Laut Coinbase-Bericht steigt an Elite-Unis das Interesse an Kryptowährungen

Am 28. August veröffentlichte die Kryptobörse Coinbase die Ergebnisse ihres Berichts zum derzeitigen Status von Blockchain und Kryptowährungen an Eliteuniversitäten- und hochschulen.

Demnach gaben in diesem Jahr doppelt soviele Studenten an, einen Kurs zu Kryptowährungen oder Blockchain besucht zu haben als im vergangenen Jahr. Laut dem Bericht beschränkte sich die Studie auf die Top-50-Hochschulen aus der Rangliste der US News and World Report, von denen nun 56 Prozent Kurse zu Blockchain- und Krypto-Themen anbieten – im vergangenen Jahr waren es nur 42 Prozent.

Für die Studie kooperierte die Bitcoin Börse mit dem Analyse-Unternehmen Qriously. Die beiden Firmen erstellten für den Report ein eigenes Ranking der führenden Bildungseinrichtungen im Krypto-Bereich. Auf dem ersten Platz landete die US-amerikanische Cornell University. In den Top 10 finden sich jedoch auch einige europäische Hochschulen wie die Universität Kopenhagen, die Schweizer ETH Zürich sowie die École Polytechnique Fédérale de Lausanne.

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Krypto und Blockchain sind überall relevant

Für den Bericht wurden die angebotenen Kurse der Hochschulen ausgewertet sowie Dozenten und Studierende befragt. In der Studie wurde herausgefunden, dass 70 Prozent der Blockchain- und Krypto-Kurse jenseits der Informatikfakultäten angeboten werden. Diese Themen werden in den Wirtschaftswissenschaften, aber auch in Jura und der Soziologie aufgegriffen.

Dawn Song, eine Informatikprofessorin an der University of California in Berkeley, erklärte diesen Umstand anhand der speziellen Beschaffenheit des Unterrichtsgegenstandes:

“Die interdisziplinäre Natur der Blockchain-Domäne unterscheidet sie sehr stark von jedem traditionellen Bereich.”

Krypto bietet innovative Möglichkeiten

Für viele Studenten scheint die Möglichkeit verlockend, in einer noch unausgereiften Branche Fuß zu fassen und in eine Führungsposition aufzusteigen, um dadurch aktiv Veränderungen zu bewirken. Hierzu wurde Joseph Ferrera, den Mitbegründer des Cornell Blockchain Clubs, zitiert:

“Es gibt eine Menge Potenzial für die Studierenden, in diese Branche einzusteigen und die Kontrolle darüber zu übernehmen. Wenn du zu einer großen Bank oder einem etablierten Beratungsunternehmen gehst, weißt du irgendwie, was du bekommst. Mit Krypto kannst du das Feld gestalten und zum Marktführer werden.”

Der Report gewährt auch einen Einblick in die Motivation der Studenten. Demnach beschäftigen sich viele von ihnen mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), weil sie dem Finanzsystem misstrauen. Auch das Interesse an sozialer Gerechtigkeit steigt, da 20 Prozent der Probanden angaben, sich deswegen mit Blockchain und Krypto zu befassen.

 

Bildquelle: Photo von wuestenigel

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Dragan

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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