IOTA Kurs, Chart & Informationen

IOTA Kurs, Chart & Informationen
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IOTA ist eine der bedeutendsten Krypto Währungen. Durch sein alternatives Tangle Netzwerk werden Transaktionen ohne Gebühren möglich und Probleme anderer Currencies in der Skalierbarkeit ausgemerzt. Die digitale Münze aus Berlin hat sich dadurch ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, was vor allem von dem Autobauer Volkswagen bemerkt wurde. Kryptoszene.de stellt die wichtigsten Eigenschaften der Coin vor und analysiert den IOTA Preis, den IOTA Kurs, den IOTA Chart und gibt eine eigene IOTA Prognose ab.

IOTA Preis und Marktkapitalisierung

Der IOTA Preis ist teils heftigen Schwankungen ausgesetzt, was aber durchaus typisch für Krypto Währungen ist. Ende Oktober 2018 steht er bei 0,435159 €. Das ergibt eine Marktkapitalisierung von 1.210.019.877 €. Schon heute gehört IOTA damit zu den wichtigsten Online Currencies. Seinen bisherigen Höchststand erreichte die Coin am 19.12.2017. Damals musste man ganze 4,43€ für einen Token hinlegen. Im IOTA Chart dürften sich für die Zukunft einige Potentiale ausmachen lassen.

IOTA Kurs und Chart


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Der IOTA Kurs erlebte in der Vergangenheit diverse Höhen und Tiefen. Bei der IOTA Chartbetrachtung fällt aber auf, dass sich der Verlauf generell am gesamten Krypto Markt orientiert. So erlebte die Münze Ende 2017 bzw. Anfang 2018 ihren Höhepunkt. Seither sank der Kurs beständig, auch wenn er diversen Volatilitäten ausgesetzt war. Wer den Kurs rein optisch analysiert, der mag vermuten, dass man sich Ende Oktober 2018 so ziemlich auf Vorjahres Niveau befindet. Die Zahlen sprechen aber eine andere Sprache. Trotz der heftigen Verluste, die es seit Beginn des Jahres gab, ergibt die Jahresbilanz im IOTA Chart ein sattes Plus von 12,3%. Händler, die also frühzeitig in die Coin eingestiegen sind, konnten bislang attraktive Gewinne realisieren.

IOTA – Die wichtigsten Fakten

  • Erscheinungsjahr 2016
  • Symbol: MIOTA
  • Entwickler: David Sønstebø, Sergey Ivancheglo, Dominik Schiener, Serguei Popov
  • Empfohlene Trading-Plattform: eToro

IOTA Vor- & Nachteile

  • Noch junge Online Currency

Die Technologie und gleichzeitig Kryptowährung IOTA zählt mittlerweile zu den größten Online Currencies der Welt. Sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie keine Transaktionsgebühren erhebt und schnelle Transaktionen ermöglicht. IOTA wird häufig als Technologie für das Internet der Dinge (IoT) ins Spiel gebracht. Davon ist auch der Name abgeleitet. Dass dies direkte Auswirkungen auf den IOTA Kurs mit sich bringt, dürfte selbsterklärend sein. Kryptoszene.de hat die wichtigsten Fakten rund um die Krypto Währung und den IOTA Preis und den IOTA Kurs in Euro zusammengetragen.

IOTA Prognose

IOTA darf wohl zu den zukunftsträchtigsten Krypto Währungen gezählt werden. Dies hat auch der Autokonzern Volkswagen erkannt. Die deutsche Kooperation versucht die Tangle Technologie schon im Jahr 2019 zur Marktreife zu bringen und in neue VWs einzubauen. Somit soll eine intelligente und sichere Vernetzung der Fahrzeuge erreicht werden. Sollte IOTA diesen Praxistest bestehen, dann darf damit gerechnet werden, dass solch positive Nachrichten zu weiteren Kurssteigerungen führen dürften.

Insbesondere bei Berücksichtigung der jüngsten IOTA Kursentwicklung können sich also eklatante Chancen durch ein Investment in IOTA ergeben. Kurse über 4€ könnten Ende 2017  also ein Vorbote für noch höhere Potentiale in der Zukunft gewesen sein. Somit werden auch heute einige Händler darüber nachdenken, IOTA zu kaufen.

Technologie hinter IOTA

Anders als Bitcoin oder Ethereum verwendet IOTA keine Blockchain im klassischen Sinne. IOTA setzt stattdessen auf die sogenannte „Tangle Ledger“ Technologie. Dafür sind keine Miner notwendig. Transaktionen werden bei IOTA nicht durch das Finden und Schreiben in Blöcken bestätigt, sondern jeder Teilnehmer im Netzwerk kann bzw. muss sogar Transaktionen verifizieren. Das heißt: wenn ich bei IOTA eine Transaktion durchführen will, muss ich gleichzeitig zwei andere bestätigen. Andere Teilnehmer bestätigen dann dafür meine Transaktion. Dadurch sind auch keine Gebühren fällig, die im Bitcoin Netzwerk an die Miner gehen würden.

Aufgrund der Tatsache, dass der User ja selber mit seiner Transaktion weitere bestätigt, sind IOTA Transaktionen sehr schnell durchzuführen. Denn das Netzwerk ist nicht davon abhängig, dass ein neuer Block gefunden wird. Im IOTA Netzwerk gibt es einen Genesis Block. Das ist der Ausgangspunkt von dem alle Transaktionen ausgehen und dem alle verfügbaren IOTA  Tokens entstammen. Von diesem Genesis Block aus verzweigen sich dann die Transaktionen, was eben ein Tangle ergibt, bei dem längst nicht alle Transaktionen miteinander verbunden sind wie etwa bei Bitcoin.

IOTA Tangle Transaktionen

Ebenfalls ein großer Vorteil von IOTA ist, dass es Quantum Computer sicher ist. Also selbst zukünftige Leistungen eines Quantum Computers werden den Algorithmus nicht knacken können. Zur Verschlüsselung nutzt IOTA die Winternitz Hash basierte Verschlüsselung. Diese ist schneller als die klassische ECC (Elliptic Curve Cryptography).

Anzahl verfügbarer IOTA
Insgesamt gibt es und wird es nie mehr als 2.779.530.283.277.761 IOTA geben. Wenn in den Exchanges und bei Coin Market Cap immer die Rede davon ist, dass ein IOTA 1 US Dollar kostet dann sind damit MIOTA also MegaIOTA gemeint. Dies entspricht 1 Million IOTA.

Bezeichnung der IOTA Stellen
Pi – Peta IOTA – 1.000.000.000.000.000 IOTA
Ti – Tera IOTA – 1.000.000.000.000 IOTA
Gi – Giga IOTA – 1.000.000.000 IOTA
Mi – Mega IOTA – 1.000.000 IOTA
Ki – Kilo IOTA – 1.000 IOTA
i – IOTA – 1 IOTA

Anwendung von IOTA
IOTA eignet sich besonders für IoT (Internet of Things) Anwendungen. Da Transaktionen sehr schnell ausgeführt werden können und auch keine Gebühren fällig werden. Außerdem lassen sich aufgrund der hohen Anzahl verfügbarer IOTA damit auch Mikro Beträge begleichen.
Wer mehr zu IOTA erfahren möchte findet hier das Whitepaper dazu:
https://iota.org/IOTA_Whitepaper.pdf

IOTA Partnerschaften
Im Vergleich zu anderen Kryptowährungen und Plattformen arbeitet IOTA schon mit einer Vielzahl an Unternehmen zusammen und hat gleich einige Partnerschaften vorzuweisen. Zu den IOTA Partnern zählen unter anderem: Fujitsu, VW, Bosch, Die UN (UNOPS), DNB, MOBI, ICT, Taipei, DXC, Schindler Group, Kontakt_io, InnoEnergy, Grandcentrix, Biilabs, Lattice80 und Sopra Steria.

Viele der IOTA Partner sind Teil des IOTA Datenmarktplatzes. Dabei handelt es sich um ein Projekt, bei dem Unternehmen im Rahmen von Pilotprojekten Ideen mit Hilfe des IOTA Netzwerkes umsetzen können. Der Datenmarktplatz soll dabei so etwas wie ein Standard werden, wie Informationen zwischen verschiedenen IoT Geräten ausgetauscht werden.

Trinity Wallet
Eines der größten Ärgernisse bei IOTA ist das ursprüngliche Wallet mit dem die Kryptowährung gestartet ist. Immer wieder gab es mit der digitalen Geldbörse Probleme. Zum einen mussten sich Nutzer dafür eine eigene 81 stellige Seed überlegen. Da das viele User schlichtweg nicht machen wollten, griffen sie auf Seed Generatoren aus dem Internet zurück. Doch schon kam es zu den nächsten Schwierigkeiten, da manche Seed Generatoren die vorgeschlagene Seed auch selbst speicherten. Die Folge waren Diebstähle der Guthaben der ahnungslosen Nutzer.

Darüber hinaus kam es auch noch bei den ein oder anderen Snapshot zu Problemen. So haben einige Nutzer nach dem Snapshot nur noch ein Guthaben von 0 angezeigt bekommen. Dies ließ sich zwar umständlich beheben, indem man das Wallet teilweise mehrfach zum Tangle Netzwerk reattached hat, aber gerade neue Nutzer waren davon schnell überfordert und hatten somit auch bald ihr Urteil über IOTA gefällt.

Mit dem neuen Trinity Wallet verspricht man sich einen Neuanfang. Dieses wurde zuerst von dem Student Charlie Varley im Rahmen seiner Masterthesis am University College in London entwickelt. Zunächst unterstützte ihn IOTA bei der Entwicklung und kurzerhand entschied man sich dafür, ihm und seinen Kollegen einen Job anzubieten. Als Mitarbeiter der IOTA Foundation konnte Varley dann sein Wallet weiterentwickeln. Derzeit befindet sich das Trinity Wallet in der öffentlichen Beta Version. Erste Tests sind für iOS und Android Geräte möglich. Und auch die Desktop Variante des IOTA Trinity Wallets ist in einer Beta Version verfügbar. Zugang hierzu erhält man auf der offiziellen Trinity Webseite.

Eine Erklärung zu den wichtigsten Trinity Wallet Funktionen und zum Senden und Empfangen von IOTA als Guthaben von Exchanges hat die Kryptoszene.de Redaktion in einer Video Anleitung zusammengefasst.

Qubic
Ein in der IOTA Community lange erwartetes Projekt ist Qubic. Mit Qubic soll das IOTA Netzwerk zu einer Art Supercomputer werden, mit dem auch Anwendungen innerhalb des IOTA Tangle Netzwerkes ausgeführt werden können. Damit wäre Qubic dann eine dezentrale Plattform, für die jeder Anwendungen entwickeln kann. Daraus sollen sich dann auch ganz neue Geschäftsmodelle entwickeln lassen. Mit Qubic verspricht sich IOTA eine Vielzahl neuer Funktionen:

Smart Contracts
Ähnlich wie bei Ethereum wird es durch die QUbic Veröffentlichung auch bei IOTA Smart Contracts geben. Die Funktionalitäten sollen dabei aber denen von Ethereum überlegen sein.

Oracles
Auch Oracles werden im Rahmen von Qubic Teil des IOTA Netzwerkes. Oracles ermöglichen es dem User auf externe Daten innerhalb des IOTA Networks zuzugreifen. So können beispielsweise Temperaturdaten von Sensoren verfügbar gemacht werden. Dabei ist denkbar, dass über Micropayments jeder auf diese Daten schnell  und unkompliziert zugreifen kann. Aber auch andere Datenquellen wie Aktienkurse oder Wahlergebnisse könnten so im IOTA Netzwerk bereitgestellt  werden. Oracles sind demnach Sensoren und Anwendungen, die Daten erfassen und wiedergeben.

Auslagerung von Rechenleistung
Mit Qubic wird es möglich sein, sehr rechenintensive Kalkulationen auf verschiedene Computer auszulagern. Das hätte vor allem den Vorteil, dass IoT Geräte sehr günstig gebaut werden könnten. Denn für komplexe Berechnungen können die Berechnungen einfach über das Qubic Netzwerk outgesourced werden. Die Geräte selbst kommen also mit einem Minimum an Rechenleistung aus.

Wann Qubic live geht ist bisher noch nicht bekannt.

Kritik an IOTA
Die wohl größte Kritik an IOTA ist der Coordinator. Dabei handelt es sich im Prinzip um einen zentralen Computer, der Transaktionen noch einmal separat bestätigt, um somit Angriffe auf das IOTA Netzwerk verhindern zu können. Dies widerspricht jedoch der Idee eines dezentralen Netzwerkes. Denn wenn der Coordinator offline ist, funktioniert auch das IOTA Tangle Netzwerk nicht mehr. Offizieller Plan der Entwickler ist, den Coordinator abzuschalten, sobald es deutlich mehr Transaktionen im Tangle Network gibt. Ab dem Start von Qubic soll dies der Fall sein.

Manch einem mag der öffentliche Streit zwischen IOTA und der Digital Currency Initiative (DCI), die Teil der amerikanischen Elite Universität MIT ist, in Erinnerung geblieben sein. Die Forscher der DCI behaupteten eine Schwachstelle bei IOTA gefunden zu haben(Curl Funktion). IOTA wieß die Vorwürfe allerdings zurück, ersetzte die Curl Funktion zur Sicherheit aber doch durch die Keccak Verschlüsselung. IOTA wirft dem DCI Team nun vor, bewusst falsche Anschuldigungen gemacht zu haben, um eigene Interesse voranzubringen. Immerhin soll mindestens einer der DCI Forscher in Projekten involviert sein, die im Wettbewerb zu IOTA stehen.

Auch mit anderen Journalisten haben die Gründer von IOTA schon öffentlich gestritten. Die Effekte für die Außenwirkung waren miserabel und seither sind die Gründer in der Community  oftmals auch kritisch gesehen. Doch das PR Desaster ging weiter. Am 8. August wurde ein Chat zwischen den Gründern öffentlich, in dem es darum ging, dass erst zwei der vier IOTA Gründer einen Board Sitz in der Foundation haben. Der Chat Verlauf offenbarte die negative Stimmung unter den Gründern. Dies ging soweit, dass in dem Chat auch darüber diskutiert wurde, ob die IOTA Foundation so auseinanderbricht. Trotz der zweifellos intelligenten Technologie wurde nun öffentlich darüber gestreitet, ob die Gründer auch die nötige Management Kompetenz besäßen, um  ein solches Projekt führen zu können. Dass der Gründer den Chat Verlauf an die IOTA Foundation Mitarbeiter weitergab, von wo er letzten Endes seinen Weg in die Öffentlichkeit fand, passt in dieses Bild.

Kaufen oder Verkaufen von IOTA
Wer IOTA jetzt kaufen möchte und von dem Trend profitieren will kann dies auf Binance tun. (Mit dem Link spart ihr noch bei den Trading Gebühren.)

Wem das zu kompliziert ist, der kann IOTA auch direkt gegen Euro bei CoinFalcon kaufen. Eine ausführliche Anleitung zum Kaufen von IOTA findet ihr in dem Video unten. Ebenfalls gegen Euro kaufen könnt ihr IOTA bei eToro. Oder ihr kauft oder verkauft IOTA CFDs bei Plus 500. Dort erwerbt* ihr ein CFD, mit dem ihr aber genauso von der Kurssteigerung profitieren könnt. Ihr könnt dort IOTA und andere Kryptowährungen mit einem Hebel (Margin Trading) von maximal 1:300 handeln.

* Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

IOTA Wallet
Wer seine IOTA nicht auf einem Exchange lassen möchte, der kann die Tokens auch offline speichern. Auf dem Computer könnt ihr dafür zum Beispiel das originale IOTA Wallet nutzen, das von der IOTA Foundation herausgegeben und gewartet wird. Für das Smartphone gibt es mittlerweile das Trinity Wallet in der Beta Version. Dieses ist für iOS und Android verfügbar.

Darüber hinaus soll IOTA schon bald auf dem Hardware Wallet Ledger Nano S verfügbar sein. Offiziell ist die IOTA App dafür noch nicht imstande. Dies soll aber in den nächsten Monaten soweit sein.

IOTA Kurs

Webseiten
IOTA.org
Block Explorer TheTangle.org
IOTA Ecosystem


 

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1 Comment

  1. Auch wenn IOTA ein relativ “frischer Coin” ist, ist er für mich eigentlich sehr interessant. Die Artikel über IOTA zeigen ja auch, dass IOTA echtes Potenzial hat.
    Hoffentlich bekommen die Gründer ihren Streit in den Griff. Die Technologie kann ja auch immer weiter verbessert werden, die muss ja nicht von Anfang an perfekt sein.
    Nun arbeitet ja auch Bosch mit der IOTA Technologie, ist doch schon mal ein guter Anfang.

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