Bitcoin Prognosen BTC

Bitcoin bewegt sich zum Wochenstart weiterhin kaum vom Fleck. Am Montag notiert die größte Kryptowährung bei rund 63.000 US-Dollar und kann sich auf 24-Stunden-Sicht zwar leicht erholen, doch übergeordnet bleibt die Seitwärtsbewegung intakt. Neue Impulse fehlen bislang, während Bitcoin weiterhin klar im Bärenmarkt gehandelt wird.

Vom bisherigen Allzeithoch ist BTC inzwischen mehr als 50 Prozent entfernt. Genau diese Schwäche sorgt allerdings dafür, dass klassische Bewertungsmodelle zunehmend extreme Signale liefern. Ein Analyst verweist nun auf eine Kennzahl, die Bitcoin so günstig bewertet wie seit rund zehn Jahren nicht mehr – zumindest gemessen an seiner langfristigen Entwicklung.

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Bitcoin so günstig wie seit 2016 nicht mehr

Der Analyst Axel Adler Jr. verweist aktuell auf das sogenannte Bitcoin Rainbow Model, das den Bitcoin-Kurs nicht isoliert betrachtet, sondern ihn mit einer langfristigen Preisentwicklung vergleicht. Vereinfacht gesagt versucht das Modell, typische Bewertungszonen innerhalb des langfristigen Bitcoin-Wachstumstrends sichtbar zu machen. Hohe Zonen deuten dabei auf eine historisch ambitionierte Bewertung hin, während die unteren Bereiche auf starke Abschläge gegenüber dem langfristigen Trend schließen lassen.

Aktuell befindet sich Bitcoin laut Adler in der niedrigsten Zone des Modells, die entsprechend plakativ als „Basically a Fire Sale“ bezeichnet wird. Der berechnete Modellpreis liegt derzeit bei rund 186.700 US-Dollar. Mit einem tatsächlichen Kurs von ungefähr 63.000 US-Dollar handelt Bitcoin damit etwa 66 Prozent unter diesem langfristigen Modellwert. Entscheidend ist dabei nicht allein der absolute Kursverlust. Das Modell misst vielmehr, wie stark Bitcoin von seiner historischen Wachstumskurve nach unten abweicht.

https://twitter.com/AxelAdlerJr/status/2088552842999075270

Noch deutlicher wird die extreme Bewertung beim sogenannten Volatility-Adjusted Z-Score. Dieser liegt aktuell bei -2,293 und damit auf dem niedrigsten Stand seit 2016. Selbst während des Bärenmarkttiefs 2022 lag die Kennzahl mit etwa -1,979 höher. Der Vorteil dieser Kennzahl besteht darin, dass unterschiedliche Volatilitätsniveaus verschiedener Marktzyklen berücksichtigt werden. Damit soll besser vergleichbar werden, wie außergewöhnlich eine Abweichung tatsächlich ist.

Aus Sicht des Modells ist Bitcoin momentan somit außergewöhnlich günstig bewertet. Ein automatisches Kaufsignal entsteht daraus jedoch nicht. Auch Adler betont, dass eine niedrige Bewertung lediglich zeigt, wie günstig Bitcoin ist – nicht aber, wann der optimale Einstieg gekommen ist. Bitcoin könnte theoretisch noch längere Zeit unterbewertet bleiben oder zunächst weiter fallen.

Für eine nachhaltige Trendwende wären deshalb zusätzliche technische oder fundamentale Bestätigungssignale erforderlich. Gerade langfristig orientierte und antizyklische Anleger dürften das derzeitige Bewertungsniveau dennoch aufmerksam verfolgen.

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Auch der MVRV Z-Score signalisiert eine günstige Bewertung

Ein weiteres Argument für eine zunehmend attraktive Bitcoin-Bewertung liefert der MVRV Z-Score von Glassnode. Der Indikator setzt vereinfacht die aktuelle Marktkapitalisierung von Bitcoin ins Verhältnis zur sogenannten Realized Cap. Letztere bewertet die Coins nicht zum aktuellen Marktpreis, sondern zu dem Kurs, zu dem sie zuletzt bewegt wurden. Dadurch lässt sich besser abschätzen, ob Bitcoin gegenüber der Kostenbasis der Marktteilnehmer historisch teuer oder günstig bewertet ist. Der Z-Score normalisiert diese Abweichung zusätzlich anhand der historischen Schwankungen.

bitcoin

Aktuell bewegt sich der MVRV Z-Score nur noch knapp oberhalb der langfristigen Unterbewertungszone und damit auf einem der niedrigsten Niveaus seit rund vier Jahren. Eine ähnlich extreme Bewertung wie während des Bärenmarkts 2022, als der Indikator zeitweise sogar unter null fiel, wurde bislang allerdings noch nicht erreicht. Ein weiterer Rücksetzer bei Bitcoin bleibt deshalb durchaus möglich.

Gleichzeitig zeigt die Historie aber auch, dass bereits vergleichbar niedrige MVRV-Z-Score-Niveaus häufig interessante Phasen für langfristig orientierte Anleger darstellten. Der Indikator signalisiert somit keine exakte Bodenbildung, unterstreicht jedoch erneut, dass die Bewertung von Bitcoin mittlerweile deutlich günstiger ausfällt als noch in den vergangenen Jahren. Für antizyklische Anleger könnte die aktuelle Zone deshalb bereits zunehmend spannend werden.

LiquidChain im Fokus: Relative Stärke trotz schwachem Kryptomarkt

Die zunehmend günstige Bewertung von Bitcoin zeigt, dass sich der Kryptomarkt bereits in einer fortgeschrittenen Schwächephase befindet. Für Anleger kann es deshalb sinnvoll sein, nicht nur etablierte Coins auf mögliche Bodenbildungen zu prüfen, sondern auch Projekte zu beobachten, die sich dem negativen Umfeld bislang vergleichsweise gut entziehen. Genau hier rückt LiquidChain in den Fokus.

Das Projekt befindet sich aktuell im Presale und sammelt trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds neues Kapital ein. Diese relative Stärke ist zwar kein Garant für spätere Kursgewinne, kann aber darauf hindeuten, dass das Konzept bei frühen Investoren Resonanz findet. LiquidChain versteht sich als Layer-3-Infrastruktur, die verschiedene Blockchain-Ökosysteme enger miteinander verbinden soll. Dabei sollen insbesondere Bitcoins große Kapitalbasis, Ethereums DeFi-Infrastruktur und Solanas hohe Transaktionsgeschwindigkeit kombiniert werden.

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Ziel ist es, Liquidität effizienter zwischen unterschiedlichen Netzwerken nutzbar zu machen und Transaktionen auf einer gemeinsamen Execution Layer abzuwickeln. Damit adressiert LiquidChain ein grundsätzlich relevantes Problem des Kryptomarkts: die weiterhin fragmentierte Liquidität zwischen einzelnen Chains.

Auch der Presale selbst sorgt für Aufmerksamkeit. Bislang wurden bereits rund 940.250 US-Dollar eingesammelt, während das aktuelle Etappenziel bei etwa 1,049 Millionen US-Dollar liegt. Der $LIQUID-Token wird derzeit für 0,0149 US-Dollar angeboten, bevor die nächste Preisstufe greift. Zusätzlich wirbt das Projekt aktuell mit sehr hohen Staking-Renditen von 1.202 Prozent.

Ihr Kapital ist im Risiko.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

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Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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