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Daimler stößt das Werk im französischen Hambach ab. Dies geht aus einem „BW24“-Bericht hervor. Dort wurde bislang der Smart produziert, welcher künftig in China hergestellt wird. Das Unternehmen steht zunehmend unter Druck, die Kosten zu senken. Bis zu 1.600 Arbeitsplätze könnten von der Werksschließung betroffen sein.

Seit dem Jahr 2007 wird der Smart in Hambach gebaut. Das Modell verkaufte sich in der Vergangenheit allerdings schlecht. Insbesondere seit der Corona-Krise sind die Absatzzahlen drastisch eingebrochen. So ging der Smart-Absatz im Juli um 61 Prozent zurück. Lediglich 3.539 der besagten Fahrzeuge wurden auf die Straßen gebracht. Indes betont Daimler-Vorstandsvorsitzender Ola Källenius, sich künftig wieder auf den Kern zu fokussieren: Luxus-Fahrzeuge. Allerdings könne der Smart in China künftig eine größere Rolle spielen.

Daimler konkretisiert Pläne

Bereits vor einigen Wochen gab Daimler bekannt, das Hambach-Werk gegebenenfalls abzustoßen. Dies stehe nun jedoch fest. Einen möglichen Käufer gebe es bereits, eine feste Zusage stehe allerdings noch aus.

Der Volkswirtschaftsprofessor Rudi Kurz äußerte gegenüber dem „Spiegel“, dass 360.000 Jobs in der deutschen Automobilindustrie in Gefahr seien. Auch Mitbewerber wie Volkswagen und BMW könnten demnach von der Entwicklung betroffen sein. Sollte sich dies bewahrheiten, dann könnte die Schließung des Werkes in Hambach erst der Anfang sein. Jenes wurde im Jahr 1997 gebaut. Es sollte der Beweis dafür sein, dass Europa über das Politische hinausgeht.

Daimler Aktien Kursentwicklung im Überblick

Ungeachtet – oder wegen – des straffen Sparprogramms erhöhte sich der Daimler Börsenwert zuletzt. Innerhalb der letzten Woche kletterten die Aktien um 4,7 Prozent nach oben. Im Monats-Rückblick schlägt der Zugewinn sogar mit 11,5 Prozent zu Buche. Nichtsdestotrotz notieren die Wertpapiere noch niedriger, als vor dem Börsencrash am 19. Februar – allerdings ist das Vor-Krisen-Niveau schon fast wieder erreicht.

Photo by herbert2512 (Pixabay)

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Raphael Rombacher

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