Der Berliner Künstler Simon Weckert zog mit 99 Smartphones durch die Straßen, um ein hohes Verkehrsaufkommen zu simulieren. Die Folge: Google Maps zeigte trotz leeren Straßen einen Stau an. Sein Ziel sei es gewesen, auf die Macht von Google aufmerksam zu machen, wie er in einem Interview mit der „FAZ“ äußert.

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Es gebe reichlich Alternativen zu Google Maps, so Weckert. Er stellt infrage, weshalb so viele andere Apps wie beispielsweise Uber ausschließlich auf diesen Kartendienst zurückgreifen: „Ist es wirklich richtig, dass wir alle dieses eine zentrale System nutzen„, wie er zur Disposition stellt, oder „wäre es sinnvoller, die Daten untereinander zu teilen und eigene Dienste zu entwickeln?„.

Dienst von Google weitaus mehr als nur eine Kartenapplikation

Pünktlich zum 15-jährigen Bestehen des Angebotes aus dem Hause Google veröffentlichte besagter Künstler das Video der Stau-Simulation. Dabei sei es ihm jedoch nicht darum gegangen, den Dienst sowie das Unternehmen zu verteufeln. Es gebe seiner Einschätzung nach sowohl Vorteile, als auch Nachteile.

Inzwischen gleicht Google Maps einem Echtzeit-Navigationssystem, einem Routenplaner, einer Suchmaschine, einem Branchenbuch und gar einem sozialen Netzwerk. Es scheint daher wenig zu verwundern, dass sich neben Künstlern auch Großkonzerne darum bemühen, etwas an der Marktstellung von Google Maps zu ändern – so beispielsweise Apple. Unlängst unterzog Apple ihrem Kartendienst ein Redesign. Fortan – zunächst allerdings nur in den USA – sind die Karten deutlich detailreicher. Zudem betont der Tech-Riese, dass bei ihrer Applikation der Datenschutz großgeschrieben werde. Sämtliche Suchanfragen blieben Anonym, so die Ausführungen. Noch ist Google Maps in puncto Nutzerzahlen jedoch der Platzhirsch unter den Anbietern.

Google Aktien Kursentwicklung im Überblick

Ein Blick auf die Aktienkurse von Google (Alphabet) zeigt auf, dass es zuletzt leicht bergab ging. Innerhalb der letzten Woche verringerte sich der Kurs um 2,50 Prozent. Obwohl die Google News und Aktion des Berliner Künstlers auf den Sozialen Medien wie Facebook, Twitter & Co. reichhaltig diskutiert wurde, scheint es keine Indizien dafür zu geben, dass der Kursrückgang der Google Aktien mit der Aktionskunst im Zusammenhang steht.

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Photo by deepanker70 (Pixabay)

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Raphael Rombacher

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