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Wer einen Aktie von Apple kaufen will, dem wertvollsten börsennotierten Konzern der Welt, muss dafür aktuell stolze 150 Euro auf den Tisch legen. Doch wer Aktien kaufen will, kann dies auch zu deutlich günstigeren Preisen tun. Denn es gibt Wertpapiere, die viel weniger kosten.

Ähnlich wie bei dem Blick auf den hohen Preis von Bitcoin und den niedrigem Preis vieler Altcoins ist es für Anleger sehr verlockend für relativ wenig Geld viel mehr Wertpapiere eines Unternehmens kaufen zu können. Am Aktienmarkt heißen diese billigen Aktien Pennystocks. Dabei unterscheidet sich jedoch die Definition, was als Pennystock-Aktie gilt. Während in Deutschland ein Wertpapier erst als Pennystock bezeichnet wird, wenn es weniger als einen Euro kostet, gilt in den USA die höhere Grenze von 5 Dollar, für Aktien, die noch unter diese Kategorie fallen.

Pennystock kaufen: Wo ist das nächste Apple?

Pennystock-Aktien genießen dabei in der Branche jedoch einen zweifelhaften Ruf. Auf der einen Seite scheint es auf den ersten Blick eine tolle Möglichkeit zu sein, dank Pennystocks auch mit relativ wenig Kapital am Aktienmarkt mitmischen zu können und sich in der Hoffnung auf steigende Preise mit diesen Aktien einzudecken. Natürlich bieten diese Papiere grundsätzlich auch eine tolle Rendite-Option, wenn sich die Kurse entsprechend entwickeln. Wer würden nicht gerne das „nächste Apple“ als Pennystock für unter 1 Dollar kaufen und vielleicht in den nächsten zehn Jahren ein Wachstum von 100X verzeichnen.

Doch realistisch betrachtet ist diese Chance nicht sehr hoch. Unter vielen Analysten genießen Pennystock-Aktien vor allem deshalb keinen guten Ruf, weil sie in der Vergangenheit gerne von Spekulanten genutzt wurden, um die Kurse eines Wertpapiers in kurzer Zeit hoch zu bringen bzw. andererseits eine starke Korrektur herbeizuführen. Während erfahrene Spekulanten hier durch Buy- und Sell-Orders massive Gewinne eingestrichen haben, fielen viele Kleinanleger auf die Nase und mussten hohe Verluste verbuchen.

Großes Potenzial für hohe Renditen

Allerdings sollte man die Pennystocks auch nicht grundsätzlich schlecht reden. Denn die Geschichte zeigt durchaus auch positive Beispiele von Unternehmen, die mit dem Verkauf von Pennystock-Aktien gestartet sind und heute ein wirtschaftlich erfolgreicher Konzern sind und ihren Anlegern über die Jahre kräftige Renditen beschert haben.

Ein Beispiel aus Deutschland ist hier die Aktie von Heidelberger Druck. Die Aktie des Druckmaschinenherstellers war 2020 noch für unter 50 Euro-Cent zu kaufen und hat den Anlegern seitdem kräftige Renditen beschert. Denn derzeit kostet das Papier schon rund 2,45 Euro und erreichte im Januar sogar fast die Marke von 3 Euro. Damit haben Investoren, die die Pennystock-Aktie vor rund 1,5 Jahren gekauft haben, ein Kurswachstum von 6X verzeichnet.

Eine stattliche Rendite, die etwa mit dem Kauf der Apple-Aktie nicht möglich gewesen werden. Denn das Papier des US-Konzerns hat sich im gleichen Zeitraum „nur“ verdoppelt.

Der Kauf von Pennystocks kann sich also auf lange Sicht durchaus lohnen, wenn man sich vorher über das dahinter stehende Unternehmen informiert und nicht blauäugig in Pennystock-Aktien investiert.

Kryptoszene.de stellt 3 Pennystocks vor, deren Kauf sich nach Einschätzung von Analysten in den nächsten Jahren lohnen könnte.

Cyren: Zukunftsmarkt IT-Sicherheit

Ein Unternehmen, dem Analysten derzeit Potenzial für Wachstum bescheinigen, ist der Cloud-basierte IT-Sicherheitskonzern Cyren mit Sitz in Israel. Cyberangriffe sind nicht nur in der aktuellen Zeit ein großes Thema, sondern dürfte für die Wirtschaft auch in Zukunft eine extreme Bedeutung haben. Nur wer seine Daten sicher vor Wirtschaftskriminellen schützt, kann großen Schaden vermeiden.

In den vergangenen Jahren ist der Kurs jedoch massiv eingebrochen, so dass Cyren zum Pennystock geworden ist. Kostet die Aktie 2018 noch knapp 60 Euro ist sie im Januar 2022 auf bis unter 2,50 Euro gefallen. Die Gunst der Stunde scheinen nun viele Anleger zu nutzen und Cyren zu kaufen. Denn innerhalb kürzester Zeit ist der Kurs bereits wieder um mehr als 100 Prozent gestiegen. Doch in Anbetracht der früheren Kurse, könnte sich der Kauf des Pennystocks noch immer lohnen.

Nokia: einstiger Handy-Gigant als Schnäppchen

Der finnische Telekommunikationskonzern Nokia ist wohl fast jedem ein Begriff. Wer in den 90er- und 2000er-Jahren jung war, erinnert sich sicher noch an sein geliebtes Nokia-Handy. Damals war der Konzern die weltweite Nummer eins in diesem Segment. Doch mit dem Siegeszug der Smartphones und dem Erfolg von Apple und Samsung ist das Geschäftsmodell von Nokia abgestürzt und mit ihm der Aktienkurs.

Bis auf unter 2,50 Euro ist der Kurs im März 2020 gefallen, nachdem die Aktie im März 2000 noch über 60 Euro kostete. Der Kurs hat sich zwar inzwischen deutlich erholt, aber für aktuell weniger als 5 Euro könnte die Nokia-Aktie immer noch ein Schnäppchen sein. Denn immer noch ist Nokia im Telekommunikationssegment ein Schwergewicht, wenn auch nicht mit dem Verkauf von Handys.

NEL: Potenzial mit Wasserstoff

Die Energiewende ist eines der weltweiten Zukunftsthemen – nicht nur in Deutschland. Gerade durch die aktuelle Debatte um Öl und Gaslieferungen, könnte Wasserstoff sogar noch schneller eine unverzichtbare Zukunftstechnologie werden.

Davon könnte die NEL-Aktie profitieren, denn das Unternehmen ist genau in diesem Segment tätig. Erst vor wenigen Tagen war die Aktie auf Tiefstände von 1,10 Euro gefallen. Hier haben bereits viele Investoren zugeschlagen und den Dip gekauft. Aktuell notiert der Kurs von NEL schon wieder bei über 1,50 Euro und das Wachstum könnte weitergehen. Zum bisherigen Allzeithoch von mehr als 3 Euro ist es nämlich noch eine Rallye von mehr als 100 Prozent.

Vorsicht vor Spekulanten

Trader Icon Aufgrund der Marktmanipulation, die auch mit Pennystock Brokern in der Vergangenheit stattgefunden hat, ist etwa die Deutsche Börse sehr restriktiv mit diesen Aktien umgegangen. Während sich vor der bekannten Dotcom-Blase am Finanzmarkt, viele Pennystocks in den Indizes befanden und ihr Marktanteil teilweise über zehn Prozent aller Aktien am Neuen Markt betrug, wurden die Regularien nach dem Platzen der Spekulationsblase im Jahr 2000 deutlich schärfer gefasst. Das bedeutet, dass diese Papiere über deutsche Aktienindizes wie den Dax, MDax und Co. heute kaum noch zu handeln sind.

Ein gewisse Vorsicht beim Kauf von Pennystocks ist sicher berechtigt. Vor allem, wenn sie über den freien Markt gekauft werden und die Unternehmen hinter dem Wertpapier etwa nicht dazu verpflichtet sind, ihre Geschäftszahlen regelmäßig offenzulegen und den Anlegern Einblicke in die Finanzstruktur zu geben. Denn wer kauft schon gerne die Katze im Sack, wenn sich hinter der Pennystock-Aktie vielleicht ein nicht solide wirtschaftendes Unternehmen befindet, dass nur darauf aus ist, über die Ausgabe der Aktien frisches Geld zu bekommen, das nicht gewinnbringend investiert wird.

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Steffen Bösweich

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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