- US-Zölle von bis zu 50 % beschlossen: Trump erhebt pauschale Einfuhrzölle von 10 %, mit höheren Sätzen für Länder mit großem Handelsdefizit – darunter 20 % für die EU und 34 % für China.
- Globale Märkte in Alarmbereitschaft: Die Ankündigung sorgt für Volatilität an den Börsen, während Lieferketten unter Druck geraten und Inflationsängste zunehmen.
- EU, China und Kanada planen Gegenmaßnahmen: Ursula von der Leyen warnt vor Preisschocks bei Lebensmitteln und Medikamenten – auch Kanada und China kündigen Reaktionen an.
- Bitcoin und Ethereum gewinnen an Attraktivität: Investoren suchen in der Krise Zuflucht in digitalen Assets – Kapitalflüsse steigen spürbar.
- Meme Coins mit neuer Dynamik: Spekulative Token wie $DOGE oder $PEPE oder auch Mind of Pepe ($MIND) können vom Unsicherheitsmomentum und wachsender Aktivität in sozialen Netzwerken profitrieren.
- Bitcoin
(BTC) - Preis
$84,228.00
- Marktkapitalisierung
$1.67 T
Der Auftritt von Donald Trump vor laufenden Kameras gleicht einem Paukenschlag. Mit den Worten „Today is the day we make America rich again“ kündigt der US-Präsident ein Maßnahmenpaket an, das in seinem Umfang und seiner Radikalität historische Dimensionen erreicht. Vielversprechende Kryptowährungen können unter Umständen von dieser Entwicklung profitieren.
Ab sofort erhebt die US-Regierung einen pauschalen Zoll von zehn Prozent auf sämtliche Importe. Für Staaten mit besonders unausgeglichenem Handelsbilanzsaldo mit den USA gelten sogar deutlich höhere Abgaben.
Die Rede ist von sogenannten „schlimmsten Übeltätern“, ein diplomatisch brisanter Ausdruck, der das ohnehin fragile Verhältnis zwischen den USA und mehreren Handelspartnern weiter belastet.
Trump’s new announced tariffs- basically add 20% to the cost of any product you buy. This is going to be horrible pic.twitter.com/1oHX2hx9Pt
— Maya Luna (@envisionedluna) April 2, 2025
Das neue System basiert auf einem intern berechneten Belastungswert, der Handelshemmnisse wie Subventionen, Einfuhrregularien, aber auch Währungsmanipulationen mit einbezieht.
Aus diesem Wert leitet sich jeweils ein individuell angepasster Zollsatz ab, halb so hoch wie der angenommene Gesamtschaden. Die politische Botschaft dahinter ist klar: Die USA setzen neue Standards, ohne sich rechtfertigen zu müssen.
Dass damit ein nationaler Notstand ausgerufen wurde, unterstreicht die symbolische Härte dieses wirtschaftspolitischen Befehlsakts.
Es ist weniger ein wirtschaftlicher Schritt als vielmehr ein geopolitisches Signal. Die alte Ordnung des Welthandels wird durch eine US-zentrierte Reziprozitätslogik ersetzt.
Europa, China und Kanada unter Druck: Die Weltwirtschaft im Gegenangriff
Die Europäische Union, Kanada und China stellen sich offen gegen Washingtons Eskalationskurs. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnt eindringlich vor den Folgen: steigende Lebensmittelpreise, teurere Medikamente, teils chaotische Lieferketten und ein wirtschaftlicher Rückschlag.
The universal tariffs announced by the US are a major blow to businesses and consumers worldwide.
Europe is prepared to respond.
We’ll always protect our interests and values.
We’re also ready to engage.And to go from confrontation to negotiation ↓ https://t.co/WbXqsN4ZX7
— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) April 3, 2025
Parallel bereitet Brüssel Gegenmaßnahmen vor. Auch Kanada kündigt gezielte Reaktionen an. Ministerpräsident Mark Carney will das Regelwerk Trumps nicht widerspruchslos hinnehmen
In China wiederum zeigt sich das Handelsministerium unmissverständlich. Die USA verletzten grundlegende Prinzipien multilateraler Abkommen. Peking plant Vergeltung, um seine Interessen zu wahren.
Hier zeichnet sich der Beginn einer neuen Phase globaler Konkurrenzpolitik ab, bei der wirtschaftliche Stärke als direkte Waffe eingesetzt wird.
Märkte im Ausnahmezustand: Reaktionen zwischen Schockstarre und Spekulation
Die Börsen reagierten auf Trumps Zollschock mit extremer Nervosität. Der S&P 500 stieg zwischenzeitlich um 1,1 Prozent, fiel dann aber ebenso stark. Zwar endete der Handelstag mit einem leichten Plus, doch Analysten bezweifeln, dass dieser Moment der Erleichterung von Dauer sein wird.
Inmitten dieses Umfelds beginnt Kapital, neue Wege zu suchen. Investoren prüfen Alternativen jenseits klassischer Märkte. Safe Havens wie Gold stehen wieder stärker im Fokus, aber auch digitale Assets gewinnen an Bedeutung.
Die Märkte erleben derzeit eine tektonische Verschiebung. Konventionelle Anlageklassen verlieren ihr Vertrauen, politische Entscheidungen schlagen direkt auf Kursbewegungen durch.
#Dogecoin $DOGE is at a make-or-break level. If $0.16 holds, a rally to $0.57 could follow. If it fails, a drop to $0.06 becomes likely. pic.twitter.com/ksJjZIuN8D
— Ali (@ali_charts) April 3, 2025
Kryptowährungen als Ausweichbewegung: Kapitalflucht in digitale Assets
Immer mehr Anleger wenden sich Kryptowährungen zu. Bitcoin, Ethereum und andere große Coins wie Solana gewinnen an Strahlkraft. Davon können auch Coins profitieren, die direkt oder indirekt mit den bekannten Kryptowährungen verbunden sind. Bekannte Projekte in diesem Bereich sind Solaxy und BTC Bull. Es kann sich daher wieder lohnen, Altcoins zu kaufen.
Schon in den ersten Stunden nach Trumps Ankündigung registrierten Krypto-Börsen wie Binance und Coinbase eine erhöhte Aktivität. Hier greifen zunehmend auch institutionelle Akteure zu.
Besonders Stablecoins werden vermehrt genutzt, um Kapital kurzfristig zu parken, gleichzeitig steigen aber auch die Umsätze bei spekulativen Token. Unsere Prognose zu Solaxy ist ohnehin sehr positiv gestimmt.
Die Layer-2-Chain ermöglicht schnellere Transaktionen auf Solana und kann damit die SOL-Chain deutlich entlasten. Das ist einer der Gründe, warum der Krypto-Presale Richtung 30 Milionen US-Dollar marschiert.
Fire up the Rockets. 🚀
28M Raised! 🔥 pic.twitter.com/wPiJwl87v7
— SOLAXY (@SOLAXYTOKEN) March 26, 2025
Das Narrativ der Unabhängigkeit, das viele Krypto-Projekte für sich beanspruchen, gewinnt in Zeiten politisch motivierter Markteingriffe neue Kraft. Kryptowährungen lassen sich nicht durch nationale Zölle regulieren, sie unterliegen keinen physischen Lieferketten und reagieren unmittelbar auf die globale Stimmungslage.
Diese Eigenschaften machen sie in volatilen Phasen attraktiv. In der Folge könnte sich ein neuer Trend etablieren. Wer sein Portfolio gegen politische Impulse absichern will, denkt zunehmend auch an Kryptowährungen..
Meme Coins im Windschatten der Krise: Warum spekulative Token profitieren könnten
Abseits der großen Namen im Kryptomarkt zeigen auch kleinere, oft belächelte Projekte eine auffällige Dynamik. Meme Coins rücken wieder stärker ins Blickfeld.
In den sozialen Netzwerken wächst die Aktivität, Charts zeigen plötzliche Volumenanstiege, und erste Analysten sprechen bereits von einem „narrativen Shift“, der humorvolle Token in einen neuen Kontext stellt. Es könnte sich lohnen, in Zukunft Meme Coins zu kaufen.
Die Attraktivität solcher Coins liegt in ihrer Volatilität. Hohe Risiko-Rendite-Profile sind in solchen Zeiten durchaus reizvoll. Die Dynamik ist dabei kaum rational steuerbar, aber genau das macht sie so wirksam.
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