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Blockchain-Experte: Ethereums DeFi ist eine „tickende Zeitbombe“

Der Bereich DeFi erfreut sich großer Beliebtheit. Denn hier sind phänomenale Gewinne für die Investoren möglich. Allerdings eben auch rekordverdächtige Verluste. Zu unterschätzen ist das Risiko, das mit DeFi-Investitionen einhergeht, nicht. Experten gehen deswegen auch davon aus, dass Ethereum noch nicht bereit für DeFi ist.

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Bots könnten Token transferieren

Ethereum ist die Grundlage für den DeFi-Sektor. Die immer beliebter werdenden DeFi Token laufen schließlich auf der ETH-Blockchain. Dan Robinson bezeichnet sich selbst als Anwalt und Programmierer. In einem Blogpost berichtet Robinson über das Ethereum Netzwerk und die Probleme für die DeFi-Welt. Denn in Network sollen sich zahlreiche Bots tummeln. Diese Bots sollen die Möglichkeit haben fremde Gelder zu transferieren.

Er erklärt: „Eine tickende Zeitbombe. Selbst wenn niemand anderes das kostenlose Geld bemerkte, konnte jeder jederzeit seine eigene Liquidität entfernen und versehentlich die Token aus dem Vertrag erhalten. […] Es wäre so einfach, die Brennfunktion für den Pool aufzurufen und meine eigene Adresse zu übergeben.“

Robinson entdeckte die Möglichkeit die Pool-Token, die eigentlich für die Nachweise der Liquidität auf der Plattform verbleiben sollen, auch versendet werden konnten. Durch die Funktion „burn“ konnten diese Token verbrannt und die originalen Token an die gewünschte Adresse gesendet werden.

Eine Sicherheitslücke jagt die nächste

Dies scheint eine technische Sicherheitslücke zu sein, die sich der Standard-Nutzer nicht so leicht zunutze machen kann. Allerdings gibt Robinson einen Ausblick auf das, was bei DeFi in Zukunft passieren könnte: „Dies war nur ein Beispiel für einen Zwischenfall. Ähnliche Dinge passieren jeden Tag unzählige Male.“

Dabei sieht der IT-Experte auch Ethereum Mining gefährdet: „Heute sind die Spitzenreiter nur Bots. Morgen werden es Miner sein. [..] In Zukunft werden sie Transaktionen in ihren Mempools zu ihrem Vorteil neu ordnen und einreichen. Schlimmer noch, sie könnten von anderen Minern abgebaute Blöcke neu organisieren, um MEV zu stehlen, was zu einer Chain Instability führen könnte.“

Für alle, die die DeFi-Risiken nicht eingehen möchten, bleibt das klassische Ethereum Investment. So lassen sich ETH Token mit Kreditkarte kaufen. Entsprechend barrierefrei ist der Weg zu den Token.

 

Bildquelle: Photo von Cryptodost

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      Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

      1 Kommentare

      1. Danke für den interessanten und wie ich finde wichtigen Artikel. Ich schließe mich Dan Robinsons Meinung an, dass in Ethereum und den Ethereum Smart Contracts für umfangreiche DeFi-Projekte noch zu große Risiken lauern. Ich bin einer der Entwickler der Doichain und habe eben aus diesem Grund das Konzept des „Reduced-Instruction-Set-Blockchaining“ (RISB) postuliert und im Doichainprojekt umgesetzt. Die Doichain ist eine Blockchain, die primär zur Dokumentation von Permissions im E-Mail-Verkehr entwickelt wurde. Inzwischen wird sie aber auch für Proof of Existence genutzt und als Basis für ein vom bayrischen Wirtschaftsministerium gefördertes Projekt, mit dessen Hilfe z.B. Solaranlagenbetreiber einen unfälschbaren Herkunftsnachweis für den von Ihnen gelieferten Strom erhalten.

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