Green Krypto: Biologische Vielfalt mit Öko-Token schützen

Artenschutz, Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeite Investments – Alles keine unbekannten Themen im Bereich der Kryptowährungen. Das wussten auch die Commonwealth Bank of Australia und das Unternehmen BioDiversity Solutions Australia (BDS), als sie einen neuartigen Bio-Token entwickelt haben

Der neu entwickelte Blockchain-Prototyp könnte dabei helfen die biologische Artenvielfalt nachhaltig zu schützen. Der Bio-Token könnte gleich eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen.

Ein Bio-Token aus dem Land der Kängurus

In einer Pressemitteilung heißt es dazu: „Ein neuer Blockchain-Prototyp hat das Potenzial, die nachhaltige Entwicklung zu fördern und Landbesitzern, Umweltverbänden, Entwicklern und der Regierung Investitionsmöglichkeiten zu eröffnen.“

Regionale Unternehmen aus Australien können mit den digital handelbaren Bio-Token effizient und transparekt Biodiversitätsgutschriften darstellen. Rod Barnaby, Managing Director von BDS, erwähnt: „Unsere Vision war es, den Schutz wertvoller Umweltökosysteme zu fördern und gleichzeitig eine alternative Einkommensquelle für Landbesitzer zu schaffen und sie für den Erhalt der biologischen Vielfalt auf ihrem Land zu belohnen.“

Mit Blockchain, KI und aufstrebenden Technologien die Natur schützen

Die Bio-Token können mit komplexen Regeln programmiert werden. So ist es möglich, dass die Verwaltung ganz automatisch funktioniert und die Marktaktivitäten dennoch transparent und in Echtzeit ablaufen. Sophie Gilder, CBAs Leiterin, sagt: „Dieser innovative Prototyp schafft einen zugänglichen, transparenten Online-Marktplatz, auf dem wertvolle Biodiversitätsguthaben sicher verwaltet und mit ‘BioTokens’ auf Blockchain gehandelt werden.“

Nutzer der Plattform können demnach Biokredite handeln und erstellen. Dabei liegt das Augenmerk auf Nachhaltigkeit, der Erforschung neuer Technologien und der Unterstützung der regionalen Wirtschaft. Zukünftig möchten die Betreiber das Konzept auch auf die Ressourcen des geistigen Eigentums und die der Wasserrechte ausweiten. Noch sind die australischen Betreiber allerdings auf der Suche nach finanzkräftigen Investoren und Unterstützern für die Realisierung des Bio-Token Projekts.

 

 

Photo by judithscharnowski (Pixabay)

Alex Kons

Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

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