Erste Großbank wickelt Transaktionen auf Blockchain ab

HSBC hat jetzt als erste Großbank eine vollständige Finanztransaktion auf einer Blockchain Plattform durchgeführt. Die Transaktion über das europäische Krypto Unternehmen we.trade abgewickelt und ist Teil eines Pilotprojekts, welches bereits im Juni gestartet hatte.

HSBC wickelt als erste Großbank Finanztransfers über europäische Blockchain ab

Bei we.trade geht es um Nachverfolgungs-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen in Europa. Der Aufbau der Plattform läuft bereits seit dem Jahr 2017. Mittlerweile gibt es auch zwölf Aktionäre. Darunter große Namen wie CaixaBank, Erste Group, Deutsche Bank, Santander, Nordea, Natixis und Rabobank. Die Plattform soll den Unternehmen Online Transaktionen erleichtern. Dabei übernimmt we.trade alle Aufgabenbereiche von der Auftragserstellung bis zur Zahlungsausführung auf digitalem Wege. Für Transparenz sorgt der abrufbare Transaktions- und Versandstatus.

Das Wirtschaftsmagazin Global Trade lässt Ian Tandy, Leiter der globalen Handels- und Forderungsfinanzierung bei HSBC UK, zu Wort kommen: „Wir haben eine Reihe von Transaktionen durchgeführt. Es ist ein Pilotversuch. Dies ist die erste Transaktion, bei der zwei Käufer das System durchgängig nutzen, einschließlich der Möglichkeit, die Rechnung zu erstellen, den Geschäftsbedingungen zuzustimmen, die BPU bereitzustellen und zusätzlich eine Finanzierung von der Rückseite dieser BPU zu erhalten. “

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Finanztransaktionen auf der europäischen Blockchain werden Realität

An der ersten vollständig durchgeführten Finanztransaktion nahmen die HSBC-Kunden Beeswift aus Midlands und ein von der Rabobank finanziertes in den Niederlanden ansässiges Unternehmen teil. Die Bestellungen wurden online erstellt, angenommen und durchgeführt. Dabei konnten die Teilnehmer auf das Bank Payment Undertaking (BPU) zugreifen. Dieses neue Finanzinstrument ist eine Art Zahlungsgarantie zwischen den Transaktionsteilnehmern. Innerhalb von 24 Stunden konnte we.trade den Prozess abschließen. Durch die Digitalisierung konnten zudem viele sonst aufwändige bürokratische Schritte umgangen werden. Bisher sind die Zahlungen noch gebührenfrei. Schon bald könnte sich dies aber durch eine gezielte Monetarisierung ändern. Ob in Zukunft auch Kryptowährungen als Zahlungsmittel ins Spiel kommen, ist ungewiss.

 

Photo by TheDigitalArtist (Pixabay)

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Alex

Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

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