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Die Geheimdienste des Netzwerks „Five Eyes“ fordern einen direkten Zugriff auf die verschlüsselten Nachrichten in Messenger-Applikationen. „Deutschlandfunk“ berichtete. Dies, so die Begründung, soll unter anderem die Strafverfolgung von Kinderpornografie erleichtern. Datenschützer sprechen indes von einem Vorwand.

Fünf Staaten sind an dem Geheimdienstnetzwerk Five Eyes beteiligt – namentlich die USA, Kanada, Großbritannien, Australien sowie Neuseeland. Auch Japan und Indien schließen sich der Forderung an. Das Einsehen der Nachrichten diene der nationalen Sicherheit, so die Argumentation.

Facebook & Co. im Visier

Geht es nach dem Netzwerk, dann unternehmen Anbieter von Kommunikations-Apps nicht genug, um Verbrechen zu verhindern. Strafverfolgungsbehörden hätten keinerlei Zugriff und könnten Straftaten nicht selber erkennen.

Markus Beckedahl, seines Zeichens Journalist und Netzaktivist, hält die vorgebrachten Argumente lediglich für einen Vorwand: „Das ist immer die klassische Begründung, die wir seit 25 Jahren hören, wenn man gegen Verschlüsselung und für Überwachung vorgehen möchte. Die Snowden-Enthüllungen haben gezeigt, dass die Big Five Eyes vor allen Dingen Wirtschaftsspionage machen und die Kontrolle ausbauen wollen„, so sein Vorwurf.

In der Schrift des Netzwerks wird nur der Facebook Messenger explizit genannt. Doch auch andere Dienste wie Telegram oder Threema könnten hiervon betroffen sein. Derzeit schützt das Gros der Messenger-Dienste die Nachrichten mittels Ende-zu-Ende Verschlüsselungen. Die Tech-Unternehmen äußerten sich bis dato noch nicht zu den abermals erhobenen Forderungen des Netzwerks.

Facebook Aktien Kursentwicklung im Überblick

Ungeachtet der jüngsten Meldung erhöhte sich der Preis der Facebook Aktien im Wochenrückblick um 3,2 Prozent. Bedeutend höher schlägt der Zugewinn bei einem Halbjahres-Rückblick zu Buche. Dieser beträgt 46 Prozent. Der Konzern zählt zu den großen Profiteuren der Corona-Krise, das Wertpapier notiert deutlich höher, als vor dem Börsencrash am 19. Februar.

Photo by FirmBee (Pixabay)

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Raphael Rombacher

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