Bitcoin baut immer weiter ab! Top-Analyst erklärt So tief kann BTC jetzt fallen
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Der Absturz am Kryptomarkt nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Allein am heutigen Handelstag ist der Bitcoin-Kurs zeitweise um mehr als 15 Prozent gefallen. Damit notierte die Leitwährung unter der Marke von 23.000 Dollar. Bei den Altcoins sieht die Situation sogar noch schlimmer aus. Die Marktkapitalisierung des Kryptomarktes ist von 3 Billionen Dollar auf weniger als 1 Billion Dollar eingebrochen.

Doch wie lange wir diese Kapitulation noch anhalten? Wird BTC tatsächlich unter die Marke von 20.000 Dollar fallen? Oder können die Bullen bald eine Trendwende einleiten und ist jetzt vielleicht der perfekte Zeitpunkt den Dip zu kaufen? Kryptoszene.de schätzt die aktuelle Situation ein.

Bitcoin-Kurs mehr als 65 Prozent gefallen

Wer hätte noch vor wenigen Monaten gedacht, dass Bitcoin tatsächlich wieder in den Bereich von 20.000 Dollar fallen wird. Es ist nur gut ein halbes Jahr her, da notierte BTC/USD im November 2021 auf einem Rekordniveau von fast 70.000 Dollar. Die von vielen Analysten prognostizierte Marke von 100.000 Dollar schien plötzlich in greifbarer Nähe.

Doch es ist anders gekommen. Gegenüber dem All Time High steht inzwischen ein Minus von mehr als 65 Prozent zu Buche. Und plötzlich scheint es deutlich wahrscheinlicher, dass ein Bitcoin schon bald wieder weniger als 20.000 Dollar kosten wird als in absehbarer Zeit tatsächlich auf 100.000 Dollar zu steigen.

Anleger von Altcoins, wie etwa Käufer von Ethereum, haben die Korrektur noch heftiger zu spüren bekommen. So ist die wertvollste Alternative zu Bitcoin auf bis zu 1.160 Dollar gefallen. Aktuell notiert ETH wieder knapp über 1.200 Dollar. Zur Erinnerung: vor einigen Monaten kostete ein Coin noch fast 5000 Dollar und erreichte eine Bestmarke von 4867 Dollar. Damit verzeichnet ETH sogar einen Verlust von 75 Prozent.

Tradingview

Altcoins wie Solana stürzen 90 Prozent ab

Krasse Verluste müssen auch Käufer von Cardano oder Investoren von XRP oder Solana hinnehmen. SOL hat sogar fast 90 Prozent an Wert verloren. Bei Cardano ist es mit 85 Prozent Minus nur etwas weniger. Es gibt praktisch keinen Coin mit einer nennenswerten Marktkapitalisierung, der sich dem aktuellen Trend entgegen stemmen kann.

So schmerzhaft die Korrektur für viele Käufer von Kryptowährungen auch ist, sie könnte zugleich eine unglaubliche Chance bieten. Denn ein Asset 80 oder 90 Prozent günstiger zu bekommen als es noch vor kurzer Zeit gekostet hat, klingt sehr verlockend. Sind diese „Sonderpreise“ eine einmalige Kaufchance? Oder gibt es einen Bitcoin oder Altcoins bald noch deutlich günstiger?

Wiederholt sich die Geschichte? BTC könnte auf 10.000 Dollar fallen

Der Blick auf den Chart von BTC scheint zunächst wenig Anlass zur Hoffnung auf eine Trendwende zu geben. Bitcoin ist dabei, die zehnte von elf aufeinanderfolgenden Wochenkerzen im Minus zu schließen. Das ist einmalig in der Geschichte von BTC. Selbst im Bullenmarkt 2017/2018 als Bitcoin erstmals auf knapp 20.000 Dollar stieg und danach bis auf rund 3.000 Dollar abstürzte verzeichnete der Kurs nicht so viele rote Wochenkerzen auf einmal.

Vergleicht man jedoch die prozentualen Verluste des aktuellen Bärenmarktes mit den vorherigen Zyklen, ergibt sich ein anderes Bild. So fiel BTC vom Rekordhoch Ende 2017 bis zum Tiefpunkt 2018 fast 84 Prozent. Und auf den Bullenmarkt 2013 folgte bis Anfang 2015 sogar eine Korrektur von 87 Prozent.

Zieht man diese Zahlen heran scheint bei der aktuellen Korrektur von rund 67 Prozent sogar noch Luft nach unten. Angenommen der Bitcoin-Preis fällt auch in diesem Bullenzyklus wieder um etwa 85 Prozent, könnte BTC sogar auf 10.000 Dollar abstürzen. Das wäre noch einmal weniger als die Hälfte vom aktuellen Preis. Das klingt beängstigend, es gibt aber auch ein paar gute Gründe, die dafür sprechen, dass es zu diesem Horrorszenario für die Käufer von Bitcoin nicht kommen wird.

Investoren wie Tesla und Co. Kryptomarkt 2022 nicht vergleichbar

Ganz unabhängig von technischen Analysen hat sich die Marktstruktur gegenüber den vorherigen Bullenmärkten erheblich verändert. Institutionelle Investoren wie der Autobauer Tesla sind mit Milliarden Dollar in BTC investiert. Auch Zahlungsdienstleister wie der weltweit bekannte Anbieter PayPal haben BTC inzwischen integriert. Zudem entstehen spannende neue Anwendungen rund um Themen wie Decentralized Finance oder auch dem Metaverse. Damit unterscheidet sich der Kryptomarkt 2022 fundamental von den von Spekulanten getriebenen Kursen von vor einigen Jahren.

Andererseits zeigen aktuelle Beispiele wie etwa der Crash der Kryptowährung Terra (Luna) und des Stablecoins UST, dass der Kryptomarkt immer noch anfällig ist und Anleger weiterhin ein höheres Risiko einzugehen scheinen als bei den klassischen Sparanlagen. Auch aktuelle Schlagzeilen, wie das das Celsius Network seinen Kunden Zugriff auf ihre Vermögenswerte verwehrt, trägt nicht unbedingt zum Vertrauensanstieg in den Kryptomarkt bei.

In diesem Marktumfeld und weiteren Effekten wie der hohen Inflation und der instabilen politischen Lage scheint es nicht ausgeschlossen, dass die Korrektur noch weiter geht.

Tradingview

Starker Support zwischen 22.500 und 20.000 Dollar für BTC

Ein Blick auf den BTC-Chart zeigt jedoch, dass der Bitcoin spätestens bei 20.000 Dollar auf eine starke Unterstützungszone trifft, die die Bären erst einmal überwinden müssen. Hier liegt das All Time High aus dem vergangenen Bullenmarkt. Und ein ungeschriebenes Krypto-Gesetz besagt, dass die Korrektur eigentlich spätestens am Hochpunkt des vorherigen Zyklus endet.

Doch womöglich findet der Bitcoin-Kurs schon früher Unterstützung und kann eine Trendwende starten. Denn in den vergangenen Korrektur war der 200 Weekly Moving Average, der den gleitenden Kursdurchschnitt der zurückliegenden 200 Wochen beschreibt, eine wichtige Supportzone für BTC.

Aktuell hat Bitcoin genau diesen Support angetestet, denn der 200 WMA befindet sich am heutigen Tag bei rund 22.500 Dollar. Solle BTC diesen Support halten, könnte es schon bald zu einer Trendwende kommen. Dann dürfen sich Anleger vielleicht schon bald auf eine bullische Wochenkerze freuen.

Tradingview

Bitcoin gilt als überverkauft: Buy the Dip Chance

Auch ein weiterer Indikator gibt Anlass zur Hoffnung, dass der Boden in Kürze erreicht sein könnte. Der Relative Strength Index, der in der Chartanalyse als eines der zuverlässigsten Instrumente gilt, ob ein Asset über- oder unterbewertet ist, befindet sich beim BTC auf dem Wochenchart aktuell unter der Marke von 30. Damit gilt der Bitcoin nach diesem Indikator aktuell als überverkauft.

Ein so extrem tiefes Niveau hat der Relative Strength Index von Bitcoin zuletzt im Dezember 2018 erreicht. Zur Erinnerung: Dies war der Tiefpunkt des damaligen Bärenmarktes. Verhält sich der Bitcoin in diesem Zyklus entsprechend, würde dies dafür sprechen, dass die Kurse bald wieder steigen werden. Allerdings muss dies nicht unbedingt sofort mit dem nächsten Bull Run einhergehen. Auch eine längere Konsolidierungsphase auf dem aktuellen Niveau ist eine Option. Auch damals dauerte es weitere vier Monate bis April 2019, bevor der Bitcoin-Kurs deutlich zulegen konnte.

Insgesamt jedoch könnte sich aktuell durchaus eine gute Chance bieten, Bitcoin und Altcoins günstig zu kaufen. Garantien auf ein Ende der Korrektur gibt es jedoch bekanntlich keine.

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Steffen Bösweich

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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