Bithumb verliert 30 Millionen US Dollar nach Hackerangriff

Offenbar wurde die koreanische Exchange Bithumb, die zu den größten Exchanges der Welt gehört, gestern Opfer eines Hackerangriffs. Kryptowährungen im Wert von knapp 30 Millionen US Dollar sollen die Angreifer erbeutet haben. Also etwa genau soviel wie Bithumb an Steuern nachzahlen sollte.

Auf der koreanischen Exchange Bithumb werden täglich Kryptowährungen im Wert von über 500 Millionen US Dollar gehandelt. Damit zählt Bithumb zu den 10 größten Exchanges der Welt, auch wenn nur Südkoreaner auf der Plattform handeln können. Für die Kryptowährung EOS ist Bithumb sogar die Exchange mit dem höchsten Handelsvolumen weltweit.

Gestern wurde allerdings bekannt, durch einen jetzt gelöschten Tweet von Bithumb, dass die Exchange gehacked wurde. Dabei wurden etwa 35 Milliarden Won Token gestohlen. Diese haben derzeit etwa einen Wert von knapp über 30 Millionen US Dollar.

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Bithumb hat daraufhin den Handel, sowie das Ein- und Auzahlen von Kryptowährungen ausgesetzt. Das Trading ist mittlerweile wieder freigegeben nur die Ein- und Auszahlungen sind derzeit noch ausgesetzt.

Laut eigenen Aussagen versucht Bithumb derzeit alle Guthaben die noch Online liegen auf sogenannte Cold Wallets zu verschieben, bei denen die Private Keys Offline gelagert werden. Für die Verluste will die Exchange aufkommen. Anleger müssen sich also keine Sorgen machen, dass sie Guthaben verloren haben könnten.

Merkwürdig ist die ganze Aktion, da Anfang Juni bereits bekannt wurde, dass Bithumb Steuern in Höhe von 27 Millionen US Dollar nachzahlen muss. Da ist es schon sehr auffällig, dass die Exchange nur ein paar Tage später anscheinend gehacked wurde und Guthaben verliert, die knapp über dieser Summe liegen.

Wer auf Nummer sicher gehen will sollte seine Guthaben nicht auf der Exchange lassen sondern in eigenen Wallets aufbewahren. Eine der sichersten Möglichkeiten eure Guthaben zu verwalten ist ein Hardware Wallet. Ich persönlich nutze dafür den Ledger Nano S, der auch Marktführer bei den Hardware Wallets ist. Meinen ausführlichen Test findet ihr hier.

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Kryptoszene Admin

1 Kommentare

  1. Ich glaube auch nicht (immer) an sog. Hacks auf irgendwelchen Handelsbörsen; vielmehr bereichern sich die Betreiber diverser Börsen selbst. Wer kann schon nachweisen, ob es sich um einen echten Hack oder gar die eigene Unmoral handelte, sich am Krypto-Guthaben anderer Menschen zu bereichern? Erzählen kann man viel, wenn der Tag lang ist!

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