Die Deutsche Börse legt einen Nachhaltigkeits-Dax auf. Anleger sollen bereits in wenigen Wochen die Möglichkeit haben, in den Indexfonds (ETF) zu investieren. In dem sogenannten Dax 50 ESG sind unterschiedliche Unternehmen aus Dax, MDax und TecDax vertreten. Die Auswahl der Konzerne erfolgt nach Kriterien aus den Bereichen Umwelt, Soziales sowie Unternehmensführung. Sieben Dax Aktien sollen vorerst keinen Einzug in den Nachhaltigkeits-Index finden.

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Die Deutsche Börse nennt Ausschlusskriterien, so seien keine Konzerne gelistet, welche „umstrittene Waffen, Tabak, Kohle, Kernkraft und militärische Verträge“ ihrem Portfolio aufweisen. Zum Start sind 23 von 30 Dax-Mitgliedern enthalten. Ausgeschlossen sind Eon, RWE, Fresenius, MTU Aero, Volkswagen, Vonovia sowie der Zahlungsabwickler Wirecard.

Dax 50 ESG: kein reiner Öko-Index

Zwar bewertet der Dax 50 ESG, wie stark sich die gelisteten Unternehmen in puncto Umweltschutz, sozialen Fragen und der Unternehmensführung bemühen; nichtsdestotrotz soll der Index ein Abbild der deutschen Wirtschaft sein. Ebenfalls vertreten sind Auto-Konzerne wie Daimler sowie Bayer, das Unternehmen, welches sich spätestens seit dem umstrittenen Glyphosat durchaus der Kritik ausgesetzt sieht.

Volkswagen wiederum findet aufgrund des Diesel-Skandals keinen Einzug in den Dax 50 ESG. Der Grund: der Konzern habe gegen die Regeln der guten Unternehmensführung der Vereinten Nationen verstoßen.

Gewichtung im neuen Nachhaltigkeits-Dax

Trotz nachhaltiger Kriterien habe man sich dafür entschieden, den Börsenwert als wichtigen Indikator beizubehalten, so Stephan Flägel, seines Zeichens Leiter des Indexgeschäfts der Deutschen Börse. Dadurch sei es ferner möglich, eine breitere Anlegerschicht anzusprechen. Es gehe auch darum, die Konzerne anzutreiben, die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit zu vollziehen. Ein starkes Interesse an dem Index könne demnach dazu führen, dass die Unternehmen einem vermehrten Druck ausgesetzt sind, Daten zu den Themen zu veröffentlichten. Am stärksten repräsentiert ist Bayer mit einem Anteil von 7,41 Prozent, wie aus einer Infografik von „Qontigo“ hervorgeht.

Photo by SarahRichterArt (Pixabay)

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Raphael Rombacher

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