Große Änderungen im Krypto-Markt? 15 Staaten werden gegen Geldwäsche aktiv

Das Thema Geldwäsche in der Welt der Kryptowährungen ist zurzeit in aller Munde. Es verwundert also nicht, dass nun 15 Länder gemeinsame Sache gegen die Krypto-Scams machen wollen. Ziel ist die Entwicklung eines gemeinsamen Systems zur Überwachung von Krypto-Transaktionen, um Geldwäsche mit den digitalen Coins zu verhindern.

Geldwäsche? Überwachung der Krypto-Transaktionen!

Die illegale Nutzung der virtuellen Währungen soll so stark eingeschränkt oder gar gänzlich verhindert werden. Die 15 Staaten, darunter auch die G7 Staaten haben feste Pläne für das Jahr 2020. Bis dahin soll der Arbeitskreis Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung entwickelt haben. Das japanische Nachrichtenportal Nikke berichtet: „Viele Länder haben noch keine Regulierungsvorschriften für Kryptowährungen erlassen, sodass die internationale Zusammenarbeit die Entwicklung rechtlicher Maßnahmen beschleunigen kann. Etwa 15 Länder, darunter die G-7-Mitglieder Australien und Singapur, werden das neue System entwickeln.“

Terroristische Organisationen sollen keine Chance mehr haben

Die internationale Organisation Financial Action Task Force umfasst mehr als 30 Mitgliedsländer und Volkswirtschaften. Sobald diese Organisation die Anti-Geldwäsche-Maßnahmen ausgearbeitet hat, soll das System von einem privaten Sektor verwaltet werden. Während viele Staaten mit der Regulierung der Kryptowährungen noch hinterherhinken, hat Japan bereits im Jahr 2017 umfassende Regulierungen eingeführt. Die nicht einheitlich gestaltete internationale Regulierung der virtuellen Währungen stellt die internationale Politik und Wirtschaft zunehmend vor Schwierigkeiten.

Das Nachrichtenportal Nikke führt an: „Beamte der G-20-Finanzminister und Zentralbankgouverneure einigten sich im Juni auf die Einführung von Lizenz- und Registrierungssystemen für Börsenbetreiber. Sie einigten sich auch darauf, zusammenzuarbeiten, um die Aufsicht zu stärken und Schlupflöcher zu beseitigen, die illegale Geldtransfers ermöglichen.“

Um das möglich zu machen, sollen vor allem die Daten und Aktivitätsprotokolle von Krypto-Haltern gesammelt werden. Dies wiederum steht im Kontrast zu dem eigentlich (semi-) anonymen Aufbau des digitalen Goldes. Noch ist nicht abzusehen, wie drastisch die Überwachung den Krypto-Markt verändern wird.

 

Photo by TBIT (Pixabay)

Alex Kons

Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

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