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Noch immer zählen viele afrikanische Länder zu den Entwicklungsländern, besonders ein stabiles Finanzsystem sowie eine nicht korrupte Regierung fehlt in zahlreichen Staaten des südlichen Kontinents. Trotz vielerorts fehlender Internetzugänge setzen Menschen und Regierungen in Afrika ihre Hoffnungen besonders auf einen „Heilsbringer“: Kryptowährungen.

Nach San Salvador in Zentralamerika strebt die Zentralafrikanische Republik es an, die weltweit zweite Nation zu werden, die Bitcoin als Landeswährung einführt. Welche Gründe sich hinter der afrikanischen Krypto-Offensive verbergen und welche Auswirkungen die Bitcoin-Revolution haben könnte, erklären wir in diesem Artikel.

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Zentralafrikanische Republik: Bitcoin als Retter aus prekärer Lage?

Die Nachricht, dass die Zentralafrikanische Republik (ZAR) Bitcoin als neue Landeswährung einführen wolle, brachte viele Experten ins Grübeln. Immerhin gehört das Land laut den USA zu den am wenigsten entwickelten Nationen der Welt.

Ein durchschnittliches Jahreseinkommen von gerade einmal 500 €, zudem Bürgerkrieg seit mehr als neun Jahren, Hunger und Armut an jeder Ecke. Dafür, dass lediglich 11 % der knapp fünf Millionen Einwohner Zugang zum Internet haben, wirkt der hochmoderne Bitcoin-Plan äußerst waghalsig.

Dennoch scheint Staatsoberhaupt Faustin Archange Touadéras fest überzeugt davon zu sein, dass sein Plan die Rettung der ZAR bedeuten könnte. Mit Kryptowährungen hätte das Land eine einfache Möglichkeit, um am internationalen Handelsgeschäft teilzunehmen.

Zudem hofft Touadéras wohl darauf, dass Bitcoin in den kommenden Jahren an Wert gewinnen wird. Auch wenn der Präsident damit hoch pokert, liegen die Chancen nicht schlecht, dass BTC zumindest etwas Geld in die Kassen der Zentralafrikanische Republik spülen wird.

Dass Kryptowährungen die leeren Kassen der ZAR füllen wird, erhofft sich das Staatsoberhaupt auch von der Einführung eines eigenen Landestokens. Der sogenannte Sango Coin wird durch Bitcoin-Reserven geschützt und bietet sogar die Möglichkeit, Smart Contracts zu erstellen.

Tatsächlich kann man durch ein Investment in Sango zum Staatsbürger der Zentralafrikanischen Republik werden. Mindestens 60.000 USD müssen fünf Jahre lang in Sango Coins gehalten werden, um die afrikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen.

Rund eine Milliarde USD möchte die ZAR Regierung mit ihrem eigenen Krypto-Coin einnehmen, um damit den Aufbau einer vernünftigen Infrastruktur anzukurbeln. Zusätzlich plant Touadéras, eine Insel der Republik in Afrikas ersten Krypto-Hub zu verwandeln, in dem man steuerfrei mit Kryptowährungen hantieren darf.

Interesse und Einfluss von afrikanischen Ländern auf Kryptowährungen steigt

Wie Marktbeobachter von Block-Builders vermuten, könnte der Einfluss von afrikanischen Ländern auf den Krypto-Markt in den nächsten Jahren wesentlich steigen. Denn neben der ZAR diskutieren auch die Regierungen von Tansania und Uganda die Möglichkeiten, um von Kryptowährungen zu profitieren – besonders in Nigeria ist der Bitcoin-Hype längst angekommen.

Das Portal Chainanalysis gab zuletzt bekannt, dass allein zwischen Juli 2020 und Juni 2021 mehr als 100 Milliarden USD in Kryptowährungen von Afrikanern überwiesen wurden. Ein Anstieg von 1.200 % im Vergleich zum Vorjahr unterstreicht eindrucksvoll, wie stark das Interesse und die Nachfrage an Krypto-Coins in afrikanischen Ländern gestiegen ist.

Vor allem ein Land treibt neben der Zentralafrikanischen Republik den Krypto-Vormarsch an: Nigeria. In anderen Geschäftsbereichen stiegen die Fundings in Afrika innerhalb eines Jahres lediglich um knapp 150 %, Blockchain-Projekte hingegen erzielten ein Funding-Wachstum von 1.660 % – mit dem größten Anteil aus Nigeria.

Mehr als 39 % der Blockchain-Fundings stammen aus Nigeria, darauf folgen die Seychellen (26 %) und Kenia (15 %). Im interkontinentalen Vergleich landet Nigeria sogar auf Platz drei des höchsten Google-Trend-Scores, der das Suchvolumen für den Begriff „Bitcoin“ widerspiegelt – knapp hinter der Niederlande und El Salvador.

Gründe für den afrikanischen Krypto-Hype

Es gibt viele Gründe dafür, weshalb ein Großteil der afrikanischen Bürger massive Hoffnungen in die Krypto-Revolution setzt. Die folgenden Aspekte machen Bitcoin und Co. für Afrikas Nationen als Währung besonders interessant:

Schutz vor staatlicher Führungswillkür

In zahlreichen Ländern Afrikas sind korrupte Politiker oder gar militärische Gruppierungen an der Macht, die oftmals unvorhersehbare Entscheidungen treffen. Mit Geld in Form von Bitcoin haben Bürger gewissermaßen Schutz vor Regelungen, die das eigene Vermögen betreffen.

Zum einen sind Bitcoins nicht so einfach zu stehlen und beschlagnahmen wie Bargeld. Zum anderen betreffen Maßnahmen der Regierung lediglich die staatsinterne Hauptwährung, nicht aber die international gültigen Kryptowährungen.

Schutz vor Inflation

Mit der Sicherheit vor der inländischen Willkür geht auch der Schutz vor einer Inflation einher, den Kryptowährungen bis zu einem gewissen Grad bieten können. Immerhin kann das Gesamtangebot von Bitcoin nicht einfach nach oben gesetzt werden, weil die maximale Versorgung im Whitepaper auf 21 Mio. BTC festgelegt ist.

Einfache Überweisungen ins Ausland

Viele afrikanische Familien haben Angehörige in anderen Ländern, können mit diesen jedoch nur schwer in den finanziellen Austausch gelangen. Mit Kryptowährungen haben die Menschen eine Möglichkeit, um einfache, schnelle und kostengünstige Geldtransfers über den kompletten Globus zu tätigen.

Keine Bankautomaten notwendig

Klingt banal, stimmt aber: In wenig entwickelten Ländern wie der Zentalafrikanischen Republik mangelt es an Bankautomaten oder Geldausgabestellen, weshalb viele Menschen ihr gesamtes Geld ungesichert zu Hause lagern müssen. Für die Nutzung von Bitcoin hingegen wird kein Bankautomat benötigt, weil das Vermögen sicher auf einem Online-Wallet gespeichert wird.

Junge Bevölkerung

Dadurch, dass die Gesellschaft in afrikanischen Ländern immer jünger wird, wachsen mehr und mehr Menschen zumindest teilweise mit dem Internet und technischen Geräten auf. So kommen mehr Afrikaner auf die Idee, mit den Vorteilen von Blockchain-basierten Währungen zu arbeiten, anstatt auf die unsichere Fiatwährung des Landes zu setzen.

Kryptowährungen für die Zusammenarbeit mit Russland und als Umgehung der Sanktionen?

Einige Experten glauben, dass afrikanische Länder und besonders die ZAR Bitcoin als Landeswährung einführen, um gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Die russische Söldnergruppe Wagner überwacht schon seit Jahren den Minenbau in einigen afrikanischen Regionen. Auch für den Schutz von Präsident Touadéras sollen sich rund 2.000 Kämpfer der Söldnergruppe in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, befinden.

Die Belohnung und die Ausbeutung der Rohstoffgewinnung könnte in naher Zukunft via Kryptowährungen an Russland bezahlt werden. Dank der Anonymität von Bitcoin könnte so die fragwürdige Zusammenarbeit zwischen Russland und den afrikanischen Staaten fortgesetzt werden, ohne dass ZAR mit den Sanktionen des globalen Westens bestraft wird.

Vor einigen Wochen wurde die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgieva, auf diese Thematik angesprochen. Als Antwort gab sie nur an, dass es keine stichhaltigen Beweise dafür gebe, dass die Zentralafrikanische Republik Kryptowährungen für die Umgehung von westlichen Sanktionen verwende.

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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