Kanada: Kleinstadt erwägt Kryptowährungen als Zahlungsmittel für die Grundsetuer

Die kanadische Stadt Innisfil, Ontario, genehmigte am 27. März in einer Ratsversammlung ein Pilotprogramm, bei dem die Bewohner ihre Grundsteuer mit Kryptowährungen bezahlen könen. Das kanadische Nachrichtenmedium CBC berichtete am 28. März ausführlich darüber.

Nach Angaben von CBC wird Innisfil gemeinsam mit dem Krypto-Zahlungsabwickler Coinberry Pay ihren Einwohnern die Möglichkeit geben, ihre Grundsteuer zunächst in Bitcoin (BTC) abzurichten. Dabei übernimmt Coinberry Pay die Umrechnung in kanadische Dollar (CAD) und überweist diese dann an die Stadt.

Lynn Dollin, Bürgermeisterin von Innisfil, sagte gegenüber CBC, dass das neue Zahlungsmodell gezeigt habe, dass die Gesellschaft offen gegenüber Innovationen sei. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch andere Kryptowährungen wie Bitcoin Cash (BCH), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Ripple (XRP) unterstützt werden.

Der US-Bundesstaat Ohio war der erste, der Steuerzahlungen via Bitcoin erlaubte. Wie Kryptoszene berichtete, betraf diese Neuerung zunächst nur Unternehmen. Allerdings soll das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt auch für private Steuerzahler verfügbar gemacht werden.

 

Bildquelle: Photo von trendingtopics

Dragan

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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