Das Bundeskartellamt verhängte Bußgelder gegen Daimler, BMW und Volkswagen in Höhe von insgesamt 100 Millionen Euro. Dies teilte das Bundeskartellamt am Donnerstag mit. Besagte Konzerne hatten beim Stahl-Einkauf illegal die Preise abgesprochen, die Autohersteller haben den Sachverhalt bereits anerkannt. Zudem ist Daimler laut Berichten der „Stuttgarter Zeitung“ zunehmend unter Druck, da die EU fordert, dass die Kohlendioxid-Ausstoße binnen kurzer Zeit gedrosselt werden.

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Deutsche Auto Aktien vor Bewährungsprobe

Zwar wurden die Bußgelder jetzt verhängt, allerdings wurden die illegalen Absprachen bezüglich des Langstahl-Preises in der Vergangenheit getätigt. Nach den Worten des Präsidenten des Bundeskartellamts haben sich Daimler, BMW und Volkswagen zwischen 2004 und 2013 zweimal jährlich getroffen, und sich über einheitliche Preise ausgetauscht. Dies habe den Wettbewerb verhindert. Langstahl findet in Kurbelwellen, Nockenwellen, Zahnrädern und anderen Auto-Teilen Verwendung.

Das Verfahren lief insgesamt dreieinhalb Jahre. Bereits im Jahr 2018 wurden den Stahlproduzenten Bußgelder auferlegt.

Zeitgleich drohen Daimler und anderen Autobauern weitere Bußgelder. Die EU-Kommission kommt zu dem Schluss, dass zahlreiche deutsche Auto-Konzerne den Wettbewerb bei neuen Abgasreinigungssystemen verhindert hätten. Es scheint, als würden einige Herausforderungen auf die Konzerne und die Automobil Aktien zukommen.

Daimler Aktie ungeachtet der News im Aufwind

Die Daimler Aktien erlitten indes keine Einbußen, im Gegenteil. In den letzten 2 Tagen kletterte das Wertpapier von zwischenzeitlich 50 auf 52 Euro. Allerdings senkte der Daimler-Konzern unlängst die Absatzprognosen für das kommende Jahr. Das „Manager Magazin“ berichtete, dass der schwäbische Autobauer davon ausgehe, 150.000 Autos weniger zu verkaufen, als zunächst angepeilt.

Photo by MikesPhotos (Pixabay)

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Raphael Rombacher

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