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EOS weiter mit Problemen

Am Samstag haben die EOS Block Producer für ein paar Stunden aufgehört neue Blöcke zu erzeugen. Außerdem scheinen die EOS Block Producer das Netzwerk derzeit frei nach ihrem Willen zu kontrollieren.

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Bereits Anfang Juni 2018 sollte das EOS Netzwerk live gehen, doch dabei kam es immer wieder zu Verzögerungen. Erst mussten noch Bugs im Code behoben werden und später hat sich die Wahl 21 Block Producer über mehrere Tage hingezogen. Letztendlich ist das EOS Netzwerk erst seit dem 14. Juni live.

Trotzdem gibt es immer noch weiter starke Kritik an EOS. Diese richtet sich vor allem an die Block Producer, die Schuld daran sein sollen, dass EOS mittlerweile von vielen als zentralisiertes System angesehen wird. Zur Erinnerung, bei EOS gibt es 21 gewählte Block Producer die dafür sorgen, dass alle 0,5 Sekunden ein neuer Block entsteht und der Blockchain angehangen wird.

Block.one, das Unternehmen hinter EOS, hat zwar bei der fast ein Jahr lang dauernden ICO über 4 Milliarden US Dollar eingenommen, sieht seinen Job aber mittlerweile als erledigt an. Denn der EOS Code ist jetzt öffentlich bei Github hinterlegt und soll nun von der Community weiterentwickelt werden. Um die Entwicklung weiter voran zu treiben hat EOS dafür einen Fond aufgelegt, der Projekte mit 1 Milliarde US Dollar unterstützt.

Da sich Block.one aber größtenteils aus dem Projekt zurückgezogen hat sind es jetzt die Block Producer die EOS kontrollieren. Aber Samstag kam es bei einem Update des EOS Codes zu Version 1.0.4 zu Problemen. Die EOS Block Producer haben sich dann einer Konferenzschaltung darüber verständigt, dass sie das Erzeugen neuer Blöcke für einige Stunden aussetzen. Das EOS Netzwerk kam damit quasi für die paar Stunden zum Erliegen. Eine Situation wie es sie bei Bitcoin in den letzten 9 Jahren nicht einmal gegeben hat.

Ein weiteres Beispiel der Macht der Block Producer ist, dass sie 7 EOS Accounts eingefroren haben, weil diese in Verdacht stehen, Scams und Phishing Attacken durchgeführt zu haben und dabei EOS eingesammelt haben sollen. Die Block Producer können also frei darüber entscheiden, was im EOS Netzwerk passieren soll und welche Transaktionen gültig sein sollen und welche nicht, solange sich die 21 Block Producer einig sind.

Das zeigt aber wie stark das EOS Protokoll von den Block Producern kontrolliert wird. Im Prinzip unterscheidet es sich daher kaum vom normalen Finanzsystem, dass auch von wenigen großen kontrolliert wird und das Kryptowährungen mit ihrem dezentralen System aufbrechen wollten. Es scheint, dass EOS alle Fehler macht, die andere Kryptowährungen eigentlich vermeiden wollten.


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2 Kommentare

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