Ethereum: Wochentrend zeigt mehr als fünf Prozent nach oben

Während der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Tagen wieder deutlich anzieht, kommen viele Altcoins dahinter nicht in Fahrt. Im Gegenteil, einige Kryptowährungen unter den Top 20 wie etwa Ripple oder Litecoin liegen sogar deutlich im roten Bereich.

Ethereum auf aufsteigendem Ast

Besser sieht es dagegen bei Ethereum aus. Die zweitwertvollste Kryptowährung nach Marktkapitalisierung kommt in der Sieben-Tage-Betrachtung auf ein Plus von mehr als fünf Prozent. Das ist zwar weit von der Wachstumskurve von Bitcoin (+15 Prozent) entfernt, aber immerhin ein positives Signal für Anleger von Ethereum.

Ethereum kann sich damit von Ripple und den Kryptowährungen auf den weiteren Plätzen immer deutlicher absetzen. Aktuell beziffert sich die Marktkapitalisierung von ETH auf 33,1 Milliarden Dollar. Ripple ist weniger als 17 Milliarden Dollar wert, die Altcoins dahinter liegen im einstelligen Milliardenbereich.

Es scheint so als würde in diesem Jahr am Kryptomarkt eine Auslese stattfinden. Immerhin gibt es inzwischen tausende von Kryptowährungen, die alle etwas vom Kuchen abhaben wollen. Doch die Rechnung geht offenbar nicht auf. So ist es nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass Bitcoin stark steigt, während die Altcoins stagnieren oder sogar Verluste hinnehmen müssen. Ethereum kann als einer der wenigen Coins aktuell ein ordentliches Wachstum verzeichnen.

270 Prozent Wachstum seit Dezember

Der ETH-Kurs steht nun bei gut 311 Dollar. Das ist allerdings nicht der höchste Wert in diesem Jahr. So ging es am 27. Juni bereits auf etwa 338 Dollar hinauf. Dennoch dürften Anleger zufrieden sein mit der Entwicklung von Ethereum in den vergangenen Monaten. Von einem Tiefpunkt von 85 Dollar im Dezember 2018 ist Ethereum bis heute um knapp 270 Prozent gestiegen.

Bei der Betrachtung des Allzeitrekords von 1.448 Dollar könnte Ethereum aber immer noch Potenzial für Anleger bieten. Vorausgesetzt ETH kann sein Wachstum fortsetzen und sich dieser Marke in den nächsten Monaten wieder annähern.

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Bildquelle: Photo von Tim Reckmann | a59.de

Steffen

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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