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Google Aktien: Konzern droht Milliarden-Strafe wegen illegaler Datensammlung

Millionen Amerikaner haben sich einer Sammelklage gegen Google angeschlossen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Die Klage wurde am Dienstag beim Bundesgericht in San Jose, Kalifornien, eingereicht. Die Nutzer geben an, sich von dem Suchmaschinenbetreiber ausgespäht zu fühlen, selbst der Inkognito-Modus werde verwendet, um Daten für Werbezwecke zu sammeln, so ihre Argumentation. Die Sammelklage könnte ein Volumen von bis zu 5 Milliarden US-Dollar erreichen.

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Google wird vorgeworfen, über seine Tochterunternehmen Analytics sowie Ad Manager und anderen Plug-Ins selbst von jenen Anwendern Daten zu sammeln, die ihre Einstellungen auf „privat“ gesetzt haben. Unterdessen streitet der Tech-Konzern alle Vorwürfe ab. „Wir geben jedes Mal klar an, wenn man eine neue Inkognito-Registerkarte öffnet, dass Websites möglicherweise über die Browser-Aktivitäten Informationen sammeln„, wie Google-Sprecher Jose Castaneda beteuert.

Nutzer fühlen sich von Google betrogen

Die Kläger betonen ferner, dass Google sogar Rückschlüsse auf intimste und potenziell peinliche Dinge ziehen könne. Der Suchmaschinenbetreiber sei zu einer unkontrollierten Ansammlung von Informationen geworden. Mit einem Verweis auf den Roman „1984“ betonten sie in der Klageschrift, „dass sich George Orwell das nicht hätte vorstellen können„.

Google nutzt die Daten, um individualisierte Werbung zu schalten. Die Sammelklage umfasse indes „Millionen von Nutzern“ der Suchmaschine, die seit dem 1. Juni 2016 den Inkognito-Modus nutzen. Konkret sehen die Kläger in diesem Umstand einen Verstoß gegen diverse Abhörschutz-Gesetze des Bundes sowie die kalifornischen Datenschutz-Gesetze. Die Forderung beläuft sich auf jeweils 5.000 Dollar Schadensersatz. Da potenziell sehr viele Menschen betroffen sind, könnten Milliarden-Kosten auf Google zukommen.

Google Aktien Kursentwicklung im Überblick

Innerhalb der letzten Woche verringerte sich der Preis der Google Aktien um rund 1 Prozent. Im Monats-Rückblick steht jedoch ein Plus. Hier schlägt der Zugewinn mit 4,9 Prozent zu Buche. Ob die Klage eine Auswirkung auf all jene hat, die das Wertpapier in ihrem Aktiendepot halten, wird sich indes erst noch zeigen müssen.

 

Photo by WilliamCho (Pixabay)

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      1 Kommentare

      1. Bravo! Da kann man einfach nur Beifall klatschen. Diesen Datenkraken muss ein Riegel vorgeschoben werden und ich wünsche allen Klägern von Herzen viel Erfolg mit ihrer Klage! Bei entsprechendem Ausgang darf sich dann auch Facebook warm anziehen! :)

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