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Die deutschen Autokonzerne sind maßgeblich betroffen von der Corona-Pandemie. Sowohl Daimler, BMW, als auch Volkswagen stoppen die Produktion in zahlreichen Werken bis auf Weiteres. Ein Ende ist noch nicht in Sicht – der Preisverfall dieser Auto Aktien scheint daher wenig überraschend zu sein. Und doch: gerade dieser Tage könnte sich ein Einstieg lohnen.

Deutsche Automobilindustrie nach wie vor profitabel

Diesel-Skandal, Unsicherheiten in der Elektromobilität und Strafzahlungen in beträchtlicher Höhe – Die deutschen Automobilhersteller stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen, hieran gibt es wenig Zweifel. Und doch gerät manchmal in Vergessenheit, dass die Unternehmen beträchtliche Gewinne erzielen. Trotz des angespannten Marktumfeldes in nicht geringer Größenordnung, wohlgemerkt:

  • Daimler Gewinn 2019: rund 2,7 Milliarden Euro
  • BMW Gewinn 2019: rund 5 Milliarden Euro
  • Volkswagen Gewinn 2019: rund 13,3 Milliarden Euro

Nahezu klar ist: falls die Werke der Autohersteller aufgrund des Coronavirus noch länger geschlossen bleiben, dürfte das Ergebnis für das Jahr 2020 bedeutend schlechter ausfallen. Im Gegenzug winken jedoch Einstiegspreise, die vor wenigen Monaten noch unvorstellbar schienen.

So verringerte sich der Preis der Daimler Aktien innerhalb des letzten Monats um knapp 49 Prozent. Volkswagen und BMW büßten hingegen etwa 48 bzw. 42 Prozent ein. Sofern die Pandemie schon bald abschwächt, die Maßnahmen Wirkung zeigen oder ein Impfstoff auf dem Markt ist, könnten die Aktienkurse binnen kürzester Zeit wieder nach oben schnellen. Kurzentschlossene Anleger hätten dadurch ihr Aktiendepot mit den renommierten Autoherstellern zum Schnäppchenpreis bestückt. Frei nach André Kostolany: „Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen„.

1. Kaufchance: Daimler Aktien

Die Daimler Aktien befinden sich von allen Wertpapieren am zweithäufigsten in den deutschen Aktiendepots. Vermutlich nicht grundlos: so das ist Unternehmen unter anderem für satte Gewinnausschüttungen bekannt. Wer auf der Suche nach einer Dividenden Aktie ist, könnte hier fündig werden. Zwar gab der Konzern unlängst bekannt, dass die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 je Aktie auf 0,90 Euro gekürzt wird. Wer allerdings die aktuellen Tiefstände für den Nachkauf von Daimler Aktien nutzt, erreicht dennoch eine überaus attraktive Dividendenrendite.

Für ein Investment spricht auch die breite Positionierung. So ist Daimler nicht nur im Premium-Segment tätigt, sondern zeitgleich auch der weltweit größte Nutzfahrzeughersteller.

2. Kaufchance: BMW Aktien

Auch bei BMW handelt es sich um ein Unternehmen, welches mit einer hohen Dividendenrendite glänzt. Aktuell rechnen Analysten mit einer Dividende in Höhe von 2,90 Euro je Aktie. Zwar sind kurzfristige Senkungen im Rahmen der Corona-Krise denkbar, doch insbesondere langfristig orientierte Investoren können über diesen Umstand hinwegsehen.

Im Gegensatz zu Daimler startete BMW weitaus energischer in die Elektro-Offensive. Der Marktanteil der E-Autos in Europa von Daimler beträgt drei Prozent. BMW hingegen kommt auf satte 14 Prozent. Auf dem ersten Platz befindet sich Tesla, allerdings bestehen hier Risiken ganz anderer Art – so gelingt es dem US-Konzern bis dato nicht, kontinuierlich profitabel zu wirtschaften.

Wer sich BMW Aktien ins Depot holt, der sichert sich Anteile eines Konzerns, der sowohl im Bereich der Verbrenner, als auch der Elektromobilität weit vorn im Rennen ist.

3. Kaufchance: Volkswagen Aktien

Auch Volkswagen, der dritte im Bunde, bietet attraktive Chancen. Der größte deutsche Auto-Konzern steigerte seine Absatzzahlen zwischen dem dritten und vierten Quartal 2019 zuletzt deutlich um bis zu 16,3 Prozent. Im gesamten letzten Jahr brachte VW zudem rund 80.000 Elektroautos auf die Straßen.

Ein weiterer Punkt, der für ein Investment in Volkswagen Aktien spricht, ist die Tatsache, dass der Wolfsburger Konzern über erhebliche Mittel verfügt, um auch in Zukunft eine dominante Rolle spielen zu können. So investierte VW im Jahr 2018 beispielsweise 15,8 Milliarden US-Dollar in die Forschung. Ferner spricht nicht nur die Markstellung für Volkswagen, sondern auch der Umstand, dass die Wolfsburger hochprofitabel agieren – und auch das Coronavirus sollte hieran langfristig nichts ändern.

Aufgrund der aktuellen Kursrücksetzer haben Anleger die Möglichkeit, preisgünstig einen Fuß in die Tür zu bekommen. Dies gilt nicht nur für Volkswagen, sondern auch für Daimler und BMW. Das Chancen-Risiko-Verhältniss scheint hierbei ausgesprochen attraktiv. Zugutekommen könnten den Konzernen, dass selbst dann, wenn die Pandemie länger anhält, der Staat womöglich seine schützende Hand über die Unternehmen hält – insgesamt arbeiten im deutschen Automobilsektor rund 801.000 Menschen.

Photo by 3844328 (Pixabay)

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Raphael Rombacher

Raphael, studierter Politikwissenschaftler, ist unser Mann für detaillierte Analysen und Features. Er liefert ganz besonders spannende Themen und beschäftigt sich mit den Entwicklungen auf dem Börsenparkett, Digitalisierungstrends sowie mit Kryptowährungen.

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