Mehr Anonymität: Krypto Dienst mixt Bitcoins

Anonymität ist eines der Hauptargumente für die Nutzung von Bitcoin. Doch wie verschlüsselt sind die Transaktionen tatsächlich? Sämtliche Überweisungen sind schließlich öffentlich in der Blockchain einsehbar. Hohe Überweisungsbeträge könnten wohl durchaus Krypto Hacker anlocken, die dann versuchen, an die Gelder zu gelangen. Der Anbieter Bitcoin Mixer möchte die Anonymität nun auf ein neues und besseres Level heben.

“Bitcoin Mixer (Blender) wird helfen, Ihre Bitcoins mit speziellen Algorithmen zu mischen und Ihre Anonymität zu bewahren”, heißt es auf der Unternehmenswebsite. Die Idee des Mixers liegt somit in der Verwischung der Transaktionsspuren. Dadurch, dass die BTC Token in einen großen Pool des Anbieters geworfen werden, sollen die einzelnen Sender und Empfänger nicht mehr so einfach zuzuordnen sein.

Bitcoin gerührt oder geschüttelt?

Der Krypto Dienst verspricht sämtliche Adressen und BTC Transaktionen so zu verschleiern, dass sie auch in der Blockchain nicht mehr einem bestimmten Konto zuzuordnen sind. Für eine Provision zwischen 2-5 Prozent soll man seine digitalen Münzen also reinwaschen können. Der genaue Prozentsatz hängt dabei von der Geschwindigkeit der Transaktionen ab. Nach drei Netzwerkbestätigungen erhält man seine Bitcoins abzüglich der Provision wieder zurück. Neben Bitcoin ist der Service auch für Ethereum verfügbar. Die Nutzung soll möglichst simpel erfolgen und Videos weisen den Weg zum Angebot.

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Dem Gedanken des Datenschutzes geschuldet sind auch Entscheidungen des Unternehmens so wenige Daten wie möglich zu sammeln und diese baldmöglichst zu löschen. Logs sollen gar nicht erst gespeichert werden. Transaktionsdetails werden nur gespeichert, wenn sie nicht abgeschlossen werden und zudem wird versprochen, dass selbst E-Mail Adressen aus dem Kontaktformular nach Öffnen der Nachricht nur 24 Stunden auf den Servern bleiben. Egal, ob man sich für die Nutzung des Angebots entscheidet oder nicht, Sicherheit bleibt ein wichtiger Faktor in der Kryptoszene. In jedem Fall empfiehlt es sich passende Bitcoin Wallets oder die besten Ethereum Wallets zu verwenden, wenn es um die Verwahrung der Coins geht.

 

 

Photo by NickyPe (Pixabay)

 

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Adrian

Nach meinem Journalismus Master 2013 war ich einige Jahre als Freelance Journalist und Autor aktiv. In dieser Zeit spezialisierte ich mich auf Finanzen, Business und Kryptowährungen. Seit November 2018 bin ich als Kryptoszene Chefredakteur tätig.

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