BMW: Leichter Aktieneinbruch trotz “Unschuld” bei Dieselskandal

Der Automobilkonzern BMW leidet trotz faktischer Nicht-Beteiligung am Dieselskandal unter den Nachwirkungen der negativen Medienaufmerksamkeit. Die Aktie des Global Players sank in den letzten Monaten um mehr als 15 Prozent. Die Zahlen des Konzerns sprechen hingegen eine andere Sprache und liefern sogar starke Prognosen.

Gewinnsteigerung in Deutschland

Deutschland als Nation der Autobauer wird allgemein als gesättigter Markt betrachtet. Dennoch schaffte es BMW 2018 massive Steigerungen in punkto Umsatz und Profit zu erreichen. Das betrifft auch die gerne übersehene Retro-Marke MINI des Konzerns. Erstmals erreichte das Unternehmen einen Verkauf von mehr als 50.000 Stück in einem Jahr in Deutschland. Dadurch entwickelt sich die Marke zu einem zunehmend wichtigen Geschäftsfeld des global agierenden Konzerns. Bedeutend ist aber nicht zuletzt das Engagement der Firma im Bereich E-Mobilität. Hier konnte sich BMW in den vergangenen Jahren als Marktführer etablieren. Die meisten Hybrid- und E-Modelle in Deutschland stammen mittlerweile aus dem Hause BMW.

Global boomt die Marke vor allem aufgrund der wachsenden Märkte in Asien und Südamerika. Weil das Unternehmen weltweit auf seine Reputation zählen kann, kaufen immer mehr Menschen der neuen oberen Mittelschicht bis Oberschicht BMW-Modelle. Vor allem die Nachfrage nach Rolls Royce ist nach wie vor ungebrochen.

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Der Konzern setzt weiterhin auf E-Mobilität

Während andere Unternehmen noch nicht im Entferntesten an die Trendwende hin zur E-Mobilität dachten, produzierte die Firma bereits E- und Hybrid-Modelle zu vergleichsweise günstigen Preisen. Im Anschluss darauf zögerte das Unternehmen jedoch lange Zeit, bis es weitere Modelle an den Markt brachte. Auch als Reaktion auf Tesla setzt BMW viel auf die kommende Trendwende hin zur Elektromobilität – mit einer Investition von 3 Milliarden Euro in den vergangenen Jahren stärker als je zuvor. Die Ambitionen des Autobauers sind jedenfalls hoch: Bis 2025 möchte der Konzern mehr als 25 Modelle im E-Bereich anbieten können. Gleichzeitig hat der Global Player vor, mehr als 3 Millionen Stück E-Autos pro Jahr bis 2025 zu verkaufen. Maßgeblich soll das Ziel durch eine höhere Kosteneffektivität und günstigere Preise für den Endverbraucher erreicht werden.

Bei solchen Aussichten und aktuell unterbewerteten Kursen, halten wir bei Kryptoszene die BMW Aktie 2019 für einen Kauf.

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Lukas

Als ausgebildeter IT-Fachmann, interessiere ich mich schon seit einigen Jahren für die Blockchain Technologie und berichte über Sicherheitsaspekte, aber auch andere Finanzthemen, wie beispielsweise Aktien. Ganz besondere Aufmerksamkeit widme ich den Wallet Tests, um die besten digitalen Geldbörsen für Kryptowährungen küren zu können.

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