Ethereum macht sich bereit für die Rallye! Top-Analyst bullish ETH wird BTC überholen
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Der Ethereum-Kurs notiert aktuell bei rund 1.215 Dollar. Damit hat sich der Kurs gegenüber dem Jahrestiefstand von etwa nur noch 993 Dollar vom 18. Juni 2022 zwar etwas erholt, bleibt aber weiter auf sehr niedrigem Niveau im Vergleich zum Jahr 2021.

Der ETH-Preis verhält sich damit auf den ersten Blick ähnlich bärisch wie der Bitcoin-Kurs und die anderen Top-Altcoins. Allerdings gibt es ein paar Signale, die Hoffnung wecken, dass es bald zu einer bullischen Trendwende für ETH kommen könnte.

Ethereum hält wichtigen Support bei 1.700 Dollar

So zeigt sich auf dem Tageschart etwas sehr Interessantes für alle Käufer von Ethereum. Der Kurs ist zwar in den vergangenen Monaten kräftig korrigiert und hat allein in den vergangenen sechs Monaten einen Wertverlust von rund 70 Prozent verzeichnet, aber trotzdem hält ETH/USD bislang eine extrem wichtige Supportzone. Die Rede ist von der Marke bei 1.000 Dollar. Sie wurde zwar angetestet und unterschritten, doch sofort reagierten die Bullen mit Gegenkäufen.

Tradingview
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Doch es ist Vorsicht geboten. Frühere Unterstützungszonen hat ETH schließlich auch schon einkassiert. So hat etwa erst kürzlich die Preisregion bei 1700 Dollar nachgegeben. Diese hatte der Ethereum-Kurs auch während der großen Korrekturphase zwischen Mai und Juli 2021 dreimal angetestet und immer gehalten und ETH/USD wieder nach oben getrieben. Dieses Mal war es anders.

Auch in der aktuellen Korrekturphase kann Ethereum einen wichtigen Support bislang bestätigen. Allerdings kam es bisher auch nur zu einem Test dieses Niveaus.

Ein großer Unterschied im Vergleich zum Bitcoin Kurs ist, dass Ethereum bislang kein tieferes Tief als im Sommer 2021 gebildet hat. Denn der Bitcoin-Kurs ist bereits auf unter 27.000 Dollar gefallen und damit deutlich tiefer als die rund 29.000 Dollar aus dem Zeitraum Mai bis Juli 2021 (siehe Chart oben).

Chance für W-Formation: Anstieg von 350 Prozent möglich

Aus charttechnischer Perspektive ist dies ein wichtiger Unterschied zwischen dem Bitcoin und Ethereum Chart. Denn ETH/USD hat immer noch die Chance, dieses höhere Tief zu halten und damit auf dem Tageschart einen potenziellen bullischen doppelten Boden bzw. eine W-Formation zu bilden.

Allerdings ist es noch ein sehr weiter Weg bis ETH/USD dieses extrem bullische Muster bestätigen kann. Denn der Kurs muss nicht nur im ersten Schritt eine höheres Tief bilden, sondern im zweiten Schritt auch den zwischen den beiden Tiefpunkten liegenden Hochpunkt nach oben hin durchbrechen und als neuen Support bestätigen.

Dieser Hochpunkt ist jedoch kein Geringerer als das All Time High vom 10. November 2021 bei fast 4.870 Dollar. Auf diesem Weg dorthin muss ETH/USD zunächst einige wichtige Widerstandszonen durchbrechen. Starke Widerstände für die Ethereum-Bullen befinden sich bei rund 2.100 Dollar, 2.700 Dollar, 3.300 Dollar und 4.000 Dollar. Es handelt sich also um ein mittelfristiges Szenario für den Ethereum-Kurs, dass kaum in den nächsten Wochen zu erreichen ist.

Sollte Ethereum jedoch tatsächlich die klar bärische Stimmung am Markt überwinden und eine bullische Trendwende einleiten, bleibt diese ausgebrochene W-Formation ein sehr spannendes Szenario für den Ethereum-Kurs. Denn das potenzielle Preisziel dürfte Käufer der Kryptowährung begeistern. Dafür wird der Abstand zwischen Tiefpunkt und Hochpunkt auf dem Tageschart bestimmt und die Differenz zum Hochpunkt bzw. dem All Time High addiert.

So ergibt sich ein technisches Preisziel von unglaublichen 8.000 Dollar für Ethereum. Das wäre gegenüber dem aktuellen Niveau ein Pump von fast 350 Prozent. Für Anleger könnte dies eine tolle Renditechance bieten. Und erfahrene Trader auf Kryptobörsen könnten die potenzielle Aufwärtsbewegung durch eine intelligent platzierte Position und den Einsatz eines Hebels noch um ein Vielfaches potenzieren und die Gewinne damit deutlich steigern.

Kopf-Schulter-Formation kann nächste Mega-Korrektur auslösen

Doch natürlich sollten Anleger jetzt nicht zu euphorisch werden, denn noch ist überhaupt nicht sicher, ob sich dieses Szenario erfüllen wird. Sollte der Ethereum-Chart nämlich nicht schnellstmöglich wieder rapide steigen, wäre die W-Formation kein gültiges Muster mehr für ETH/USD. In diesem Fall könnte sich hingegen eine weitere massive Korrektur ankündigen.

Schon in den vergangenen Wochen war im Ethereum-Chart schnell ein bärisches Kopf-Schulter-Muster auf dem Tageschart bestätigt worden. Die Marke von 1.700 Dollar war hier die Nackenlinie dieser Formation und führte den Ethereum-Kurs aufgrund einem bestätigten Breakout unterhalb dieser Preisregion auf die besagten Tiefstände.

Jetzt gilt es also erst einmal zu klettern. Der nächste wichtige Support für Ethereum liegt bei rund 1.430 Dollar und damit dem Rekordhoch aus dem Bullenmarkt 2018. Spätestens hier dürften die Bullen versuchen, die Talfahrt mittels Trendumkehr zu stoppen, da sonst mittelfristig sogar wieder Preisziele von unter 1.000 Dollar für den Ethereum-Kurs denkbar wären.

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Fallender Keil: Preisziel All Time High 2021

Es gibt allerdings noch eine weitere interessante Formation im Ethereum-Chart, die Käufern Hoffnung macht, dass dieses Horrorszenario ausbleibt. So lässt sich ein fallender Keil im Kurs erkennen, in dem sich ETH von November 2021 bis Mai 2022 bewegt hat. Der Ethereum-Kurs hat hierbei am 12. Mai die Unterstützungszone der Formation getestet und kurze Zeit später ist ein Breakout nach oben über die Widerstandslinie gelungen.

Am 27. Mai hat Ethereum diesen Breakout zudem durch einen Retest der alten Widerstandslinie bestätigt und damit wesentliche Bedingungen erfüllt, dass dieses bullische Muster für den Kurs valide werden kann. Das technische Preisziel dieser Formation liegt an ihrem Ausgangspunkt und damit im Bereich des Allzeithochs von rund 4.870 Dollar. Tritt dieses Szenario ein, könnte der Kurs gemessen am aktuellen Preisniveau um mehr als 170 Prozent steigen.

Entscheidung erst im November 2022?

Der genannte fallende Keil lässt sich jedoch auch noch größer einzeichnen, so dass sich die Widerstandslinie möglicherweise noch höher befindet und der Breakout aus dem Muster noch gar nicht stattgefunden hat. In diesem Fall könne sich ETH/USD sogar noch bis November 2022 in der Formation bewegen und dabei theoretisch sogar in den Bereich von 1.000 Dollar korrigieren, ohne den Support zu verlieren.

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Das Muster ist auch noch gültig, obwohl ETH/USD die genannte Supportmarke bei 1.700 Dollar nicht halten konnte. Während damit die zuvor genannte W-Formation für den Ethereum-Chart und das Preisziel von mehr als 8.000 Dollar kein realistisches Szenario mehr einnehmen dürfte, ist bezüglich des fallenden Keils noch alles im Lot. Die nächsten Tage und Wochen werden die Frage beantworten, ob Ethereum nun tatsächlich kurzfristig eine bullische Trendwende starten kann, die Korrektur weitergeht oder Anleger sich vielleicht sogar bis in den November gedulden müssen, bevor der Ethereum-Kurs wieder steigen kann.

Wer langfristig in Ethereum investiert, der dürfte seine Kaufentscheidung jedoch nicht von der Entwicklung über wenige Monate abhängig machen. Interessanter ist hier die Frage, wie sich das Asset über Jahre entwickeln wird und welche Renditechancen es bietet. Und hier sind die Analysten insgesamt weiter bullisch eingestellt.

So sagt Wallet Investor voraus, dass ETH/USD innerhalb der nächsten 12 Monate auf mehr als 3.600 Dollar steigen kann. Das wäre immerhin ein Zugewinn von rund 100 Prozent zum aktuellen Niveau. Langfristig wird bis 2027 ein Preisziel von mehr als 10.000 Dollar je ETH-Token ausgegeben.

Wallet Investor

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Steffen Bösweich

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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