BaFin veröffentlicht 3-seitigen Leitfaden gegen Online Trading-Betrug

BaFin in Frankfurt

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 4. Dezember einen Leitfaden veröffentlicht, indem auf die Gefahren von internationalen Online-Handelsplattformen hingewiesen wird.

Wie Kryptoszene in den vergangenen Wochen und Monaten mehrmals berichtet hat, werden weltweit immer mehr Regulierungsmaßnahmen für Kryptowährungen durchgeführt. Leider haben auch Betrüger die aussichtsreichen Möglichkeiten von Kryptos entdeckt, und immer mehr Menschen werden Opfer von Online-Abzocke und investieren ihr Geld in dubiose Plattformen, die schnelles Geld versprechen.

Laut eines Berichts des Finanzblogs Finance Magnates ereignte sich ersz kürzlich ein Betrugsfall in London. Dort verhaftete die Polizei einen Betrüger, der Handel mit binären Optionen anbat, weil er alle Investoreneinlagen entnahm und sie in Fiat auszahlen ließ. Zur gleichen Zeit ließ die Plattform eingeloggte Investoren glauben, sie stünden kurz vor einem vielversprechenden “Gewinn”.

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Die BaFin hat nun einen 3-seitigen Leitfaden veröffentlicht, in dem erklärt wird, wie potentielle Betrüger meist vorgehen; Wenn ein Kunde in angebliche finanzielle Differenzkontrakte (CFDs), binäre Optionen oder sogar in vielversprechende Kryptowährungs-Plattformen investiert, wird er umgehend von einem Mitarbeiter oder “professionellen Broker” kontaktiert. Diese Personen geben sich häufig als Experten mit langjähriger Erfahrung aus und überzeugen oftmals durch Pseudo-Expertenwissen und eloquentem Auftreten. Dazu kommt noch, dass die Plattformen meistens so aufgebaut sind, dass sie einen vermeintlichen Gewinnzuwachs zeigen, wodurch sich der Kunde sicherer fühlt und somit weitere Investitionen tätigt.

Möchte man auszahlen, wird man oft vertröstet oder gar dazu überredet, nochmal einzuzahlen, damit eine Auszahlung erfolgen könne. Fakt ist, diese Anlagen werden keiner Kapitalanlage zugeführt. Die Gelder werden auf verschiedene Konten im Ausland überwiesen, da es sich bei den “Firmensitzen” um Offshore-Briefkastenaddressen handelt. Niemand weiß genau, wo das Geld hinkam oder wer der wahre Betreiber der Plattform ist – im schlimmsten Fall hat man sein ganzes Investment unwiderbringlich verloren.

Daher rät der Leitfaden dazu, bei Angeboten, die eine sichere Rendite garantieren, vorsichtig zu sein und ausreichend zu recherchieren, ob es sich dabei um eine legitimate Organisation handelt. Man kann auch in der Unternehmensdatenbank der BaFin nachschauen, ob das Unternehmen gelistet ist oder nicht. Und ganz wichtig; man sollte nie unaufgeforderte Anrufe in Bezug auf Anlageangebote annehmen! Denn da schlagen die meisten Betrüger am Anfang zu.

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Dragan

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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