Osram schlägt sich besser als erwartet, dennoch Finger weg!

Der Lichtkonzern Osram hat im letzten Jahr einen deftigen Kurseinbruch erlitten. Nun wurden die neuen Quartalszahlen mit umso mehr Spannung erwartet. Die Anleger wurden nicht enttäuscht, denn das Unternehmen konnte seinen operativen Umsatz erhöhen. Dennoch bleiben große Verluste zu verzeichnen. Und auch die einstmals als Geheimtipp geltende Aktie scheint sich nicht mehr zu erholen.

Die Gerüchte über die Osram Übernahme halten sich hartnäckig

Die beiden Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle zeigen sich aufgrund der immer noch schwächelnde operative Lage des Lichtkonzerns zweifelnd. Die operativen Umsätze fielen zwar besser als erwartet aus, dennoch ist der Gesamtumsatz im Vergleich zum letzten Jahr um acht Prozent auf 862 Millionen Euro gefallen. Auch das EBITDA ging zurück und zwar um satte 56 Prozent auf 70 Millionen Euro. Mit einem Minus von 91 Millionen Euro befindet sich Osram weiterhin in der Verlustzone. Grund für die Verluste sind vor allem die Kosten für den Umbau und Abschreibungen  und die schwache Auto- und Smartphonebranche. Die Konzernführung rechnet weiterhin mit sinkenden Zahlen und einem Umsatzminus von 11-14 Prozent in den nächsten Monaten.

Die halbwegs erfreulichen Zahlen verhinderten vermutlich den gänzlichen Einbruch der Aktie. Für einen Aufschwung reichen die Neuigkeiten rund um die Finanzen allerdings auch  nicht. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels liegt der Preis pro Aktie bei 29,17 Euro. Ein recht günstiger Einstiegspreis, dennoch raten Analysten vom Investment in das Paper momentan ab.

Kein grüner Zweig mehr seit Juni 2018

Seit dem legendären Absturz des Aktienpreises im Juni letzten Jahres konnte sich das Wertpapier nicht mehr wirklich erholen. Zwar gab es immer wieder kleinere Hochphasen, von Dauer waren diese allerdings nie. Allein in der letzten Woche gab es ein sattes Minus von 6,8 Prozent. Heute gab es nur unwesentliche Veränderungen im Aktienkurs. Sicherlich gibt es bessere Investments 2019.


Photo by jplenio (Pixabay)

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Über Alex Kons

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Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

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