Allianz: Anleger dürfen sich über satte Dividende freuen

Der Versicherungskonzern Allianz lässt seine Aktionäre am erfolgreichen Geschäftsjahr 2018 teilhaben. Die Dividende steigt gegenüber dem Vorjahr deutlich.

So schüttet Allianz je Aktie eine Dividende von neun Euro aus. Das ist ein Euro mehr als im Vorjahr und entspricht einer Steigerung von 12,5 Prozent. Die Anleger verdanken die guten Nachrichten der erfolgreichen Geschäftsentwicklung des Versicherers im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Höchster Gewinn der Konzerngeschichte

So hat die Allianz Gruppe ein äußerst erfolgreiches Jahr 2018 hinter sich, in dem sie ihre finanziellen Ziele in allen Geschäftsbereichen erreicht und ihre Kapitalstärke auf hohem Niveau gehalten hat. Besonders bemerkenswert ist der höchste Gewinn, den Allianz in seiner Unternehmensgeschichte erzielen konnte. So kletterte das operative Ergebnis um 3,7 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro an. Damit liegt der Wert am oberen Ende des Zielkorridors von 10,6 bis 11,6 Milliarden Euro den Allianz ausgegeben hatte. Auch beim Gesamtumsatz legte Allianz zu. Er stieg um 3,5 Prozent auf nun 130,6 Milliarden Euro.


Die Allianz teilte mit, dass das Wachstum des operativen Ergebnisses vor allem auf den Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung zurückzuführen ist. Maßgeblich seien eine bessere Kostenquote, niedrigere Schäden aus Naturkatastrophen sowie das Wachstum der Bruttobeitragseinnahmen gewesen.

Starker Gewinnzuwachs für Anleger

Derzeit notiert die Aktie von Allianz bei einem Kurs von 196,20 Euro je Aktie. Der Kauf von Allianz-Aktien hat sich für Anleger in diesem Jahr bereits gelohnt. So kletterte das Papier des Versicherers seit dem Jahreswechsel um rund 20 Euro bzw. über zehn Prozent je Aktie.

Von seinem 52-Wochen-Hoch mit 202,10 Euro ist die Allianz-Aktie nicht mehr weit entfernt. Zum 52-Wochen-Tief mit 170,28 Euro besteht hingegen ein komfortables Polster. Wer vor fünf Jahren in Aktien des Konzerns investiert hat, darf sich über eine satte Rendite freuen. Damals lag der Kurs bei gut 120 Euro. Das bedeutet bis heute einen Zuwachs von etwa 75 Euro je Aktie bzw. über 60 Prozent.

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Bildquelle:Photo von bomme

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Über Steffen

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Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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