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Heute hat die Europäische Kommission einen Roundtable zum Thema Kryptowährungen abgehalten. Denn noch immer sucht die EU eine Strategie, wie mit Kryptowährungen langfristig umgegangen werden soll.

Die Europäische Kommission hat heute unter Vorsitz von Vizepräsident Valdis Dombrovskis Zentralbanken, Akademiker, Industrievertreter und Krypto Unternehmer nach Brüssel eingeladen, um mit ihnen über die Zukunft von Kryptowährungen zu sprechen. Ziel war es dabei, eine Orientierung für den EU Aktionsplan zu bekommen und auch eine Position der EU für den G20 Gipfel zu erarbeiten. Deutschland und Frankreich haben bereits in einem gemeinsamen Brief an den Finanzminister Argentiniens, wo der nächste G20 Gipfel im März stattfindet, darum gebeten das Thema auf die Agenda zu nehmen.

Nach dem Roundtable gab es eine Pressekonferenz auf der Valdis Dombrovskis die Ergebnisse verkündet hat. Die Ergebnisse lassen sich in 6 Handlungsempfehlungen herunterbrechen.

1. Durch Kryptowährungen ergibt sich eine gute Chance für die Finanzmärkte in Europa. Allerdings muss Europa aufpassen hier wettbewerbsfähig zu bleiben. Bereits jetzt findet nur ein Bruchteil des Kryptohandels in Europa statt.

2. Im Gegensatz zu Fiat Währungen sind Kryptowährungen nicht abgesichert. Anleger werden dadurch besonderen Risiken ausgesetzt.

3. Vor diesen Risiken, die auch den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bedeuten können, müssen Anleger klar verständlich gewarnt werden.

4. Iinitial Coin Offerings (ICOs) sind für innovative Unternehmen eine gute Chance schnell viel Kapital einzusammeln. Aber auch viele Gefahren gehen damit überein. Für Anleger muss daher der gesamte Prozess und auch die Gefahren transparent sein.

5. Die EU muss prüfen, unter welche bestehenden Gesetze und Regulierungen Kryptowährungen bereits fallen. Daraus muss dann geschlussfolgert werden, welche weiteren Regulierungen und Gesetze dafür noch notwendig sind.

6. Besonders Geldwäsche und die Finanzierung illegaler Aktivitäten sind durch Kryptowährungen besonders einfach. Daher müssen sich Krypto Exchanges und Anbieter von Wallets auch an das Geldwäschegesetz halten. Das bedeutet zum Beispiel, dass für Transaktionen über 15.000 Euro der Absender klar identifiziert sein muss (KYC). Dies wurde bereits im Dezember beschlossen. Die EU wird jetzt darauf drängen, dass die Beschlüsse schnell umgesetzt werden.

Die EU wird das Thema Kryptowährungen weiter begutachten und sich auch mit anderen Ländern dazu austauschen. Nach dem G20 Gipfel soll dann entschieden werden, wie mit dem Thema weiter verfahren wird.

Viele Dinge bei Kryptowährungen lassen sich nur im internationalen Kontext regulieren. Bereits jetzt sitzen alle der größten Krypto Börsen außerhalb der EU (Binance, Bitfinex, Bittrex). Denen dürften unsere Geldwäschegesetze hier egal sein. Auch lässt sich nicht erkennen wie Wallet Betreiber dazu gebracht werden sollen Informationen ihrer Kunden weiterzugeben.

Aber immerhin sieht die Europäische Kommission und nennt es auch als ersten Punkt, dass sich durch Kryptowährungen eine große Chance ergibt. Unklare Regulierung kann aber schnell dazu führen, dass Europa hier wieder den Anschluss verliert.

Quelle: Europäische Kommission

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