Google: Mutterkonzern Alphabet enttäuscht Anleger

Der US-Konzern Alphabet mit seiner Tochter Google hat seinen Geschäftsbericht für das 1. Quartal 2019 vorgelegt. Die Zahlen fielen schwächer aus als von Analysten erwartet.

Google verfehlt Erwartung um eine Milliarde Dollar

In den ersten drei Monaten des Jahres erwirtschaftete Alphabet einen Umsatz von 36,3 Milliarden Dollar. Das bedeutet zwar einen Zuwachs von 17 Prozent, allerdings hatten die Analysten eine Milliarde Dollar mehr an Umsatz erwartet. Gegenüber dem vierten Quartal 2018, in dem der Umsatz noch um 22 zulegen konnte, schwächte sich die Dynamik ab. Über 99 Prozent des Umsatzes entfällt auf die Konzerntochter Google, die neben der Suchmaschine auch das Smartphone-Betriebssystem Android oder die Video-Plattform YouTube zu ihrem Portfolio zählt.

Auch der Konzerngewinn von Alphabet fiel im ersten Quartal 2019 deutlich um 20 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar. Einen Großteil des Rückgangs ist auf eine Strafzahlung zurückzuführen, die die EU-Kommission als Kartellbuße gegen Alphabet verhängt hatte. Sie schlug sich mit fast 1,7 Milliarden Dollar in der Bilanz zu Buche.

Sieben Prozent Kursverlust

Die Enttäuschung der Analysten spiegelt sich im Aktienkurs von Google wieder. Die Alphabet-Aktie fiel deutlich von rund 1.150 Euro je Aktie auf nur noch gut 1.062 Euro. Das entspricht einem Kursverlust von über sieben Prozent.

Damit bekommt die erfreuliche Entwicklung des Papiers einen herben Dämpfer verpasst. Der Kurs von Alphabet hatte sich zuletzt auf seinem 52-Wochen-Hoch bewegt. Für die vergangenen drei Monate steht aber immer noch ein Kursanstieg von knapp 16 Prozent zu Buche.

Bei einer Betrachtung des ganzen vergangenen Jahres liegt das Wachstum bei über 33 Prozent. Wer schon vor drei Jahren (+79 Prozent) oder sogar 5 Jahren (+145 Prozent) in das Papier der Google-Mutter investiert hat, darf sich über einen starken Wertzuwachs seiner Anlage freuen.

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Google by Carlos Luna on 2008-09-03 12:56:14

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Über Steffen

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Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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