Bitcoin Kurs, Chart & Informationen

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Wo steht der Bitcoin Kurs, was kann die Technologie und wie funktioniert die Kryptowährung überhaupt? Alle Fragen rund um BTC, Charts und Eigenschaften gibt es auf dieser Seite. So werden Sie in wenigen Momenten zum wahren Bitcoin Experten.

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Was ist Bitcoin (BTC)?

Bitcoin (BTC) ist ein dezentral verwaltetes, digitales Zahlungsnetzwerk, das sich weltweit verwenden lässt und Menschen die Teilnahme am Finanzhandel unabhängig von Finanzinstituten wie Banken ermöglicht. Das Bitcoin-Protokoll wurde am 3. Januar 2009 aktiviert. Es war die Geburtsstunde der sogenannten Blockchain-Technologie, die mithilfe kryptographischer Mittel eine Währungsumgebung ermöglicht, die ohne zentrale Autorität wie zum Beispiel eine Zentralbank auskommt.

Nach dem Vorbild dieser ersten Kryptowährung sind mittlerweile über 2.000 weitere Kryptowährungen gestartet, die eine Vielzahl an verschiedenen Anwendungen und Vorzügen bieten. Gemessen an der Marktkapitalisierung und der Verbreitung ist Bitcoin heute nach wie vor die mit Abstand größte Kryptowährung im Netz.

Bitcoin Preis und Marktkapitalisierung

Der Bitcoin Preis bestimmt maßgeblich die Gesamtbewegung des Marktes. Stieg er in der Vergangenheit, stiegen stets auch die Preise der meisten anderen Kryptowährungen. Wenn er fiel, galt dies genauso. Zum Zeitpunkt der Überarbeitung dieses Beitrags (07.01.2019) liegt der Bitcoin Preis bei rund 3.500 Euro. Handelbar ist der Bitcoin nicht nur im Ganzen, auch der Kauf eines Bruchstücks ist möglich.

Die Marktkapitalisierung von Bitcoin steht zurzeit bei rund 61,6 Milliarden Euro. Die Marktkapitalisierung der nächstgrößten Kryptowährung, Ethereum, liegt bei nur rund 14 Milliarden Euro. Bitcoin ist damit mit großem Abstand die größte Cryptocurrency auf dem Markt. Den aktuellen Bitcoin Live Kurs findest du im nächsten Abschnitt.

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Bitcoin Kurs und Chart

Bitcoin Diagramm
Chart vonCryptoCompare

Bitcoin Live Kurs: Der Bitcoin Kurs gilt als hochvolatil. Warum das so ist, wird ersichtlich, wenn man sich die Kursbewegungen der vergangenen Jahre im Detail ansieht. Extreme Kursschwankungen nach oben sowie nach unten finden regelmäßig binnen kürzester Zeiträume statt. Erst vor einem Jahr, während des Bullenmarkts im Winter 2017/2018, erreichte der Bitcoin sein bisheriges Allzeit-Hoch von rund 17.500 Euro. Seitdem ging es im bis heute anhaltenden Bärenmarkt beständig bergab.

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Die Beste Wahl
  • 12+ Kryptos
  • €200 Min Deposit
  • Akzeptiert PayPal

66% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Während viele der vor allem in den letzten drei Jahren entstandenen Altcoins (zum Begriff siehe Altcoins Kaufen) aktuell mehr als 95 Prozent Wertverlust gegenüber des extremen Hypes vom Vorjahr aufzuweisen haben, verlor der Bitcoin Kurs seitdem “nur” 80 Prozent und steht mit 3.500 Euro je Coin auf seine Gesamthistorie hin betrachtet immer noch sehr hoch.

Viele Analysten gehen davon aus, dass es für den Bitcoin und andere etablierte Großwährungen wie Ethereum oder Ripple einen neuen Hype geben kann, sehen diesen jedoch noch in der Ferne. Bis dahin könnte der Bitcoin Kurs noch weiter sinken. Weitere Kryptowährungen Live Kurse findest du auf Coinmarketcap.

Bitcoin – Die wichtigsten Fakten

  • Erscheinungsjahr 2009
  • Symbol: BTC
  • Entwickler: unbekannt, Pseudonym: Satoshi Nakamoto. Weiterentwicklung durch die Community (siehe z.B. Bitcoin-Foundation)
  • Empfohlene Trading-Plattform: eToro

Bitcoin Vor- & Nachteile

  • Aussichtsreiche Krypto Währung
  • Dezentrale, digitale Währung, die den Mittelsmann (Finanzinstitute wie Banken) übergeht
  • Teilnahme am Handel weltweit auch ohne eigenes Bankkonto möglich
  • Extrem große Marktkapitalisierung und Verbreitung
  • Sehr starke Entwickler-Community
  • Politisches Spreng-Potenzial (siehe: Kryptoanarchismus)
  • Kann dank Dezentralität durch Regierungen nicht gestoppt werden
  • Technologische Einschränkungen z.B. bei der Skalierbarkeit
  • Hohe Volatilität: Wertentwicklung ist extremen Schwankungen ausgesetzt
  • Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, welche Regulationen durch Regierungen künftig angestrebt werden
  • Das Versprechen, jedem eine Teilnahme am Mining zu ermöglichen, ging nicht auf
  • Extremer Stromverbrauch durch das Mining (aktuell in etwa vergleichbar mit dem Stromverbrauch Irlands)

Die dem Bitcoin zugrunde liegende Technologie ist die sogenannte Blockchain-Technologie. Der Begriff Blockchain bezeichnet ein dezentrales, digitales Buchführungssystem, an dem sich viele Nutzer zeitgleich beteiligen. Die Blockchain ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, “Blöcke” genannt, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind.

Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren Hash (Streuwert) des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten. Durch das Mining entstehen in der Blockchain neue Blöcke. Auf diesen werden die auf den vorhergehenden Blöcken durchgeführten Transaktionen durch die Community bestätigt.

So funktionieren Transaktionen mit Bitcoin

Sämtliche auf den Blöcken eingetragenen Transaktionsdaten können öffentlich eingesehen werden. Durch das dezentralisierte Verfahren sind Manipulationen an der Blockchain nach heutigem technischen Stand unmöglich, ohne dass dabei gleichzeitig alle späteren Transaktionen zerstört würden. Dadurch kommt Bitcoin ganz ohne zentrale Regulierungsinstanz aus. Etwa alle 10 Minuten entsteht auf der Bitcoin-Blockchain durch das Mining ein neuer Block.

Im Bitcoin Netzwerk gibt es sogenannte Nodes, die unter anderem Transaktionen autorisieren. Auf jeder dieser Nodes existiert eine Kopie der gesamten Bitcoin-Blockchain. Jede Transaktion muss von mehreren Nodes bestätigt werden. Dadurch wird verhindert, dass der gleiche Bitcoin vom gleichen User mehrfach ausgegeben werden kann (double spending). Solange es mindestens eine aktive Node gibt, existiert das Bitcoin-Netzwerk fort. Darum gilt es als quasi unstoppbar.

Buy Bitcoin? Die Prognose

Kryptomärkte Kursanstieg

Zeit für die große Frage: Buy Bitcoin? Oder don’t buy Bitcoin? Nach nunmehr zehn Jahren seit seines ersten Auftritts ist der Bitcoin noch immer ein reines Anlage- und Spekulationsobjekt. Die Spekulationen halten den Kurs volatil. Unter den Analysten und Investoren herrscht darüber Uneinigkeit, wie es mit dem Bitcoin Kurs weitergeht.

Ganz Extreme versprechen nahezu biblische Wunder: die größten Platzhirsche blöken sogar davon, dass der Bitcoin Kurs noch 2019 die 500.000 US Dollar knackt. Das wäre mehr als ein Hundertfaches des heutigen Marktwertes.

Andere zeichnen ein nicht minder extremes Bild: sie sehen den Bitcoin am Ende. Die Blockchain sei aufgrund ihres hohen Strombedarfs viel zu teuer um sich noch lange zu rentieren. Außerdem bekomme die Szene Hackerangriffe nicht in den Griff. Der Bitcoin-Ausverkauf von 2018 sei nur der Anfang einer langen Entwicklung, an deren Ende die einstigen Kryptogiganten jeglichen Wert verlieren.

Der kluge Investor kann auch in diesem Szenario noch profitieren, wenn er statt in die Währung bei Krypto-Brokern wie eToro in sogenannte Short-Positionen investiert, die bei abnehmenden Preisen zu beachtlichen Gewinnen führen können.

Den aktuellen Bitcoin Live Kurs findest du weiter oben, andere Kryptowährungen Kurse findest du auf Coinmarketcap.

Bitcoin Coin kaufen

Nach wie vor werden vermutlich viele Menschen in den Bitcoin investieren. Die einen, um die Münze als Zahlungsmittel für digitale Güter und Produkte zu verwenden, die anderen, um mit der Spekulationen hohe Renditen einfahren zu können. Wem es vor allem um letzteres geht, dem stehen zwei Wege offen: Entweder investierst du direkt in den Coin und nimmst damit in Kauf, dass dein Vermögen von Kursschwankungen abhängig ist. Bricht der Bitcoin Coin Kurs stark ein, kannst du dadurch viel Geld verlieren. Oder du investierst in sogenannte CFDs und spekulierst indirekt und regelmäßig auf die aktuellen Kursentwicklungen.

Auch hiermit geht ein sehr hohes Risiko einher. Andererseits kannst du mit CFDs auch dann noch Rendite erzielen, wenn der Bitcoin Kurs insgesamt fällt – vorausgesetzt, dass du genau darauf tippst. Die Schattenseite: Wenn du deine gesamte Anlage setzt, kannst du sie binnen nur eines Tages vollständig verlieren. Welcher Weg für dich der geeignete ist, hängt darum von zwei Faktoren ab: Erstens von deiner Risikobereitschaft. Zweitens davon, wie viel Geld du anteilig an deinem Ersparten investierst. Andererseits gilt grundsätzlich: Investiere nur, was zu verlieren du verkraften kannst.

eToro dürfte vielen Tradern bereits ein Begriff sein. Berühmt wurde die Handelsplattform vor allem durch ihren Fokus auf das sogenanntes Social Trading. Dabei kann man sich den Strategien und Entscheidungen anderer Händler anschließen. Wie das genau funktioniert, findet man am besten in einem eigenen Test im Demo-Modus heraus. Wer statt in CFDs lieber direkt Bitcoin kaufen will, für den sind Plattformen wie zum Beispiel 24options, Binance oder Coinbase gute Optionen. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Plattformen und eine genaue Anleitung für das Investieren findest du in unserem Beitrag Bitcoin Kaufen.

Bitcoin Anwendung & Partnerschaften

Erstmals aufgetaucht ist der Name Bitcoin am 31. Oktober 2008 in einem “White Paper”. Ins Leben gerufen wurde Bitcoin von Satoshi Nakamoto. Bis heute ist unklar, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt und ob es sich dabei um eine einzelne Person handelt oder womöglich um eine Gruppe. Am 31. Oktober 2008 veröffentlichte der Urheber des Bitcoins jedenfalls unter dem Namen Satoshi Nakamoto einen Aufsatz mit dem Titel: “Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System”. Darin wird der Bitcoin erklärt. Anschließend, im Januar 2009, veröffentlichte Satoshi Nakamoto den Bitcoin-Code als Open Source-Code und startete die Bitcoin-Blockchain. Es war die Geburtstunde des Bitcoin-Netzwerks sowie der gesamten Cryptocurrency-Sphäre, wie sie heute besteht.

Einer der ersten Unterstützer von Bitcoin war der Programmierer Hal Finney. Er lud die Bitcoin Software bereits am ersten Tag ihrer Veröffentlichung herunter. Zwischen ihm und Satoshi Nakamoto fand anschließend die erste Bitcoin-Transaktion der Geschichte statt. Satoshi Nakamoto sendete dabei 10 Bitcoin an Hal Finney. Weitere frühe Unterstützer für Bitcoin waren Wie Dai, der den Bitcoin Vorgänger b-money erfunden hat, und Nick Szabo, der Erfinder von Bit Gold, einem weiteren Vorgänger von Bitcoin.

Es wird vermutet, dass in den Anfangszeiten Satoshi Nakamoto sehr viele Bitcoins selber gemint hat bevor er sich aus dem Projekt zurückgezogen hat. Manche Analysen gehen davon aus, dass Satoshi Nakamoto zwischen 600.000 und 700.000 Bitcoins besitzt. Übergeben hat er Bitcoin dann an den Entwickler Gavin Andresen. Dieser wurde damit Lead Developer der Bitcoin Foundation. Die Bitcoin Foundation ist die Institution hinter Bitcoin, die versucht Entwicklungen in und aus der Community zu steuern.

Zu den Anfangszeiten von Bitcoin, als es noch keine Handelsplattformen für die Cryptocurrency gab, wurden Wechselkurse meist in Bitcointalk Foren ausgehandelt. Berühmt geworden ist ein Fall, bei dem ein User 10.000 Bitcoin (BTC) für eine Papa John’s Pizza bezahlte – sie ist als teuerste Pizza der Welt in die Geschichte eingegangen. Damals war ein Bitcoin freilich nur wenige Cent wert. In kaum einer Bitcoin News fehlt diese Anekdote seitdem.

Bitcoin Blockchain

Gefundene Blocks in der Bitcoin Blockchain

Bitcoin Mining

Miner sind für das Bitcoin Netzwerk überlebensnotwendig. Denn durch das Mining werden neue Blöcke gefunden. Diese sind notwendig, um Transaktionen zu bestätigen. Ohne das Mining würde es keine Transaktionsbestätigungen mehr geben und Bitcoin als Zahlungsmittel würde zum Erliegen kommen. Um einen neuen Block zu finden, muss ein Miner einen sogenannten Proof-of-Work erledigen. Dabei muss ein Algorithmus entschlüsselt werden. Anschließend überprüft das Netzwerk, ob der Block existiert. Als Anreiz für das Minen bekommen die Miner für jeden neuen Block Bitcoins.

Alle 2.016 Blöcke wird es schwieriger, den Proof-of-Work Algorithmus zu entschlüsseln. Weil alle zehn Minuten ein neuer Block entsteht, ist das derzeit also circa alle 14 Tage der Fall. Die Schwierigkeit wird anhand der Netzwerk-Performance angepasst. Da jeder Block einen kryptographischen Schlüssel vom vorherigen Block besitzt, ist so gut wie ausgeschlossen, dass die Blockchain manipuliert werden kann.

Bitcoin Supply

Derzeit bekommt ein Miner für jeden gefunden Block 12,5 Bitcoin. Diese Summe setzt sich zusammen aus den mit dem Block gefunden Bitcoins und den Transaktionsgebühren der Transaktionen, die mit dem Block bestätigt werden. Das Bitcoin-Protokoll legt auch fest, dass der Anreiz für jeden gefundenen Block alle 210.000 Blöcke halbiert wird. Das ist derzeit etwa alle vier Jahre der Fall.

Insgesamt können so 21 Millionen Bitcoin generiert werden. Das wird allerdings bis zum Jahr 2140 dauern. Nach diesem Zeitpunkt erhalten Miner nur noch die Transaktionsgebühren, da keine neuen Bitcoins mehr generiert werden können.

Bitcoin News zur Technologie

Um eine Transaktion auf der Blockchain zu veranlassen, muss ein User mit seinem Private Key nachweisen, dass er der Besitzer der Bitcoin ist, die er transferieren möchte. Sollte der Private Key verloren gehen, hat der User keine Chance jemals wieder an seine Bitcoin zu kommen. Im Jahr 2013 verlor ein User Beispielsweise 7.500 Bitcoins, als er seine Festplatte entsorgte, auf der sich seine Private Keys befanden. Somit sind diese Bitcoins für immer verloren.

Anonymität im Zahlungsverkehr

Bitcoin ist weniger anonym als viele Leute derzeit glauben. Denn jede Transaktion ist für alle öffentlich einsehbar in der Blockchain gespeichert. Nicht öffentlich sichtbar ist, wer sich hinter einer Bitcoin Adresse verbirgt. In der Vergangenheit ist es dem FBI und anderen Institutionen aber immer mal wieder gelungen, Kriminelle anhand von ihren Bitcoin Adressen zu identifizieren. Denn wenn die Bitcoins über Exchanges gehandelt werden, muss der User dort häufig seine Daten hinterlegen. Auch IP-Adressen können Behörden helfen herauszufinden, wer sich hinter einer bestimmten Bitcoin Adresse verbirgt. Sogenannte Privacy Coins wie zum Beispiel Monero bieten ihren Nutzern eine größere Anonymität als der Bitcoin an und konnten sich mit diesem Vorzug als Zahlungsmittel im Darknet nachhaltig etablieren.

Gavin Andresen

Bitcoin-Foundation

Zu Beginn unterlag Bitcoin der alleinigen Führung von Satoshi Nakamoto. Als er sich von Bitcoin im Jahre 2010 zurückzog, übergab er die Führung an Gavin Andresen. Dieser begann dann damit Bitcoin zu dezentralisieren. Damit sollte verhindert werden, dass die Weiterentwicklung von Bitcoin zum Erliegen kommt, falls Andresen etwas zustößt. Mittlerweile wird die Entwicklung hauptsächlich von den Bitcoin Core Developern und den Minern vorangetrieben. Die Entwickler machen Vorschläge zur Weiterentwicklung von Bitcoin (Bitcoin Improvement Proposal), die nur dann umgesetzt werden, wenn eine Mehrheit der Miner den Vorschlägen zustimmt.

Dabei kommt es regelmäßig zu Komplikationen, etwa dann, wenn nur ein Teil der Miner die Vorschläge implementieren will. In so einem Fall kommt es hin und wieder zu sogenannten Hard Forks, in deren Folge neue Kryptowährungen neben dem Bitcoin entstehen. Dabei spaltet sich die Bitcoin-Blockchain in zwei verschiedene Chains: in eine, die Bitcoins bisheriger Architektur entspricht, sowie in eine zweite, die die vorgeschlagenen Änderungen implementiert. Die Kryptowährung Bitcoin Cash entstand aus einer solchen Hard Fork heraus. Weitere Beispiele für nach Hard Forks entstandene Kryptowährungen sind Bitcoin SV und Ethereum Classic.

Skalierbarkeit von Bitcoin

Etwa alle zehn Minuten wird ein neuer Block gefunden, der zur Blockchain hinzugefügt werden kann. Durch diesen werden dann alle Transaktionen, die seit dem letzten Block getätigt wurden, bestätigt. Da ein Block aber nur maximal 1MB groß sein kann, ist auch die Anzahl der auf ihm verzeichbaren Transaktionen begrenzt. Darum sind mit Bitcoin derzeit lediglich 15 Transaktionen in der Sekunde möglich, was zu hohen Transaktionsgebühren und regelrechten Staus führen kann. Es gibt einige Ansätze hier Abhilfe zu schaffen, wie etwa das SegWit Update oder das Lightning Netzwerk. Bis Bitcoin eine ähnliche Skalierbarkeit wie ein Kreditkartenanbieter wie Visa oder Mastercard erreicht, ist es aber noch ein weiter Weg. Diese schaffen problemlos 50.000 und mehr Transaktionen pro Sekunde.

Lightning Netzwerk

Das Problem der geringen Skalierbarkeit von Bitcoin soll das Lightning Netzwerk lösen. Es wurde im Juli 2015 durch ein White Paper von Joseph Poon und Thaddeus Dryja vorgeschlagen. Die Idee dabei ist, dass nicht mehr alle Transaktionen auf die Blockchain geschrieben werden müssen, sondern ein Teil der Informationen Off-Chain festgehalten wird. Darüber hinaus ermöglicht das Lightning Netzwerk separate Channel, auf denen Bitcoin-Transaktionen durchgeführt werden können. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn zwischen zwei Bitcoin-Adressen regelmäßig Zahlungen durchgeführt werden sollen. Oder wenn es Instanzen gibt, denen der Sender vertraut und die sehr viele Zahlungen erhalten, wie etwa Exchanges.

Gute Bitcoin News gab es im März 2018, als erstmals eine Implementierung für das Bitcoin-Netzwerk als Beta freigegeben wurde. Im April folgte das “Eclair Wallet” mit Lightning-Support für Android. Die Anzahl der Knoten im Lightning-Netzwerk ist am Wachsen und besteht aus über 3.000 Knoten mit über 10.000 Zahlungskanälen und einer Gesamtkapazität von über 100 Bitcoin (Stand: 22. Juli 2018). Mit dem Lightning Netzwerk wird Bitcoin beinahe beliebig skalierbar.

Klassifizierung von Bitcoin

Bitcoin wird häufig als Kryptowährung bezeichnet. Ob es sich aber um eine Währung im eigentlichen Sinne handelt wird bis heute diskutiert. Laut Volkswirtschaftlern muss eine Währung drei Eigenschaften aufweisen. Sie muss 1.) die Möglichkeit bieten, Wert in ihr aufzubewahren, sie muss 2.) transferierbar sein und sie muss 3.) messbar und teilbar sein. Bitcoin ist gerne mal extrem volatil und dies ist häufig auch Grund für Kritik. Die Volatilität macht es unmöglich, einen fixen Wert in Bitcoin aufzubewahren. Im Vergleich zu Gold ist Bitcoin etwa sieben Mal volatiler.

Rechtliche Anerkennung von Bitcoin

Je nach Land hat Bitcoin einen unterschiedlichen legalen Status. Manche Länder haben sich explizit dafür entschieden den Bitcoin Handel zu erlauben, während er in anderen explizit verboten ist.

Bitcoin Wallet

Satoshi Nakamoto veröffentlichte selbst das erste Bitcoin Wallet im Jahre 2009. Der Code dafür war Open Source und sollte als Referenz dienen. Der Nachfolger des damals “Satoshi Client” genannten Wallets ist unter dem Namen Bitcoin Core bekannt. Darüber hinaus gibt es aber noch viele separate Abwandlungen vom ursprünglichen Wallet.

Generell gilt, dass ein Wallet stets der sicherste Ort ist, auf dem du deine Anlagen halten kannst. Ein BTC Wallet Vergleich lohnt sich in jedem Fall. Liegen deine Coins und Tokens stattdessen auf einer Börse, kann es dir passieren, dass du den Zugriff darauf verlierst – wenn beispielsweise die Börse unerwartet Insolvenz anmelden muss. Die Benutzung eines Wallets ist nicht zwingend komplizierter als die Handhabung der geläufigen Börsen-Plattformen.

Ein Bitcoin Wallet empfiehlt sich insofern in jedem Fall, wenn du Bitcoin kaufen willst. Wenn du stattdessen auf CFDs von eToro setzt, benötigst du hingegen kein Wallet. Auch für das Handeln mit Bitcoin ist der Einsatz eines Wallets nicht zwingend. Wer angstfrei ist, kann seine Bitcoin auch einfach auf dem Account einer seiner Kryptobörsen halten.

Die meisten Wallets gibt es nicht nur für Windows, sondern auch für Android und iOS. Die besonders sicheren Hardware-Wallets von TREZOR und Ledger können eine gute Ergänzung sein, um die Sicherheit deines Bitcoin Wallets zu erhöhen. Wer mit Bitcoin regelmäßiger handeln will und es nicht nur als langfristige Anlage begreift, sollte sich außerdem das “Eclair Wallet” mit Lightning-Support für Android unbedingt näher ansehen.

Bitcoin Nachrichten und Kritik

Jubiläum: Vor zehn Jahren wurde Bitcoins erster Block gemined

Der größte Kritikpunkt an Bitcoin ist das energieaufwendige Mining. Durch den Proof-of-Work Algorithmus ist es erforderlich, dass Miner ständig Arbeiten verrichten, um Transaktionen zu bestätigen und neue Blöcke zu finden. Das Thema erfuhr in den Bitcoin Nachrichten 2018 sehr viel Aufmerksamkeit.

Aktuell verbraucht das Bitcoin Mining im Jahr in etwa so viel Energie wie gesamt Irland. Da viele Miner in China sitzen und noch auf Strom aus alten Kohlekraftwerden zurückgreifen, ist die CO2-Bilanz des Bitcoin-Mining katastrophal. Experten gehen davon aus, dass durch das Bitcoin Mining im Jahr so viel CO2 ausgestoßen wird wie durch 1 Million Transatlantik-Flüge. Kein Wunder, dass die Bitcoin Nachrichten das Thema regelmäßig aufgreifen.

Darüber hinaus gibt es auch an Bitcoins geringer Skalierbarkeit viel Kritik. Transaktionen dauern ihretwegen sehr lange und kosten reichlich Gebühr. Bitcoin schafft derzeit nur 15 Transaktionen in der Sekunde. Das ist deutlich weniger als Beispielsweise Visa oder Mastercard, die sekündlich mehr als 50.000 Transaktionen bewältigen können. Abhilfe soll das Bitcoin Lightning Netzwerk schaffen.

Webseiten

Bitcoin Whitepaper
Bitcoin Blockchain
Homepage der Bitcoin Foundation

 

5 Kommentare

  1. Ich habe leider erst zu spät etwas von Bitcoin gehört und deswegen auch keine Bitcoin vor Februar 2018 gekauft, seit dem ist der Bitcoin auch glücklicherweise nicht gesunken. Beobachte jetzt seit seit einigen Tagen, dass der Bitcoin nun auch wieder etwas steigt. Ich hoffe mal, dass der Bitcoin auch mal wieder bei 15.000 Dollar oder ähnlich steht, das wäre echt der Hammer!
  2. Ich habe leider auch erst zu spät etwas von dem Hype mitbekommen. Ich habe aber auch schon Mitte 2014 von Bitcoin gehört, mich aber auch nicht leider weiter darüber informiert, hätte ich das mal lieber getan. Das ganze Thema Krypto ist aber sehr interessant, weswegen ich mich nun auch immer weiter damit beschäftige. Ich sehe darin sehr viel potenzial
  3. Jetzt, wo der Bitcoin wieder gefallen ist, ist doch die beste Zeit wieder nachzukaufen, oder irre ich mich da jetzt? Ich kann mir ehrlichgesagt nicht vorstellen, dass der Bitcoin jemals wieder unter 2.000€ sinken wird, schließlich gibt es ja auch eine Menge Menschen, die Bitcoin gekauft haben
  4. .Bitcoin ist und bleibt in meinen Augen die alles bestimmende Leitwährung für Kryptowährungen. Trotzdem finde ich das es viel von seinem ursprünglichen Attraktivität verloren hat für mich sind mittlerweile andere digitale Währungen wie Ripple oder Caedano weitaus interessanter wenn es ums trafen geht.
  5. Ich investiere imme rnoch in Bitcoin. Einfach die größte und beste Kryptowährung. Meiner Meihnung nach gibt es keine bessere Währung, aber das kann jeder für sich selbst entscheiden

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