Mambu: Fintechs sollen mit Cloud-Lösung schneller wachsen

Mambu: Fintechs sollen mit Cloud-Lösung schneller wachsen
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30 Millionen Euro frisches Kapital hat das Start-Up Mambu in einer neuen Finanzierungsrunde eingesammelt. Mambu ist mit seiner Cloud-Software darauf spezialisiert, Fintechs und anderen Finanzdienstleistern zu schnellerem Wachstum zu verhelfen.

N26 zählt zu den Kunden

Zu den Kapitalgebern zählen die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Bessemer Venture Partners und bestehende Investoren wie Acton Capital, CommerzVentures, Point Nine Capital sowie Runa Capital. „Diese jüngste Finanzierungsrunde ist ein Beleg für unsere wachsende Kundenbasis als branchenführende Plattform. Wir haben Kunden in mehr als fünfzig Ländern auf allen Kontinenten. Viele von ihnen sind Branchenführer, die die Marktdynamik verstehen und wissen, wie wir ihre Wachstumsstrategie und ihre technologische Entwicklung unterstützen“, erklärte Eugene Danilkis, CEO von Mambu, in einer Presseerklärung.

Zu den namhaften Kunden von Mambu zählen die mobile Bank N26 oder die Kreditvermittlung Kreditech. Mit dem frischen Kapital im Rücken will Mambu zunächst sein eigenes Wachstum vorantreiben und sich noch breiter aufstellen. So sollen die Investitionen in die kaufmännischen Teams als auch in das Produkt, die Plattform und die Dienstleistungen getätigt werden. Die Mitarbeiterzahl soll in den kommenden Jahren verdreifacht werden.

Start-up verzeichnet schnelles Wachstum

“Die Fintech-Ära hat die Finanzdienstleistungen verändert und Institutionen dazu gezwungen, zu digitalisieren, zu innovieren und zu skalieren, um sich an die Kundenbedürfnisse anzupassen”, sagte Eugene Danilkis, CEO von Mambu weiter. In einer sich verändernden Technologielandschaft müssten sich die Institutionen eher im Tempo eines Technologieunternehmens bewegen als in dem einer traditionellen Bank. Mumba wolle ihnen den Motor bieten, mit dem sie schnell auf Marktveränderungen reagieren können.

Unternehmensangaben zufolge, wird die Cloud-Plattform von Mambu bereits von Kunden in über 50 Ländern eingesetzt. Das Start-up verfügt in Deutschland über Standorte in Berlin und Dresden. Hinzu kommen europäische Niederlassungen in London, Amsterdam und Iasi (Rumänien) sowie weltweit in Miami und Singapur.

Seit 2011 ist Mambu auf dem Markt. In vier aufeinanderfolgenden Jahren konnte das Unternehmen ein Wachstum von über 100 Prozent verzeichnen.

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