Die Deutsche Bank will künftig Payment-Anbieter im Onlinebereich werden. Gemäß einem „Handelsblatt“-Bericht plant das Geldinstitut einen Angriff auf etablierte Zahlungsabwickler im E-Commerce-Bereich wie PayPal und Adyen. Das Segment wächst sehr stark, die Pandemie beschleunigte den ohnehin schon in Gang gesetzten Trend weiter.

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Die Deutsche Bank war bereits früher als Payment-Anbieter aktiv, verkaufte jedoch entsprechende Firmenbeteiligungen. 2002 erfolgte der Verkauf von Easycash, 2012 trennte sich das Geldinstitut von Deutsche Card Services und 5 Jahre später wurden Concardis-Beteiligungen abgestoßen. Nun soll es nochmals versucht werden. Der Partner Deutschlands größter Bank soll hierbei Mastercard sein. Gemeinsam wollen die Firmen an digitalen Zahlungsverkehrslösungen arbeiten.

Großer Nachholbedarf

Dabei möchte sich die Deutsche Bank sowohl auf Privatkunden, als auch auf Großkunden konzentrieren. Insbesondere bei den Konzernen gebe es einen großen Nachholbedarf, da diese mitunter erst jetzt in den Direktvertrieb einsteigen würden. Die Deutsche Bank sieht im B2B-Handel große Chancen. Dieser Tage, so die Deutsche Bank, seien bereits zwei Pilotprojekte mit DAX-Konzernen am Laufen.

Bis auf die Akzeptanz von Zahlungen bilden wir von der Kreditkartenausgabe bis hin zur Zahlungsabwicklung im Hintergrund bereits alle Teile der Wertschöpfungskette im Zahlungsverkehr ab. Diese Lücke wollen wir nun schließen„, wie Ole Matthiessen von der Deutschen Bank gegenüber dem Handelsblatt betonte.

Für die Online-Payment-Offensive stellte die Deutsche Bank in den vergangenen Monaten zahlreiches Personal ein, darunter auch Arbeitnehmer von dem skandalumwitterten Unternehmen Wirecard.

Deutsche Bank Aktien Kursentwicklung im Überblick

Innerhalb der letzten Woche erhöhte sich der Preis der Deutsche Bank Aktien um 9,3 Prozent. Auch bei einem weiteren Zeitraum steht ein Plus. Im 6-Monats-Rückblick schlägt der Zugewinn mit 25,2 Prozent zu Buche.

Bild von Sylvester Böhle auf Pixabay

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Raphael Rombacher

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