Daimler werde bereits im Jahr 2020 den CO2-Ausstoß der PKW-Flotte um etwa 20 Prozent verringern. Dies äußerte Konzernchef Ola Källenius am Dienstag während einer Online-Pressekonferenz. Dies sei nicht zuletzt eine Maßnahme, um mögliche Strafen durch die Europäische Kommission zu vermeiden. Auch der bayerische Auto-Hersteller BMW verfolgt ähnliche Ziele.

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Der für Mercedes-Benz gültige CO2-Grenzwert beträgt 100 Gramm je gefahrenem Kilometer. Im vergangenen Jahr stieg der Flottenwert allerdings auf etwa 137 Gramm. Um die Ziele zu erreichen, muss Daimler deutlich mehr Hybrid-Modelle bzw. Elektroautos absetzen.

Daimler mit Sprung nach vorn

Der Daimler-Konzern reagiert auf die aktuelle Entwicklung, und bringt unter anderem auch in der Kompaktklasse künftig mehr Modelle mit Hybridmotoren an den Markt. Källenius spricht indes davon, dass er zwar zuversichtlich sei, dass die Grenzwerte eingehalten werden könnten, dass er dies allerdings nicht garantieren könne.

Allerdings gebe es bei der Elektro-Mobilität auch Probleme. So äußerte Källenius unlängst, dass fehlende Akkus zeitweise dafür gesorgt hätten, dass die Nachfrage nach dem Modell EQC nicht bedient werden konnte. Dennoch werde die Elektro-Offensive fortgesetzt. So sei es der Plan, den Anteil von Plug-in-Hybriden und vollelektrischen Fahrzeugen noch 2020 zu vervierfachen. Hierfür werde die Fertigung der Batterien auch zunehmend – insgesamt in neun Fabriken – in Eigenbau erfolgen.

Daimler Aktien Kursentwicklung im Überblick

Innerhalb der letzten Woche verringerte sich der Wert der Daimler Aktien um rund 6,5 Prozent. Im Monatsrückblick schlägt der Verlust sogar mit 11,2 Prozent zu Buche. Aktuell notiert das Wertpapier bei 37,95 Euro. Allerdings, auch das gehört zur Wahrheit: im selben Zeitraum sank auch der Börsenwert zahlreicher anderer deutscher Unternehmen in den Keller. Die Entwicklung des DAX führt dies vor Augen: Noch am 21. Februar betrug der Punktestand 13.579, inzwischen sind es nur noch 12.170. Das Coronavirus, so scheint es, macht auch vor der wirtschaftlichen Entwicklung zahlreicher Konzerne keinen Halt.

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Photo by geralt (Pixabay)

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Raphael Rombacher

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