Dax 30 – Aktien der Woche: Thyssenkrupp, Vonovia, Wirecard

Platz 1: Thyssenkrupp

Der Stahlkonzern Thyssenkrupp ist der große Gewinner der Handelswoche unter den Dax-30-Konzernen. Nachdem der Kurs am Donnerstag noch auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren gefallen war, ging es am Freitag um fast 30 Prozent nach oben. Die Anleger reagieren damit begeistert auf die Zukunftspläne des Konzerns. So wird die umstrittene Fusion mit dem indischen Konzern Tata nun doch nicht vollzogen. Hintergrund sind die Bedenken der EU-Wettbewerbskommission zu der Mega-Fusion. Euphorisch zeigten sich die Anleger auch über den Plan, die lukrative Aufzugssparte von Thyssenkrupp an die Börse zu bringen. Gleichzeitig kündigte der Konzern eine deutliche Verschlankung seiner Strukturen an, der Thyssenkrupp profitabler machen soll. Das dürfte allerdings tausende Arbeitsplätze kosten.


Platz 2: Vonovia

Auch das deutsche Wohnungsunternehmen Vonovia blickt auf eine erfolgreiche Kursentwicklung in dieser Woche zurück. Der Trend der Vonovia-Aktie zeigt schon seit längerem deutlich nach oben. Das Plus der Aktie beträgt 6,67 Prozent. Aktuell ist das Papier von Vonovia 48 Euro wert. Zum Ende des vergangenen Jahres lag die Aktie noch bei unter 40 Euro. Anleger können sich allein in den ersten viereinhalb Monaten des Jahres über einen Kursanstieg von rund 20 Prozent freuen. Gemessen an seiner Marktkapitalisierung von derzeit knapp 25 Milliarden Euro rangiert Vonovia unter den Dax-30-Konzernen auf dem 17. Platz.


Platz 3: Wirecard

Beim Zahlungsdienstleister Wirecard stehen die Zeichen weiter auf Erholung. In dieser Handelswoche stieg der Wirecard-Kurs um 4,70 Prozent. Derzeit notiert die Wirecard-Aktie bei 134,80 Euro. Von seinem 52-Wochen-Tief von nur 86,30 Euro hat sich der Zahlungsdienstleister deutlich entfernt. Allerdings liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor Wirecard, um die unruhigen Vormonate an der Börse vergessen zu machen. So stand die Aktie Ende Januar 2019 noch bei knapp 170 Euro. Das 52-Wochen-Hoch erreichte die Aktie im September vergangenen Jahres. Damals kratzte Wirecard an der Marke von 200 Euro. Um wieder dieses Niveau zu erreichen, muss der aktuelle Kurs noch um fast 50 Prozent steigen.


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Bildquelle: Photo von F. Montino

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Über Steffen

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Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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