Ethereum Kurs, Chart & Informationen

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Wie liegt der Ethereum Kurs, wo steht der ETH Chart und was ist Ethereum überhaupt? Auf dieser Seite finden Leser die wichtigsten Informationen zur Kryptowährung mit Erklärungen und Analysen.

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Was ist Ethereum (ETH)?

Die dezentrale Ethereum-Blockchain zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie sich dafür eignet, darauf eigenständige Programme auszuführen. Auf ihr können smarte Verträge angelegt werden, die verschiedenste Aufgaben ohne menschliches Zutun übernehmen. Diese sogenannten Smart Contracts wurden zwar schon in den 90er Jahren erdacht, erst mit Ethereum wurde aber deutlich, welches Potenzial sich hinter ihnen verbirgt.

Darüber hinaus dient Ethereums Blockchain auch als eine Plattform, auf der Programmierer eigene, dezentrale Blockchain-Applikationen erstellen können, die sogenannten dApps. Ethereums Kryptowährung Ether (ETH) dient dabei sozusagen als das Vehikel, das die von den Programmen zu verarbeitenden Informationen transportiert. Die Ethereum-Blockchain wurde bereits im Jahr 2015 gestartet.

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Ethereum Preis und Marktkapitalisierung

Gemessen an der Marktkapitalisierung ist Ethereum die zur Zeit drittgrößte Kryptowährung weltweit: Aufgerundet 11 Milliarden Euro beträgt der aktuelle Marktwert des Unternehmens. Damit liegt der Ethereum Preis mit dem der zweitgrößten Kryptowährung nach Bitcoin, dem Ripple Preis, beinahe gleichauf. Zum Zeitpunkt der Aktualisierung unseres Beitrags, zur Mittagszeit des 14. Januar 2019, liegt der Ethereum Coin Preis bei exakt 103,22 Euro. Sein Allzeit-Hoch erfuhr der Ethereum Coin Preis am 14. Januar 2018.

Ein Ether notierte damals mit 1.377,72 Dollar an den Kryptobörsen, umgerechnet rund 1.202 Euro. Auf einen zwei-Jahres-Zeitraum betrachtet liegt der Ethereum Kurs immer noch sehr, sehr hoch. Im Winter 2017 notierte der Ethereum Preis noch mit rund 9 Euro je Coin an den Börsen. Dem nächsten Abschnitt kannst du den aktuellen Ethereum live Kurs entnehmen.

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Ethereum Kurs und Chart

Ethereum Live Kurs: Der Ethereum Live Kurs verrät, dass der Preis der Kryptowährung im Großen und Ganzen seit fast einem Jahr beständig auf holpriger Talfahrt ist. Starke Kursschwankungen verändern auf langer Sicht nichts an dem allgemeinen Abwärtstrend, der den gesamten Markt der Kryptowährungen fest in einem eisigen Griff hält. Bei dieser Talfahrt orientiert sich auch der Ethereum Preis stark an dem der ersten und immer noch mit großem Abstand marktführenden Kryptowährung Bitcoin, deren Marktkapitalisierung im Januar 2019 immer noch bei über 50 Milliarden Euro liegt. Den Ethereum Live Kurs und andere Kryptowährungen Kurse findest du auch auf Coinmarketcap.

Ethereum – Die wichtigsten Fakten

  • Erscheinungsjahr 2015
  • Symbol: ETH
  • Entwickler: Vitalik Buterin, Gavin Wood, Jeffrey Wilcke
  • Empfohlene Trading-Plattform: Skilling

Ethereum Vor- & Nachteile

  • Aussichtsreiche Krypto Währung
  • Dezentrale, digitale Währung, die den Mittelsmann (Finanzinstitute wie Banken) übergeht
  • Extrem große Marktkapitalisierung und Verbreitung
  • Sehr starkes und angesehenes Entwickler-Team
  • Smart Contract-Technologie
  • Entwicklungsumgebung für dezentrale Applikationen (dApps)
  • Technologische Einschränkungen z.B. bei der Skalierbarkeit
  • Hohe Volatilität: Wertentwicklung ist extremen Schwankungen ausgesetzt
  • Smart Contract-Entwickler können zur Zeit ausschließlich die Ethereum-eigene Programmiersprache Solidity nutzen
  • Bislang extremer Stromverbrauch durch das Mining (Veränderungen sind hierhingehend aber geplant)

Ethereums Smart Contracts versprechen besonders im Finanz- und Verwaltungswesen hohe Kosten- und Zeiteinsparungen sowie Anwendungsfälle im sogenannten Internet der Dinge (IoT). Bestehende Geschäftsprozesse in den verschiedensten Wirtschaftszweigen könnten mithilfe von Ethereum optimiert werden. Je eher das Internet der Dinge Einzug in unseren Alltag erhält, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass Ethereum hierbei eine große Rolle zu spielen hat. Die große Stärke Ethereums ist es, dass es sich für etliche Anwendungen einsetzen ließe, während viele andere Kryptowährungen sich auf konkrete Anwendungsbereiche spezialisieren.

Auch wenn noch keine großflächig genutzte Applikation existiert, muss bemerkt werden, dass Ethereum bereits in mehreren Fällen demonstriert hat, dass die Smart Contracts und dApps auch tatsächlich funktionieren. Damit sticht Ethereum aus der Masse an Kryptowährungen heraus, die noch nicht bewiesen haben, dass sie imstande sind, die versprochenen Leistungen auch wirklich zu liefern. Trotzdem bleibt weiterhin fraglich, ob und in welcher Form Ethereum in den Alltag Einzug erhält. Wenn das passiert, könnte es die große Trendwende sein, die den Markt der Kryptowährungen von einem reinen Spekulationsort in einen verwandelt, an dem echte Werte gehandelt werden. Manche Experten halten es sogar für realistisch, dass Ethereum den Bitcoin dann als erste Cryptocurrency abzulösen vermag.

Buy Ethereum? Die Prognose

Kann der Ethereum Preis zulegen? Die Kurs Prognose 2019

Buy Ethereum? Oder besser: Don’t buy Ethereum? Sollten Anleger den Ethereum Coin kaufen? Auf ein Jahr gesehen liegen die Ethereum Kurse heute extrem niedrig, schaut man hingegen auf zwei Jahre zurück, liegen sie immer noch extrem hoch. Ethereum hat den Sprung in die alltägliche Nutzung durch Millionen von Menschen bis heute noch nicht geschafft. Bis das gelingt, bestimmt vor allem eines den Ethereum Preis: Die Anleger-Psychologie.

Die Anleger indes dürften infolge des großen Markteinbruchs des vergangenen Jahres zu diesem Zeitpunkt schwer verunsichert sein. Vom großen Hype, der im Winter 2017/2018 weltweit Schlagzeilen machte, ist heute angesichts der stark gesunkenen Kryptowährungen Kurse nichts mehr zu spüren. Das mag sich jederzeit wieder ändern, Gewissheiten aber gibt es hier keine. Ob in diesem Jahr Ethereum Nachrichten schaffen kann, die die Anleger wieder begeistern? Man mag es dem Projekt wünschen, aber klare Indikatoren für eine zuverlässige Prognose gibt es derzeit nicht.

Anleger müssen sich daher auf ihr Bauchgefühl verlassen, und die Ethereum News regelmäßig verfolgen. Oder sie investieren nicht in die Cryptocurrency selbst, sondern setzen mithilfe sogenannter CFDs auf den Kursverlauf. CFDs sind Derivate, die es Anlegern möglich machen, auf den Ethereum Kursverlauf zu setzen. Auch wenn der Ethereum Preis weiter fällt, können Anleger so immer noch hohe Renditen erzielen. Kryptoszene.de empfiehlt für den Handel mit CFDs den Krypto-Broker Skilling.

Ethereum Coin kaufen

Nach wie vor werden vermutlich viele Menschen in Ethereum investieren. Wem es dabei vor allem darum geht, hohe Renditen zu schaffen, der muss sich zwischen verschiedenen Anlagemöglichkeiten entscheiden: Entweder du investierst direkt in den Ethereum Coin und nimmst damit in Kauf, dass dein Vermögen von Kursschwankungen abhängig ist. Bricht der Ethereum Coin Kurs stark ein, kannst du dadurch viel Geld verlieren. Alternativ könntest du in sogenannte CFDs investieren. Mit CFDs spekulierst du indirekt und regelmäßig auf die aktuellen Kursentwicklungen. Auch hiermit geht ein sehr hohes Risiko einher.

Andererseits kannst du mit CFDs selbst dann noch Rendite erzielen, wenn der Ethereum Coin Kurs insgesamt fällt – vorausgesetzt, dass du genau darauf tippst. Aber Vorsicht: Wenn du deine gesamte Anlage setzt, besteht die Gefahr, dass du sie binnen nur eines Börsentages vollständig verlierst. Wer großes Risiko scheut, für den ist der Derivate-Handel vermutlich nicht sehr geeignet. So oder so solltest du grundsätzlich nur das investieren, was du zu verlieren verkraften kannst. In unserer Anleitung Ethereum Kaufen führen wir dich Schritt für Schritt durch den Derivate-Handel mit Binance – und zeigen dir andere Möglichkeiten auf, in Ethereum zu investieren.

Ethereum Anwendung & Partnerschaften

Vorgestellt wurde Ethereum bereits im Jahr 2013 in einem White Paper des damals 19jährigen kanadisch-russischen Softwareentwicklers Vitalik Buterin. Es trug den Titel “Ethereum: A Next Generation Smart Contract & Decentralized Application Platform”. Bereits zuvor hatte sich Buterin in der Bitcoin-Community einen Namen gemacht. Er vertrat die Ansicht, dass die Cryptocurrency Bitcoin eine eigene Skript-Sprache bräuchte, um dezentrale Applikationen autonom damit ausführen zu können. Allerdings gelang es ihm nicht dafür die notwendige Unterstützung durch die Bitcoin-Community zu erreichen. Kurzerhand entwickelte Buterin seine Idee daraufhin auf eigene Faust weiter.

Als Ethereum dann im Januar 2014 vorgestellt wurde, hatte Buterin bereits ein kleines Team zusammengestellt. Dazu zählten damals noch Mihai Alisie, Anthony Di Iorio und Charles Hoskinson, der Ethereum inzwischen verlassen und mit Cardano seine eigene Cryptocurrency vorgestellt hat. Gemeinsam mit seinen Partnern gründete Buterin zwei Firmen in der Schweiz: die Ethereum Switzerland GmbH und die Ethereum Foundation (Stiftung Ethereum). Letztere wurde als Non-Profit Organisation aufgestellt. Mitgründer war außerdem der ehemalige Goldman-Sachs-Manager Joseph Lubin, der mit seiner New Yorker Firma ConsenSys Anwendungen für Ethereum entwickelt. Finanziert wurde das Projekt durch einen Crowdsale. Die ICO lief von Juli bis August 2014. Ein Jahr später, im Juli 2015, wurde das Ethereum-Netzwerkes in Betrieb genommen. Bereits ein Jahr später, im März 2016, erreichte Ethereum eine Marktkapitalisierung von rund 1 Milliarde Dollar.

Enterprise Ethereum Alliance

Im März 2017 schlossen sich mehrere Blockchain-Startups, Wissenschaftler und Fortune 500-Unternehmen zusammen und gründeten die Enterprise Ethereum Alliance (EEA). Zu den 30 Gründungsmitgliedern zählen unter anderem: die Cornell University’s research Group, das Toyota Research Institue, Samsung SDS, Microsoft, Intel, J.P. Morgan, Merck KGaA, Deloitte, Accenture, Banco Santander, ING und National Bank of Canada.

Die Allianz hat zur Aufgabe, die Entwicklung der Ethereum-Plattform gemeinsam voran zu treiben und zu koordinieren. Dabei sollen möglichst viele Wirtschaftsbereiche von der Technologie profitieren, egal ob im Bankenwesen, im Consulting, in der Automobilbranche, im Gesundheitswesen, im Entertainmentbereich oder in anderen Industrien. Die Unternehmen arbeiten direkt mit den Entwicklern des Ethereum-Ökosystems zusammen. Mittlerweile gibt es auch gemeinsame Standards, die von den Programmierern einzuhalten sind. Dies soll gewährleisten, dass Ethereums verschiedenen Anwendungen miteinander kompatibel bleiben.

Im Juli 2017 hatte die EEA bereits 150 Mitglieder. Unternehmen wie Mastercard und Cisco Systems schlossen sich an. Im Mai 2018 zählte die Enterprise Ethereum Alliance bereits mehr als 500 Mitglieder.

Ethereum News zur Technologie

Die Entwicklung Ethereums wird in sogenannten Meilensteinen vorangetrieben. Dabei handelt es sich um große Updates der Ethereum-Plattform. Der erste Meilenstein war die das sogenannte Olympic Release. Dabei wurden erstmals 25.000 Ether auf der Plattform freigegeben, um einen ersten Stresstest durchführen zu können.

Proof-of-Work (PoW) vs. Proof-of-Stake (PoS)

Derzeit basiert Ethereum nach dem Vorbild des Bitcoins auf einem Proof-of-Work-Algorithmus: Der beweist, dass für das Kreieren eines neuen Blocks auf der Ethereum-Blockchain eine bestimmte Menge Energie (Work) aufgewendet wurde. Zuständig hierfür sind die sogenannten Miner, die auf der Blockchain neue Blöcke “schürfen” und dafür eine Belohnung erhalten. Bei diesem Verfahren wird eine Menge Energie aufgewandt. In den Ethereum Nachrichten und auch denen zum Bitcoin wird das Verfahren deswegen regelmäßig kritisiert. Für Ethereum ist schon seit der Geburtstunde ein Wechsel auf einen sogenannten Proof-of-Stake-Algorithmus geplant. Das energieschonendere Verfahren hat einige Vorteile, es ist zum Beispiel nicht möglich, das Netzwerk allein durch Besitz von Rechenleistung zu übernehmen (“51%-Angriff”). Auch die zur Zeit viel zu geringe Skalierbarkeit Ethereums soll von dem neuen Verfahren eines Tages profitieren. Bislang wurde die Implementierung des PoS-Algorithmus aber immer wieder verschoben.

Casper

Für den Wechsel von Proof-of-Work (PoW) auf Proof-of-Stake (PoS) hat sich die Ethereum Foundation für das Casper Protokoll entschieden. Ein erster Code dafür findet sich bereits auf Github. Geplant ist, zunächst eine Hybrid-Variante von PoW und PoS zu verwenden. Dabei sollen die Blöcke weiterhin von den Minern “geschürft” werden, während nur jeder 50. Block dem Proof-of-Stake-Verfahren unterliegt. Das hat den Vorteil, dass mögliche Fehler im Proof-of-Stake-Algorithmus frühzeitig erkannt werden könnten und keinen allzu großen Schaden anrichten dürften. Erst wenn sich PoS dann im Ethereum-Netzwerk bewährt hat, wird Ethereum komplett von PoW auf PoS wechseln.

Bei Ethereums geplanter Variante des Proof-of-Stake-Algorithmus müssen die “Stakeholder” einen Teil ihrer Ether einfrieren, um einen neuen Block zu bestätigen. Wenn der Block dann tatsächlich der Blockchain angehangen wird, weil die Mehrzahl der Stakeholder sich darüber einig sind, dass es ein valider Block ist, erhalten sie zur Belohnung für ihre Arbeit einen Teil der Transaktionsgebühren, die durch Transaktionen auf dem neuen Block anfallen. Außerdem gewinnt die Ethereum-Blockchain mit dem neuen Algorithmus an Resistenz gegenüber potenziellen Angreifern. Die würden ihre festgefrorenen Ether verlieren. Der Wechsel auf den Proof-of-Stake-Algorithmus soll durch das Serenity-Update eingeleitet werden. Laut neuester Ethereum Nachrichten soll Serenity noch im ersten Halbjahr 2019 erscheinen.

Sharding

Um das Problem der zu geringen Skalierbarkeit anzugehen, setzt Ethereum auf das sogenannte Sharding. Beim Sharding soll eine Vielzahl an verschiedenen Ethereum-Blockchains parallel zueinander laufen. Transaktionen würden zwar weiterhin stets auf ein und derselben Blockchain validiert, Guthaben aber über alle Blockchains hinweg. Mit der Sharding-Technologie sollen sich bis zu 100 Ethereum-Blockchains gleichzeitig betreiben lassen. Dementsprechend ließe sich die maximal mögliche Anzahl an Transaktionen pro Sekunde (TPS) für Ethereum mithilfe des Shardings verhundertfachen. Derzeit sind auf der Ethereum-Blockchain weniger als 15 TPS möglich – viel zu wenig für ein so großes Netzwerk.

 

Ethereum Sharding

 

The DAO

The DAO war eine dezentrale, autonome Organisation, mit der Ethereum versuchte, einen gewissermaßen demokratischen Venture Capital Fond zu gründen. Der Dienst basierte vollständig auf der Ethereum Blockchain und funktionierte mithilfe der sogenannten Smart Contracts. The DAO war die erste Organisation, die nur durch Algorithmen gesteuert wurde: Ethereum demonstrierte mit der DAO eindrucksvoll die Möglichkeiten der Smart Contracts auf der Ethereum-Blockchain. Die DAO wurde in einem eigenen Crowdsale finanziert. Wer daran teilgenommen hatte, sollte als Anteilhaber gemeinsam mit allen anderen Investoren darüber entscheiden, in welche Projekte der Fund investiert. Das sollten sowohl kommerzielle als auch nicht-kommerzielle Projekte sein, und vor allem natürlich dApps – das sind die “dezentralisierten Applikationen”, die die Ethereum Blockchain als Plattform verwenden.

Allerdings gab es bei der DAO eine Schwachstelle, die Hacker schon während des Crowdsales für sich zu nutzen wussten. Es kam zu einem spektakulären Raub von Ether im Wert von knapp 50 Millionen US Dollar. Allerdings hatten die Hacker auf ihre Beute solange keinen Zugriff, wie die ICO noch lief: 28 Tage lang waren alle Investments in den Smart-Contract gesperrt.

Eingriff der ETH Community

Die Ethereum-Community diskutierte jetzt kontrovers, ob und welche Maßnahmen angesichts des Hacks zu ergreifen seien. Sowohl eine Hard- als auch eine Soft-Fork waren dabei im Gespräch. Mit besonderer Rücksicht auf die Geschädigten sowie das Ansehen Ethereums als Ganzes votierte schließlich der Großteil der Ethereum-Community für die Hard Fork. Die ursprüngliche Blockchain blieb dabei erhalten, sie wird seitdem unter dem Namen Ethereum Classic von einem Teil der Community fortgeführt. Einer der Ethereum-Gründer, Charles Hoskinson, sah durch die Hard-Fork Grundsätze Ethereums verletzt und verließ daraufhin das Unternehmen. Der Cardano-Gründer unterstützt seitdem und bis zum heutigen Tage Ethereum Classic.

Infolge des Eklats um die DAO zogen sich wichtige Partner zurück. The DAO wurde noch 2016 wieder eingestellt.

Smart Contracts

Smart Contracts sind ein wichtiger Baustein des Ethereum-Netzwerkes. Sie führen zuvor einprogrammierte Skripte ohne menschliches Zutun aus. Dadurch sind unter anderem standardisierte Transaktionen sowie Vertragsschlüsse möglich, die keine zentrale Autorität überwacht. Smart Contracts können auf der Ethereum-Blockchain von jedem Entwickler frei programmiert werden. Als Programmiersprache wird dafür Ethereums Eigenentwicklung Solidity gebraucht. Derzeit unterliegt die Performance der Smart Contracts auf der Ethereum-Blockchain noch technischen Einschränkungen.

dApps

Ein weiterer zentraler Baustein des Ethereum-Netzwerks sind die sogeannten dApps. dApp ist die Bezeichnung für dezentralisierte Applikationen (Apps). Gewöhnliche Apps sind normalerweise zentral von einem einzelnen Anbieter betrieben. DApps funktionieren nach Prinzipien der Kryptographie dezentral. Sie basieren auf dem Open-Source-Prinzip und generieren einen eigenen Token. Über 2.400 dApps wurden bis zum heutigen Tag auf der Ethereum-Plattform entwickelt.

ERC-20

Mit den Ethereum-dApps und den Smart Contracts können Entwickler auf Ethereum als Plattform ihre eigenen Kryptowährungen generieren, die dann auf dem ERC20-Standard Ethereums aufbauen und mit Ethereum sowie untereinander kompatibel sind. Einige der vielen bereits auf ERC-20 aufbauenden Tokens werden selbst an den großen Krypto-Börsen geführt, manche haben wir redaktionell vorgestellt, darunter Augur und Bancor.

Ether

Ether ist die Bezeichnung für Ethereums Kryptowährung. Die Gesamtmenge an Ether nimmt jährlich zu. 2017 stieg die Anzahl existierender Ether um 14,75 Prozent. Bis 2065 soll sich diese Rate auf 1,59 Prozent hin verkleinern. Mit dem Wechsel von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake wird für Ethereum aber erwartet, dass sich die Inflation auf 0,5-2 Prozent verringert. Neue Ether kommen derzeit durch das Mining hinzu. Im Schnitt finden die Miner alle 15 Sekunden einen neuen Block bei Ethereum. Für das Finden eines neuen Blocks erhalten sie aktuell drei Ether.

Was ist Ethereum Gas?

Ethereum Gas (zu Deutsch: Ethereum Treibstoff) ist nötig, um Aktionen auf der Ethereum Blockchain zu bezahlen. Das können neben Transaktionen zum Beispiel auch Ausführungen der sogenannten Smart Contracts sein. Für solche Vorgänge zahlen Nutzer des Ethereum-Netzwerkes Gas. Zwei Faktoren sind bei der Anwendung zu beachten:
1.) Das Gas-Limit. Es gibt an, wie viele unterschiedliche Schritte vom Code gemacht werden müssen. Eine Transaktion kann zum Beispiel aus 21.000 Schritten bestehen, und das Ausführen eines Smart Contracts aus bis zu 52.000 Schritten.
2.) Der Gas-Preis. Dieser steht stellvertretend dafür, was ein einzelner Schritt kostet. Gemessen wird der Gas Preis in Gwei (Giga Wei), einer sehr kleinen Einheit von Ether. Ein Ether entspricht einer Millionen Gwei. Den aktuellen Gas Preis kannst du zum Beispiel auf ethgasstation.info nachlesen.
Der Preis für eine Aktion auf der Ethereum Blockchain (z.B. eine Transaktion) wird berechnet, indem das Gas-Limit mit dem Gas-Preis multipliziert wird.

Ethereum Wallet

Ethereum Kurs mit starker Performance - ETH vor XRP

Ethereum kaufen, und dann? Wer seine wertvollen Ether Coins nicht auf einer Exchange lassen möchte, kann sie stattdessen auf einem eigenen Ether Wallet speichern. Dazu ist aus verschiedenen Gründen zu raten: denn ein ordentlich geführtes Ethereum Wallet ist wesentlich sicherer als eine Exchange. Lässt du deine Ether Coins einfach auf einer Börse, nimmst du damit das Risiko in Kauf, dass du den Zugriff darauf verlierst, wenn beispielsweise die Börse unerwartet Insolvenz anmelden muss. Die Benutzung eines Ether Wallets ist nicht sehr kompliziert.

Zwingend ist der Einsatz eines Ether Wallets allerdings nicht. Wer angstfrei ist, kann seine Ether auch einfach auf dem Account einer seiner Kryptobörsen (z.B. auf Binance oder auf Kraken) halten.

Wer doch lieber auf ein Ether Wallet setzt, sollte den großen Ethereum Wallet Vergleich zu Rate ziehen. Mithilfe sogenannter Hardware-Wallets kannst du die Sicherheit deines Ether Wallets außerdem noch erhöhen. Marktführer bei den Hardware Wallets ist das Unternehmen Ledger mit dem Ledger Nano S. Eine Integration für Myetherwallet steht für das Ledger bereits zur Verfügung.

Ethereum Nachrichten und Kritik

Ethereum

Viel Kritik gab es in den Ethereum Nachrichten 2018, nachdem eine Studie bekanntgab, dass das Proof-of-Work-Prinzip einen extremen Stromverbrauch generiert. So verbraucht das Mining zum Beispiel von Bitcoin dem Studienergebnis zufolge so viel Strom wie ganz Irland in einem Jahr. Ethereum plant seit langem, den bestehenden Konsensus-Algorithmus durch einen Proof-of-Stake-Algorithmus zu ersetzen. Allerdings kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Aufschiebungen. Bis heute ist unklar, wann genau der PoS-Algorithmus implementiert wird. Laut aktueller Ethereum News soll es bald so weit sein.

ETH Kritiken

Viel Kritik an Ethereum gab es im Zuge der Ethereum Hard-Fork, die nach dem DAO-Hack durchgeführt worden ist und in deren Folge Ethereum Classic entstand. Teile der Ethereum-Community sahen durch den Eingriff den wichtigsten Grundsatz der Kryptowährungen verletzt: Die Dezentralität. In der Folge wandten viele Nutzer sich von Ethereum ab. Das Ethereum-Gründungsmitglied Charles Hoskinson verließ das Unternehmen sogar und unterstützt seit des Vorfalls Ethereum Classic.

Ethereum-Gründungsmitglied Lubin versprach in einer Ethereum News im Januar 2019 auf einer Konferenz, die nächste “Killer-App” sei sehr viel näher als allgemeinhin gedacht. Die neue Applikation würde die Welt verändern, sagte Lubin. Solch großen Töne vernimmt man häufig aus der Branche der Kryptowährungen. Was dahinter steckt, wird man abwarten müssen. Ebenfalls die Rede war auf der Konferenz von einem neuen Toolset, mit dem es Entwicklern zukünftig leichter fallen soll, Smart Contracts und dApps auf der Ethereum-Blockchain zu erstellen.

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David Standt

David fasziniert die Schattenseite von Kryptowährungen: Für den News-Bereich von Kryptoszene.de schreibt er vor allem über Börsenhacks, Bitcoin-Scams und die Regulierung des neuen Finanzmarkts. Viele Reviews, Guides sowie Ratgebertexte zu Kryptowährungen stammten aus seiner Feder. Der kritische Enthusiast kaufte erstmals im Frühjahr 2017 Kryptowährungen und investierte in ICOs. Den großen Hype und den darauf folgenden Bärenmarkt erlebte er hautnah mit. Er lebt und schreibt in Berlin.

2 Kommentare

  1. Ich finde die Sharding Technologie gar nicht mal so schlecht. Damit ist der Geschwindigkeit, wie schnell man ETH handeln kann ja praktisch keine Beschränkungen mehr gesetzt und deutlich schneller als Bitcoin ist es ja alle male. Was meint ihr dazu und hat hier wer ETH?
  2. Ich beobachte auch seit einiger Zeit Ethereum. Fand Ethereum von Anfang an eigentlich interessant. Das einzige was mich stutzig gemacht hat, ist warum der Gründer selbst ausgeschieden ist, aber jetzt ist ja alles in Ordnung und ETH ist nicht so weit gesunken, wie andere ähnliche Coins.

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