Daimler machte im zweiten Quartal etwa 2 Milliarden Euro Verlust. Dies teilte der Konzern am Donnerstag mit. Auch der Umsatz ging um rund 29 Prozent zurück. Wie auch anderen Autoherstellern setzt die Corona-Krise den Stuttgartern zu.

Bereits im Vorjahresquartal schrieb der DAX-Konzern rote Zahlen. Grund hierfür waren Rückstellungen aufgrund der Dieselaffäre sowie Airbag-Rückrufe.

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Der Absatz sank um 34 Prozent auf ingesamt 541.800 PKW und Nutzfahrzeuge. Positive Daimler News kommen indes aus China: Dort befindet sich das Unternehmen bereits wieder auf Wachstumskurs. Im Reich der Mitte lieferte Daimler im zweiten Quartal des Jahres 22 Prozent mehr Autos aus, als im Vorjahr.

Daimler Prognose

Nichtsdestotrotz rechnet Daimler für das Gesamtjahr mit einem operativen Überschuss. Allerdings nur dann, wenn es nicht zu einer weiteren großen Corona-Infektionswelle kommt.

Konzernchef Källenius betont indes, dass Daimler die Kosten dauerhaft senken müsse. Zeitgleich sei es wichtig, an den strategischen Zielen in puncto Digitalisierung und Elektrifizierung festzuhalten. Personalvorstand Wilfried Porth äußerte bereits vor zwei Wochen, dass mehr als die bisher kolportierten 15.000 Stellen gestrichen werden müssten. Auch der ursprünglich vereinbarte Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen wackelt, was für Unruhe in der Belegschaft sorgt.

Daimler Aktien Kursentwicklung im Überblick

Im Wochenrückblick kletterte der Preis der Daimler Aktien um 3,9 Prozent nach oben. Auch innerhalb des letzten Monats steht ein Plus. In diesem Zeitraum schlägt der Zugewinn mit 6,7 Prozent zu Buche. Derzeit notiert das Wertpapier bei 41,13 Euro. Damit kletterte die Aktie beinahe wieder auf den Wert vor dem Börsencrash am 19. Februar. Seinerzeit mussten Investoren 42,79 Euro je Wertpapier hinlegen, um das Aktiendepot mit Daimler-Anteilen zu bestücken.

Photo by herbert2512 (Pixabay)

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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