Bitcoin BTC RSI kaufen prognose

Nach Wochen der Seitwärtsbewegung und anhaltender Unsicherheit mehren sich nun die technischen Signale, die auf eine mögliche Trendwende bei Bitcoin hindeuten. Besonders eine bullische Divergenz im RSI-Chart erregt dabei das Interesse vieler Analysten und könnte darauf hindeuten, dass Bitcoin vor einer neuerlichen Rallye steht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Anhaltende Konsolidierung: Bitcoin fiel nach dem Allzeithoch bei 126.000 US-Dollar auf rund 82.000 US-Dollar zurück und bewegt sich seit Wochen seitwärts zwischen 84.000 und 94.000 US-Dollar.
  • Marktsentiment der Unsicherheit: Trotz leichter Erholung bleibt das Sentiment mit einem Wert von 29 im Fear-and-Greed-Index deutlich negativ, da unklar ist, ob ein Ausbruch oder ein weiterer Rückgang folgt.
  • Bullische Divergenz im RSI: Steigender RSI bei stagnierendem Kurs signalisiert nachlassenden Verkaufsdruck und hat historisch häufig stärkere BTC-Rallyes angekündigt.
  • Ausblick & Schlüsselniveaus: Ein Ausbruch über 90.000 US-Dollar könnte den Weg Richtung 100.000 US-Dollar ebnen, unterstützt durch ein zunehmend günstiges makroökonomisches Umfeld für 2026.

Bitcoin stürzt erneut unter 90.000 $

Die Leitwährung des Kryptomarktes, Bitcoin, konnte im Verlauf des Dezembers noch nicht in Sachen Kursentwicklung überzeugen. Nachdem der Kurs noch Anfang Oktober ein Allzeithoch von über 126.000 US-Dollar erreicht hatte, fiel BTC vor allem im Verlauf des Novembers deutlich zurück. So wurde am 21. November ein Tiefststand von zeitweise nur noch rund 82.000 US-Dollar erreicht.

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Seitdem befindet sich BTC in einer Konsolidierungsrange und wurde im Verlauf des letzten Monats zwischen 84.000 und 94.000 US-Dollar gehandelt. Der aktuelle BTC-Kurs liegt bei rund 87.600 US-Dollar, was einem 24-stündigen Rückgang von 2,3 Prozent entspricht. Das bringt die Leitwährung des Kryptomarktes aktuell auf eine Marktkapitalisierung von etwa 1,75 Billionen US-Dollar.

Eine bullische Divergenz im RSI macht Hoffnung

Die Unsicherheit unter Anlegern ist groß, da sich die Frage stellt, wie es nach der Konsolidierung weitergeht. Sollte BTC aus der Range ausbrechen, folgt dann ein Bounce zurück in Richtung 100.000 US-Dollar, oder könnte der große Crash erst noch bevorstehen? Die Unsicherheit spiegelt sich auch im Marktsentiment wider.

Zwar hat sich dieses seit den Tiefstständen von vor etwa einem Monat bereits wieder ein gutes Stück erholt, liegt mit einem Wert von 29 jedoch weiterhin klar im unterkühlten Bereich. Der Analyst Ted Pillows verweist nun auf einen bullischen Indikator, der darauf hindeutet, dass sich bei BTC gerade ein nachhaltiger Boden bilden könnte. In einer Analyse auf X teilt er den BTC-Kurs gemeinsam mit dem RSI-Indikator.

Der Relative-Stärke-Index, kurz RSI, ist ja ein technischer Indikator, der misst, ob ein Vermögenswert überkauft oder überverkauft ist. Werte unter 30 gelten dabei als stark überverkauft, während Werte über 70 auf eine Überhitzung hindeuten.

Während der BTC-Kurs im Verlauf des letzten Monats also konsolidiert hat und kaum Kursanstiege gelungen sind, hat sich der RSI gleichzeitig aufwärts bewegt. Ende November lag er mit unter 30 Punkten noch auf einem der tiefsten Stände der letzten Jahre und notiert heute bereits wieder bei rund 39,7 Punkten. Ein solcher Anstieg des RSI bei gleichzeitig stagnierendem Kurs wird als bullische Divergenz bezeichnet.

In der Chartanalyse gilt eine bullische Divergenz als positives Signal, da sie darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Obwohl der BTC-Preis noch nicht steigt, signalisiert der RSI also bereits zunehmende Stärke im Markt.

Die Historie der letzten Jahre zeigt, dass diese Korrelation bereits mehrfach richtig gelegen hat. Zwischen Juli und September 2025 ergab sich ebenfalls eine bullische RSI-Divergenz, auf die eine BTC-Rallye von 50.000 auf 100.000 US-Dollar folgte. Auch auf die bullische RSI-Divergenz im April dieses Jahres folgte der Aufschwung in Q2 und Q3, der schließlich zum aktuellen Allzeithoch bei 126.000 US-Dollar führte.

Bullen müssen 90.000-US-Dollar-Marke zurückerobern – makroökonomisch gibt es 2026 Rückenwind

Kurzfristig sieht Analyst Ted Pillows die 90.000-US-Dollar-Marke als wichtigstes Level, das die BTC-Bullen überwinden müssen. In den vergangenen Tagen wurde jeder Rallye-Versuch über dieses Niveau durch starke Abverkäufe ausgebremst.  Solange es den Bullen nicht gelingt, den Widerstand bei 90.000 US-Dollar nachhaltig zu durchbrechen, steht laut Pilots eine Fortsetzung der aktuellen Konsolidierung an. Bei einem Ausbruch über dieses Niveau könnte es jedoch zügig weiter aufwärts in Richtung 100.000 US-Dollar und dem nächsten Hauptwiderstand bei 106.000 US-Dollar gehen.

Grundsätzlich stehen die Chancen für eine Fortsetzung des Bitcoin-Bullruns im Jahr 2026 nicht schlecht. Von makroökonomischer Seite sprechen sinkende Leitzinsen in den USA, ein Ende des quantitativen Tightenings und die Aussicht auf den Beginn von Quantitative Easing in Q1 2026 für ein günstiges Umfeld. Das schafft ein wirtschaftliches Umfeld, in dem Investoren Kapital wieder von risikoärmeren in risikoreichere Assetklassen umschichten.

Ein Teil der neu in die Märkte injizierten Liquidität könnte dabei auch in Kryptowährungen fließen. Zudem befinden sich auch andere Assetklassen wie Gold, Silber und die Aktienmärkte im Aufwärtstrend und haben zuletzt neue Höchststände erreicht. Zwar ist das keine Garantie dafür, dass Bitcoin das Defizit gegenüber Gold und Aktien aus dem Jahr 2025 im Jahr 2026 aufholt. Sollte das Szenario jedoch eintreten, würde sich aktuell noch ein historisch günstiger Einstiegszeitpunkt zum Kauf von Bitcoin bieten.

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Patryk pro-investor-shield

Die Leidenschaft für Finanzen ist in ihm schon immer präsent gewesen. Auf der Suche nach finanzieller Freiheit stieß er dann "zufällig" auf Kryptowährungen. Seitdem verbringt er kaum einen Tag, ohne sich auf dem neuesten Stand zu halten. Die Verbindung zur traditionellen Aktienmarkt-Kausalität machte es unumgänglich, sich auch intensiv damit auseinanderzusetzen.

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