• „Politico“ berichtet darüber, dass Elon Musk bald seine Stellung als „spezieller Regierungsangestellter“ verlieren wird
  • Nach dem Bericht ist die Tesla Aktie gestiegen
  • Weißes Haus hat den Bericht als „Müll“ bezeichnet

Laut einem Medienbericht von „Politico“ soll der Tech-Milliardär Elon Musk demnächst sein Amt als Berater von US Präsident Donald Trump zurücklegen. So habe Trump bereits seinem innersten Beraterkreis mitgeteilt, Musk werde in den nächsten Wochen ausscheiden. Das Weiße Haus hat den Bericht des US Magazins als „Müll“ zurückgewiesen.

Endet nun die Zeit des „speziellen Regierungsangestellten“?

Könnte Musks Rückzug zu einem Crypto Bull Run führen oder mitunter eine weitere Korrektur einläuten? Oder wird der Markt gar nicht darauf reagieren? Elon Musk ist schließlich einer der prominentesten Krypto-Fans, der auch maßgeblich am Höhenflug des Dogecoin 2021 beteiligt war.

Musk gehört auch zu den größten Unterstützern Trumps, weshalb dieser dann in das Beraterteam aufgenommen wurde. Doch die Kritik an Musk wurde immer lauter – und jetzt gibt es erste Medienberichte von „Politico“, dass wohl Musks politisches Ende bevorstehe. Auch wenn die Regierungssprecherin Karoline Leavitt die Darstellung im US Magazin als „Müll“ bezeichnete, so weiß man: Musk und Trump haben öffentlich erklärt, dass der Tech-Milliardär aus dem „öffentlichen Dienst als besonderer Regierungsbeschäftigter ausscheiden“ werde, sobald seine „unglaubliche Arbeit“ als beendet angesehen werden kann.

Elon Musk hat aktuell den Status als „spezieller Regierungsangestellter“. Ein Status, der aber nur 130 Tage lang gültig ist. Gegenüber des US Magazins haben Insider verraten, innerhalb dieser 130 Tage wird Musk auch seine Beraterrolle zurücklegen werden. Die 130 Tage könnten Ende Mai oder Anfang Juni enden. Somit würde auch der Zeitraum des politischen Endes von Elon Musk feststehen.

Wieso die Frist nicht verlängert wird? Ein Grund, wieso Musk sich zurückziehen könnte, ist, dass Tesla unter einem sehr starken Absatzschwund leidet. So wurde nun bekannt, dass im ersten Quartal 2025 rund 13 Prozent weniger Tesla-Autos als im ersten Quartal 2024 ausgeliefert wurden. Die Experten haben jedoch einen Rückgang von nur 3,5 Prozent erwartet. Das starke Minus wird einerseits auf die starke Konkurrenz aus China zurückgeführt, andererseits aber auch aufgrund seiner politischen Auftritte. Wermutstropfen: Nach dem Bericht des US Magazins „Politico“ ist die Tesla-Aktie gestiegen.

DOGE: Kein Rückenwind für die Kryptowährung

Sollte man weiter an Dogecoin glauben oder ist es ratsam, den Shiba Inu Coin zu kaufen? Die Prognosen sind weiterhin unverändert – die Community ist davon überzeugt, Dogecoin wird noch im Jahr 2025 die 1 US Dollar-Hürde überspringen, ganz egal, ob Elon Musk Berater von Trump bleibt oder nicht.

  • dogecoin
  • Dogecoin
    (DOGE)
  • Preis
    $0.161
  • Marktkapitalisierung
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Der große Rückenwind für Dogecoin kam jedoch nicht – auch wenn das „Department of Government Efficiency“ mit den Buchstaben „DOGE“ abgekürzt wurde, so hat das nicht unbedingt dazu geführt, dass der Preis der Kryptowährung nach oben geschnellt ist.

Mit der Regierungsabteilung für staatliche Effizienz hat man in den USA für Verwirrung gesorgt – man hat tausende Stellen in der Verwaltung gestrichen und laut Musk wurden Milliardenbetrügereien entlarvt, wobei es am Ende aber nie offizielle Belege gegeben hat.

Problematisch war auch der Umstand, dass sich DOGE immer wieder Zugang zu sensiblen Daten verschafft hat. Darunter etwa auch personenbezogene Daten der Sozialversicherungsbehörde. Von Seiten Trump gab es nur die Info, er werde selbst überprüfen, ob Musk seine Position missbrauchen würde oder nicht.

Kritik ist lauter geworden

Auch gab es immer wieder Kritik, Musk könnte seine Position nutzen, damit seinen Unternehmen Vorteile verschafft werden. Tesla steht im Visier zahlreicher Untersuchungen der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA, auch SpaceX, seine Raumfahrtfirma, hat Raketen für die US Regierung gestartet – unter anderem auch für das US Verteidigungsministerium.

Des Weiteren haben auch die politischen Ansicht von Elon Musk durchaus für Kritik gesorgt: Er sprach vom Rassismus gegenüber den Weißen in den USA und warf den Demokraten vor, man würde Ausländer in das Land schleusen, um die Wahlen zu ihren Gunsten zu entscheiden – zudem hat er im Rahmen der Amtseinführung von Donald Trump mit einer Hitlergruß-ähnlichen Geste für Aufsehen gesorgt.

Wahl in Wisconsin als Weckruf für Trump?

Vor ein paar Wochen gab es noch die Info, das Weiße Haus arbeite daran, dass Musk eine dauerhafte Beratertätigkeit bekommen solle. Mit einer „informellen Rolle“ solle er die gesamte Amtszeit über im Weißen Haus bleiben und Trump zur Seite stehen. Doch einige Regierungsmitarbeiter haben Musk intern als „politische Bürde“ bezeichnet und von einer „unberechenbaren und unbeherrschbaren Kraft“ gesprochen. Auch hat die Wahl in Wisconsin gezeigt, dass Musks Beistand Trump nicht mehr unbedingt nützt, denn die konservative Kandidatin für den Posten am Obersten Gericht musste sich gegen die linksliberale Susan Crawford geschlagen geben. Und das, obwohl Musk aktiv in den Wahlkampf eingriff und auch Geldgeschenke an die Wähler verteilte.

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Sabine Wassicek

Sabine Wassicek hat ihre Leidenschaft für Finanzen und Schreiben miteinander verbunden. Seit Jahren widmet sie sich Themen wie Kryptowährungen, Aktien und Blockchain, über die sie spannende Artikel und hilfreiche Ratgeber verfasst. Ob Prognosen, aktuelle Trends oder einfache Erklärungen zu komplexen Themen – Sabine macht die Finanzwelt für jeden zugänglich. Mit einem klaren Blick für die wichtigen Details und einem Gespür für verständliche Sprache hilft sie ihren Lesern, den Einstieg in eine oft komplizierte Branche zu finden.

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