Bitcoin.de Erfahrungen

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Bitcoin.de Erfahrungen
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Viele deutschsprachige Anleger wünschen sich eine Plattform zum Handeln von Bitcoin in ihrer Sprache. Genau das bietet Bitcoin.de an. Wer hier Bitcoin kaufen möchte, benötigt Euro. Andere FIAT Währungen werden nicht unterstützt. Doch hält sich die Plattform an das alte Sprichwort “Made in Germany” und wird sie diesem Standard gerecht oder wäre eine andere Exchange besser für den Handel von Kryptowährungen geeignet?

Bitcoin.de Review – Das Angebot

Bei Bitcoin.de handelt es sich um eine Handelsplattform im Internet, die es den angemeldeten Nutzern erlaubt, Bitcoins zu kaufen und zu verkaufen. Außerdem verwahrt sie die gekauften Bitcoins solange, bis man sie in einen eigenen Wallet überträgt. Doch welche Kosten kommen bei Bitcoin.de auf die Benutzer zu und was für Funktionen bietet die Plattform an? Diese Fragen werden in dem nachfolgenden Bitcoin.de Test beantwortet, so dass am Ende ein Vergleich zu anderen lizenzierten Brokern und Exchanges gezogen werden kann. Für eine Übersicht der besten Exchanges und Broker einfach auf diesen Link klicken.

Die Geschichte hinter dem Bitcoin.de Exchange

Die Bitcoin Deutschland AG, der Betreiber der Domain Bitcoin.de, wurde 2011 gegründet und ist seit 2014 als vertraglich gebundener Finanzvermittler tätig. Die Fidor Bank und Bitcoin.de schlossen im Juli 2013 eine Partnerschaft und im Februar 2015 ging der Express-Trade in die Beta-Phase über. Vor dem Jahr 2017 konnte man allerdings nur Bitcoin gegen Euro tauschen und erst während dem Jahr 2017 wurden andere Kryptowährungen, wie Ethereum, Bitcoin Cash und Bitcoin Gold als Handelsware hinzugenommen. Nach wie vor konnte man jedoch nur Euro gegen Bitcoin oder die anderen Kryptowährungen tauschen. Bitcoin.de hat den Firmenhauptsitz in Herford, Deutschland, und es arbeiten 15 Angestellte für die Firma. Diese sieht sich als eine der bekanntesten Bitcoin-Börsen im deutschsprachigen Raum an und hat einen Umsatz von 12 Millionen Euro pro Jahr.

Die Bitcoin.de Kryptowährungen

Bei Bitcoin.de handelt es sich um eine P2P Handelsplattform, die es registrierten Nutzern erlaubt, Kryptowährungen weltweit von anderen Nutzern zu kaufen und zu verkaufen. Die Webseite erlaubt den Handel zwischen der Fiat-Währung Euro und der Kryptowährung Bitcoin, sowie Bitcoin Gold, Bitcoin SV Ethereum und Bitcoin Cash. die Plattform sieht sich somit als Vermittler zwischen potenziellen Käufern und Verkäufern an, welche selbst dem Preis für ihre Kryptowährungen bestimmen. Die Webseite behält dabei eine Gebühr ein, welche immer der selbe Prozentsatz ist.

  • Bitcoin
  • Bitcoin Cash
  • Bitcoin Gold
  • Bitcoin SV
  • Ethereum

Die Funktionen

Die Webseite bietet keine besonderen Funktionen an, sondern ausschließlich eine einfach gestaltete Handelsplattform für alle registrierten Nutzer. Bei Fragen oder wünschen kann man sich natürlich die FAQ durchlesen, in denen viele Probleme beschrieben und Lösungen bereitgestellt werden. Eine kleine Besonderheit der Webseite ist der Bug Bounty. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit, dass verschiedene Programmierlücken in der Software von Programmierern preisgeben und dafür mit einer gewissen Summe entlohnt werden.

Das garantiert die Sicherheit und ermöglicht eine kostengünstige Lösung für die Plattform, immer up to date zu sein. Die Webseite hat außerdem ein eigenes Forum, in welchem viele Themen bezüglich Kryptowährungen und vor allem Bitcoin besprochen werden. Es gibt Such- und Kaufangebote, allgemeine Diskussionen, Beiträge zum Mining und etliche weitere Threads. Die Webseite wird außerdem in fünf verschiedenen Sprachen angeboten und per Google Translate gibt es etliche weitere. Die Seite wurde von einem deutschen Gründer entwickelt und ist somit perfekt auf deutsch programmiert.

Ein Konto eröffnen bei Bitcoin.de

Für die Registrierung auf der Webseite benötigt man einen Benutzernamen, eine E-Mail und ein Passwort, welches man zweimal hintereinander eingeben darf. Es wird geraten, ein Bankkonto bei der Fidor Bank anzulegen, weil das Finanzinstitut eng mit Bitcoin.de zusammenarbeitet. Nur über diese Bank hat man die Möglichkeit, sofort Abbuchungen tätigen zu lassen und somit den gekauften Bitcoin umgehend zu erhalten. Bei anderen Banken sollte man auf den Geldeingang einer Überweisung warten, welche mehrere Tage in Anspruch nehmen kann. Das kann besonders für neue Kunden eine erste Herausforderung darstellen.

Nachdem man aber die AGBs und die Zusatzvereinbarung akzeptiert hat, wird man eine Bestätigungs-E-Mail erhalten. In dieser ist ein Bestätigungslink, mit welchem der Nutzer sein Konto verifizieren kann. Kurze Zeit später hat man Zugriff auf seine Handelsplattform, die wie im Bild aussehen sollte. Man muss ein Bankkonto besitzen, welches man mit der Seite verbindet, eine Mobilnummer für die Verifizierung angeben, in welcher Höhe man traden möchte und sich persönlich ausweisen.

Für das Profil ist es jedoch ratsam, wenn man das OTP Verfahren freischaltet, um die Sicherheitsstandards weiter zu verbessern. Zum Herunterladen gibt es solch eine OTP App in jedem Android und iOS Store und man muss diese danach mit seinem Konto verbinden. Es funktioniert ungefähr wie ein Tan Code, der bei Onlineüberweisungen auf das Handy geschickt wird. Nach dem erfolgreichen Einloggen sollte man diesen zugesendeten Code auf der Webseite eingeben und erhält erst bei der richtigen Zahlenfolge Zugriff auf die Plattform.


Coins kaufen mit Bitcoin.de

Über Bitcoin.de kann man auf einfache Art und Weise Bitcoins und Etherum kaufen und im Anschluss wieder verkaufen.

Schritt Nummer 1: Betrag auswählen und sich für eine Währung entscheiden

Nach dem erfolgreichen Login auf der Plattform ist es an der Zeit, seinen ersten Coin zu kaufen. Man wählt als erstes das zu tauschende Währungspaar aus und sieht im Anschluss eine Liste aller Verkaufsangebote. In der linken Spalte sieht man die Menge der Bitcoins und daneben sieht man den Preis, welcher pro Bitcoin gefordert wird. In der mittleren Spalte wird anschließend angezeigt, wie viel Geld komplett zu entrichten ist und direkt daneben wird das Land des Verkäufers offenbart.

Die zwei Symbole erhöhen die Sicherheit, da sie verifizierte Nutzer kennzeichnen und die Möglichkeit des Expresshandels anbieten. Ausschließlich mit einem Fidor Bankaccount kann man den schnellen Handelsweg wählen.

Beim Kaufen kann ein Kunde auch nur eine Teilsumme der angebotenen Coins nehmen und die Schritte werden in der Klammer angezeigt. Sobald man sich das passende Angebot ausgesucht hat, klickt man in der rechten Spalte auf kaufen und eine Übersicht für die Eingabe aller nötigen Daten erscheint.

Schritt Nummer 2: Die Empfängeradresse

Nach Abschluss des ersten Schrittes wird es einige Minuten dauern, bis das digitale Geld im Wallet gelandet ist. Falls man noch kein eigenes Wallet hat, findet man hier eine Übersicht der besten Wallets für Kryptowährungen. Zum Zeitpunkt des Kaufs muss man jedoch keines besitzen und die Webseite speichert auf einem internen Server die getradeten Coins. Man kann diese jederzeit aber auch in seinen digitalen Geldbeutel transferieren, welchen man für der Verwendung mit dem Account verbindet.

Schritt Nummer 3: Die Überprüfung der Daten

Sobald man eine Transaktion durchführen möchte, sollte man diese zuerst noch einmal überprüfen, ob alle Zahlen und Buchstaben richtig angegeben wurden. Im Anschluss kann man den Handel bestätigen.

Schritt Nummer 4: Die Übermittlung der Tauschwährung

Für die Auszahlung der kryptischen Währung empfiehlt es sich, den QR-Code zu scannen und das Nutzerprofil mit dem Wallet zu verbinden. Unterhalb des QR-Codes sieht man alle möglichen Einzahlungs- oder Auszahlungkonten und wie häufig diese benutzt wurden.

Schritt Nummer 5: Die Endwährung

Sobald das Wallet mit dem Account verbunden wurde, wählt man die zu übertragende Währung aus und gibt den Betrag an. Die Webseite zeigt daraufhin die zu entrichtenden Gebühren und man muss diese Transaktion im Anschluss noch einmal bestätigen.

Nach etwa 30 Minuten sollte die Währung dann im Geldbeutel oder das gewonnene Geld im Fidor-Bankkonto eingegangen sein. Falls man solch ein Bankkonto nicht besitzt und der Käufer eine Überweisung veranlasst hat, kann es bis zu mehreren Tagen dauern. Deswegen empfiehlt die Webseite auch die Einrichtung eines Fidor Kontos.

Die Bitcoin.de App

Die Webseite bietet keine richtige eigene App an, sondern die Bitcoin.de App beinhaltet ausschließlich Widgets, mit der man unterschiedliche Tauschpreise der Webseite auf dem mobilen Endgerät anzeigen lassen kann. Man kann das Intervall zwischen einer Minute und 12 Stunden wählen aber mehr Möglichkeiten bietet die Applikation nicht. Kaufe und Verkäufe können nicht getätigt oder die gehandelten Währungen verwaltet werden. Das Programm befindet sich im Moment in der Version 1.1.8 und hat eine Größe von 1.1 Megabyte. Man benötigt eine Android Version von 4.1 oder höher und die App wurde über 1000 mal installiert. Eventuell wird es in der Zukunft eine richtige Bitcoin.de App geben, was aber von den Betreibern der Seite nicht bestätigt wurde.

Bitcoin.de: Vor- und Nachteile

Die Webseite ist so einfach aufgebaut, dass es selbst Kinder schaffen sollten, diese zu bedienen. Man kann nichts falsch machen und braucht keine Anleitung für das Handeln. Intuitiv sollte man die richtigen Käufe und Verkäufe tätigen können. Da sich die Webseite ausschließlich auf den Handel von verschiedenen Bitcoin-Währungen und Ethereum begrenzt, hat sie diese perfektioniert. Sie hat vor allem im europäischen und genauer im deutschsprachigen Raum Fuß gefasst, da es nicht viele andere deutschsprachige Bitcoin-Seiten gibt. Die Sprache der Webseite ist auf 5 begrenzt, jedoch kann man per Google Translate noch einige andere hinzufügen.

Ein Vorteil ist auf jeden Fall die Möglichkeit, dass man den Preis fürs Kaufen und Verkaufen selbstständig einstellen kann. Jedoch besitzt die Webseite auch einige Nachteile. Man muss für einen schnellen und reibungslosen Ablauf ein Konto bei der Fidor Bank eröffnen, da man sonst ewig auf seinen Coin oder sein Geld zu warten hat. Außerdem wird nur Euro als Fiat-Währung angeboten, jedoch könnte der amerikanische Dollar bald hinzugefügt werden. Die Sicherheit auf der Webseite kann man durch das OTP Verfahren noch um einiges erhöhen und auch ansonsten bietet die Webseite hohe Sicherheitsstandards. Belohnungen für eventuelle Lücken anzubieten ist außerdem sehr geschickt, da es einige schlaue Programmierer gibt, die sich ein bisschen Geld dazuverdienen möchten.

  • Auf Bitcoin für deutschsprachige Nutzer ausgelegt und perfektioniert
  • Einfachste Handhabung
  • Hohe Sicherheitsstandards
  • Schnelles Handeln nur über die Fidor Bank möglich
  • Kundenservice nur über Kontaktformular erreichbar
  • Nur 5 Kryptowährungen

Die Bitcoin.de Zahlungsmethoden 

Auf der Webseite hat man die Möglichkeit, Einzahlungen per Banküberweisung zu tätigen. Man verknüpft sein Konto mit einem Account und verifiziert dieses. Sobald man einen Kauf tätigt, muss man das Geld manuell überweisen, außer man besitzt ein Konto der Fidor Bank. Um bei diesem Finanzinstitut ein Konto zu eröffnen, muss man den Account für Privatkunden auswählen. Dort wird einem das Fidor Girokonto vorgeschlagen, welches im Moment noch völlig kostenlos ist. Ob das in der Zukunft auch so bleibt, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellen.

Das Konto ermöglicht den Expresshandel auf Bitcoin.de, weil die Plattform Bitcoin.de automatisch das Geld vom Fidor Account abbucht und die kryptische Währung auch unverzüglich zur weiteren Verfügung steht. Für den Anfang raten neue Kunden der Bank, dass man nur eine Kauforder setzten soll. Bei diesen kritischen Stimmen wurden die Bankkonten durch auffällige Aktivitäten gesperrt und der Kundenservice der Bank sei nur per Telefon mit einer hohen Rechnung erreichbar gewesen. Falls man das Konto allerdings nicht möchte, wird es deutlich aufwendiger Trades über Bitcoin.de zu tätigen, da viele Bots von anderen Exchanges oder Brokern über diese Plattform Kryptowährungen handeln und deutlich schneller mit den Überweisungen sind, als man selbst per SEPA.

Falls man seine eigenen Bitcoins jedoch verkaufen möchte, muss man ausschließlich seinen Wallet mit dem Account verknüpfen und seine vorher erstandenen Bitcoins in den Online-Wallet der Plattform übertragen. Hier kann man diese im Anschluss zu einem beliebigen Preis verkaufen. Falls man aber mehrere Wallets hat, kann man alle gleichzeitig mit einem Account verbinden.

Wie steht es um die Sicherheit?

Von Seiten der Plattform werden sehr viele Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen. Man zahlt z.B. kein Geld direkt auf die Plattform ein, sondern man behält dieses in seinem Bankkonto und muss die Überweisungen selbstständig tätigen. Sobald jemand Fremdes Zugriff auf den Account erhält, kann er trotzdem noch keine Käufe tätigen, da er die Zugänge zum Bankkonto des Nutzers nicht besitzt. Die Plattform bietet außerdem das OTP Verfahren an, welches eine zusätzliche Absicherung für den Investor darstellt.

Dafür muss man sich eine OTP App aus dem Android oder iOS Store herunterladen und sie mit seinem Profil verknüpfen. Bei jedem Login hat man einen zufällig generierten OTP Code von seinem Handy in die Plattform einzutragen und das Programm überprüft, ob die Zahlen übereinstimmen. Dieser Code wird alle 20 Sekunden geändert und ist somit nach dem einmaligen Nutzen nicht mehr wiederverwendbar.

Außerdem muss sich fast jeder Nutzer identifizieren und eine Telefonnummer angeben. Bei den Käufen und Verkäufen sieht man sofort, welche Nutzer identifiziert wurden und welche Nutzer die Authentifizierung nicht durchlaufen haben. Ein weiterer Sicherheitshinweis ist, den die Webseite gibt, dass man sein Passwort nicht im Browser und die Zugangsdaten höchstens auf einem externen USB Stick gespeichert haben soll.

Bitcoin.de Kundenservice

Die Plattform bietet keinen direkten Kundenservice an. Man findet keine Telefonnummer und keine E-Mailadresse, um mit dem Support direkt kommunizieren zu können. Natürlich werden die meisten Fragen in den FAQs beantwortet. Hier wird die Plattform so genau wie nur möglich beschrieben und für fast alle Probleme eine Lösung angeboten. Falls man jedoch spezielle Schwierigkeiten mit dem Account haben sollte oder falls ein Käufer die Überweisung nicht tätig, muss man sich mit dem Hilfe Formular an die Betreiber der Plattform wenden. In Videos von Kunden wurde häufig bestätigt, dass sich die Betreiber Mühe geben, dem Kunden gerecht zu werden. Den Support erreicht man hauptsächlich in der deutschen Sprache, jedoch können die Mitarbeiter auch Englisch und beantworten Anliegen auch in dieser Sprache.

Wie hoch sind die Bitcoin.de Gebühren?

Die Bitcoin.de Gebühren fallen unterschiedlich und angeblich für alle Parteien des Käufes gleich aus. Der Verkäufer erhält 99,5% des Kaufpreises und der Käufer erhält 99% der angebotenen Bitcoins. Somit entrichtet jede Partei 0,5% des zu handelnden Wertes. Diese Rechnung geht allerdings nicht genau auf, da der Verkäufer nur 0,5% des Wertes abgeben muss, der Käufer jedoch ein Prozent. Hier liegt die Webseite bei den Bitcoin.de Fees falsch. Falls man die Nutzung des Expresshandels mit der automatisierten Abwicklung wählt, gibt es anscheinend eine Gebühr von nur 0,4%, welche bei der Verwendung der Trading API sogar auf 0,3 % reduziert werden kann. Um die 0,3% für Käufer und für Verkäufer zu erhalten, benötigt man einen Bankkonto bei der Fidor Bank. Wie man dieses bekommt wird weiter oben in diesem Test beschrieben.

Natürlich gibt es auch andere Gebühren, wie die Auszahlungsgebühr. Diese errechnet sich an den aktuellen Gebühren, die vom Bitcoin Netzwerk erhoben werden, welche sich aber von Zeit zu Zeit ändern können. Zum Zeitpunkt des Tests betrug diese 0,00002735 Bitcoin pro Transaktion. In diesem Wert ist der geschätzte Preis für den Bitcoin-Client und den Dienstleister inklusive.

Bitcoin.de Erfahrungsberichte und User Meinungen

Die Meinungen zu fast allem Brokern online gehen sehr weit auseinander. Die Bitcoin.de Erfahrungen bilden hier keine Ausnahme und es gibt sehr viele extrem gute und einige sehr schlechte Bewertungen. Bei letzteren muss man diese herausfiltern, die eindeutig Verluste gemacht haben und deswegen frustriert sind. Es handelt sich bei digitalen Währungen um einen sehr spekulativen Markt und die Plattform kann den Verlauf einer Währung nicht im Voraus bestimmen. Somit muss jeder Investor von vornherein Verluste einplanen und kann nicht nur mit Gewinnen rechnen. Wenn man sich die restlichen Bewertungen anschaut, gibt es welche wie:

"Solide Plattform made in Germany Punkt bislang ausschließlich positive Erfahrungen gemacht."

Aber natürlich gibt es auch andere:

"Lächerlich nicht mehr und nicht weniger"

Bei den negativen Bewertungen wird nicht ein Punkt häufig angeprangert, sondern es scheint sich um individuelle Fälle zu handeln. Was auf jeden Fall nervig für neue Nutzer ist, ist der Vorteil bei einem Bankkonto der Fidor Bank, welches das Handeln und die Authentifizierung auf der Webseite deutlich erleichtern soll. Die Plattform streicht ausschließlich pro getätigter Transaktion einen geringen Prozentsatz von 0,5% ein, jedoch verlangt diese keine Inaktivitätsgebühr oder andere Bitcoin.de Fees. Die Webseite sieht sich als einfache P2P Plattform und bietet somit nur das Medium, über welches die einzelnen Parteien untereinander kaufen und verkaufen können.

Ist Bitcoin.de Betrug?

Bitcoin.de sollte kein Betrug sein, sondern es handelt sich bei Bitcoin.de um eine seriöse Plattform. Es ist ein lizensierter Broker der Bitcoin Deutschland AG und die Webseite warnt mehrfach auf die Risiken bei Onlinebörsen hin. Verluste kann man über jede Plattform erwirtschaften, da der Markt äußerst spekulativ ist und die Webseite geht auch sehr offen mit den Gebühren um. Man findet diese sofort in den FAQ und auch alle weiteren wichtigen Punkte werden dort beschrieben. Das einzig Störende kann die Eröffnung des Kontos bei der Fidor Bank sein, welche man nicht unbedingt als eine der großen Banken in Deutschland sieht.

Bitcoin.de Alternativen

eToro ist eine Handelsplattform, die sich auf das Traden mit CFDs spezialisiert hat. Man kann aber ebenfalls Kryptowährungen erwerben und sie ermöglicht den Zugriff auf einen größern Markt. Es werden nämlich Aktien, Rohstoffe, Indizies und FIAT-Währungen ebenfalls angeboten. PayPal ist als Zahlungsmöglichkeit vorhanden und die Einzahlungen können mit Hilfe von Kreditkarten oder einem Bankkonto durchgeführt werden. Einen detaillierten Test über diese Plattform findet man hier. Bei CFDs handelt es sich um eine Art Wette, bei welcher man auf den Kursverlauf setzt. Somit hat man die Möglichkeit bei einem Fallen des Kurses auch Gewinne zu erzielen.

  • Große Auswahl an Handelsmöglichkeiten
  • Viele Einzahlungsarten
  • PayPal vorhanden
  • Guter Kundenservice
  • Übersichtliche und moderne Handelsplattform
  • Kopieren von erfolgreichen Investoren möglich
  • Gebührenliste etwas versteckt
  • Nur 14 Kryptowährungen

  • Auf Bitcoin für deutschsprachige Nutzer ausgelegt und perfektioniert
  • Einfachste Handhabung
  • Hohe Sicherheitsstandards
  • Schnelles Handeln nur über die Fidor Bank möglich
  • Kundenservice nur über Kontaktformular erreichbar
  • Nur 5 Kryptowährungen

Bitcoin.de: Das Fazit

Bitcoin.de ist eine solide Plattform, die sich ausschließlich auf den Handel von Bitcoin via einem P2P System spezialisiert hat. Inzwischen gibt es auch andere Bitcoin Kryptowährungen und Ethereum als Handelsgut. Jedoch ist der Euro die einzige Fiat-Währung. Man benötigt wenige persönliche Daten für die Anmeldung und auch im Nachhinein muss man nicht viel über sich preisgeben. Außerdem zahlt man kein Geld direkt auf die Plattform ein, sondern handelt direkt mit anderen Teilnehmern. Die Bitcoin.de Gebühren sind mit 0,5 bis 0,3% sehr gering.

Für viele User dürfte die Einrichtung eines Fidor-Bankaccounts das größte Hindernis für ein schnelles und erfolgreiches Handeln darstellen. Nur mit solch einem Account kann man Käufe und Verkäufe sofort tätigen, ohne extra eine Überweisung veranlassen zu müssen. Bei Bitcoin.de handelt es sich im großen und ganzen um eine seriöse und lizenzierte Handelsbörse, welche zum Kaufen und Verkaufen von Bitcoins durchaus geeignet ist. Falls man aber auf der Suche nach einem Broker für Aktien, Rohstoffe und Kryptowährungen war, sollte man sich an eToro halten, dem Kryptoszene Testsieger. Einen ausführlichen Bericht über eToro findet man hier.