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Daimler-Personalvorstand warnt vor einer einseitigen Fokussierung auf die Auto-Branche. Baden-Württemberg wäre gut beraten, „sich nicht die nächsten 100 Jahre nur auf die Automobilindustrie zu verlassen, was Wohlstand und industrielle Wertschöpfung angeht„, so Wilfried Porth gegenüber der Deutschen Presse Agentur. Aktuell sei die Branche im Umbruch. Welche Firmen am Ende dieses Prozesses besser oder schlechter aufgestellt sind, werde sich erst in den nächsten Jahren herausstellen.

Neben Daimler sieht auch die IG Metall die deutsche Autoindustrie in Gefahr. Der Gewerkschaftschef Jörg Hoffmann betonte, dass sich IG Metall insbesondere um die Vielzahl kleiner und mittlerer Zulieferbetriebe der Automobilindustrie sorge. Einige Unternehmen würden sogar rund 75 Prozent des Umsatzes mit Komponenten des Verbrennermotors machen, so Hoffmann. Zudem sei es so, dass den Zulieferer-Betrieben mit den insgesamt 300.000 Beschäftigten zukunftsweisende Geschäftsideen fehlen würden.

Forderung nach Fonds, um Daimler, BMW & Co. sowie die Zulieferer zu entlasten

Die IG Metall schlägt vor, ähnlich wie in der Finanzkrise 2008/2009, die Industrie mit einem Zukunftsfonds zu schützen. Hierbei könne der Staat beispielsweise Risiken für Firmenkredite übernehmen.

Nach Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger gibt es keinen Zweifel daran, dass wir uns derzeit in einer Rezession befinden. Zwischen Januar und Oktober 2019 sei die Produktion in der Automobilbranche um rund 5 Prozent zurückgegangen – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Zahlreiche deutsche Auto-Konzerne reagierten jüngst auf die Veränderungen am Markt. Daimler verkündete, bis Ende 2022 mindestens 10.000 Stellen streichen zu wollen. Auch Volkswagen und BMW stellen unlängst weitreichende Sparmaßnahmen vor.

Daimler Aktien Performance im Überblick

Zwar befinden sich die Daimler Aktien nicht im freien Fall – dennoch steht die jüngste Entwicklung unter roten Vorzeichen. Im Wochenrückblick beträgt der Wertverlust 1,3 Prozent, innerhalb des letzten Monats schlägt der Verlust sogar mit knapp 4 Prozent zu Buche.

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Photo by pasja1000 (Pixabay)

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Raphael Rombacher

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