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Gazprom bald mit Blockchain-Plattform?

Die Blockchain Technologie gewinnt auch in Russland zunehmend an Akzeptanz. Die digitale Technologie soll jetzt auch vom russischen Energieunternehmen Gazprom genutzt werden. Ziel ist es die Verwaltung von Verträgen im Sinne der Smart Contracts zu automatisieren. Die Basis dafür soll die Distributed Ledger Technologie sein. Dies geht aus einer Pressemitteilung des russischen Erdgasförderer hervor.

Gazprom als Vorreiter für die Branche?

Gemeinsam mit der Gazprombank möchte Gazprom nun eine Prototyp Plattform entwickeln. Über diese Plattform sollen Kunden zukünftig Verträge automatisiert abschließend können. Aber auch die Überwachung und die Erfüllung der Verträge könnte schon bald über die neue Basis automatisiert werden. Die Blockchain Technologie soll bei dem Großprojekt die Sicherheit der Verbraucher und Anbieter gewährleisten. Unautorisierte Zugriffe oder unberechtigte Abänderung von sensiblen Daten könnte der Einsatz der digitalen Kryptotechnologie verhindern. Der Vorsitzende Alexey Miller plant den Beginn des Prototyps für Großverbraucher, und zwar schon recht bald. Schlägt sich das Modell an dieser Stelle gut, könnte die Plattform bald für alle Vertragsteilnehmer zugänglich sein.

Innovative Idee für die Industrie?

Aus den Reihen der russischen Politik bekommt das Projekt Unterstützung. Beispielsweise soll sich Ministerpräsident Medwedew dem Einsatz der Blockchain Technologie gegenüber befürwortend ausgesprochen haben. Für die Krypto Community und die Weltwirtschaft ist das Gazprom Vorhaben als Meilenstein für die industrielle Einsetzbarkeit der digitalen Technologie von hohem Interesse. Funktioniert die Neuerung wie geplant, könnte dieses Blockchain Modell auch für andere Wirtschaftsbereiche und Unternehmen zum Vorbild werden.

Auch in Deutschland scheint die Energiewirtschaft auf das Potenzial der Blockchains aufmerksam zu werden. In einem im Dezember letzten Jahres erschienen Artikel der BDEW äußerte sich der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) entsprechend. Die Blockchain Technologie wird auch hier als Basis für neue Geschäftsmodelle nicht ausgeschlossen. So könnte sich ein regelrechter Trend zum Blockchain Einsatz entwickeln: mit dem Ergebnis, dass die Energiewirtschaft dann dezentraler und komplexer vernetzt ist. Die zunehmende Akzeptanz der Technologie könnte in Zukunft für Anleger ein starkes Argument werden, um in Kryptowährungen zu investieren.

Bildquelle: Gazprom by Thawt Hawthje

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      Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

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