Logistik-Anbieter testet Blockchain von Marco Polo für Handelsgeschäft

Wie das Blockchain-Unternehmen Marco Polo (MP) am 14. August in einer Pressemitteilung bekanntgab, hat der Logistik-Anbieter Logwin bei der Abwicklung eines Handelsgeschäfts über die Blockchain von MP als Datenlieferant teilgenommen.

Die Transaktion war Teil eines erweiterten Pilottests, bei dem zum ersten Mal neben den direkten Vertragspartnern auch eine Dritte Partei – nämlich Logwin – miteingebunden wurde. Bei der Transaktion wurde ein Handelsgeschäft zwischen dem Technologie-Unternehmen Voith, dem Pumpen- und Armaturenhersteller KSB zusammen mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und der Commerzbank digital durchgeführt.

Dabei übernahm Logwin als externe Partei die Einspeisung von Transportdaten zur Verschiffung in die Blockchain-Plattform von Marco Polo, wodurch ein automatischer Abgleich der Handelsdaten sowie ein Zahlungsversprechen initiiert wurde.

Wie bedeutend dieser Vorgang ist, beschreibt Ralf van Velzen, Head of Export Financing bei KSB:

“Als Käufer können wir zusammen mit unserer Bank sicherstellen, dass die Zahlungsverpflichtung nur dann wirksam wird, wenn sich die Ware tatsächlich in den Händen des Logistikers befindet und auf dem Weg zum Bestimmungsort ist.”

Erste Test-Transaktionen mit der von R3 mit entwickelten Trade-Finance-Plattform von Marco Polo sind bereits zu Beginn diesen Jahres durchgeführt worden.

 

Photo by xresch (Pixabay)

Dragan

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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