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Deutschland bei Digitalisierung auf Rang 24 von 28 – jeder zweite Konzern gibt Politik die Schuld

Digitalisierungswüste Deutschland: wie die Infografik von Kryptoszene.de zeigt, hinkt die Bundesrepublik teilweise erheblich bei der Transformation zur vierten industriellen Revolution hinterher. So existiert unter den meistgenutzten Sozialen Plattformen keine einzige mit Sitz in Deutschland. Bei der Umsetzung der digitalen Verwaltung belegt Deutschland sogar die hintersten Ränge. Deutsche Unternehmen sehen die Politik für diese Entwicklung verantwortlich.

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Im Bereich der digitalen Verwaltung rangiert Deutschland im europäischen Vergleich auf dem Rang 24 von 28. Nur Ungarn, Kroatien, Griechenland und Rumänien hinken noch weiter hinterher, wie aus der Infografik hervorgeht. 53 Prozent der Konzerne sind der Auffassung, dass das nicht vorhandene einheitliche Regelwerk die Digitalisierung hemmt.

Auch im Bereich der Sozialen Plattformen entgeht den deutschen Konzernen ein Wachstumsmarkt. Von 2015 bis 2020 erhöhten sich die Nutzerzahlen von Social-Media-Diensten wie Facebook und Twitter weltweit um rund 83 Prozent. Eine Entwicklung, von der deutsche Konzerne nur bedingt profitieren. Die meist frequentierten vierzehn Plattformen befinden sich ausschließlich in US-amerikanischer und chinesischer Hand. Auch für Anleger könnte der geringe Digitalisierungsgrad zur Bewährungsprobe werden. So sind nicht zuletzt die deutschen Automobil-Konzerne durch Tesla & Co. bedroht, Unternehmen, die in puncto Digitalisierung und Datenstrategie weiter vorn zu sein scheinen.

Digitalisierung in Deutschland: Unternehmen bemängeln Rahmenbedingungen

Indes tritt zutage, dass die deutschen Unternehmen sich mehr Rückendeckung von der Politik erhoffen. 84 Prozent sind gemäß einer „Bitkom„-Erhebung der Auffassung, dass der Aufbau deutscher und europäischer digitaler Plattformen stärker gefördert werden sollte. Am stärksten wird bemängelt, dass es keine einheitlichen europaweiten Regeln gebe. Zudem zeigt die Infografik, dass sich die Unternehmen mehr Rechtssicherheit wünschen, öffentliche Förderungen, Unterstützungen bei Kooperationen sowie eine Lockerung beim Thema Datenschutz.

Große Skepsis bei Digitalisierung auch aus eigenen Reihen

Skeptische Stimmen kommen indes nicht ausschließlich aus Wirtschaftskreisen. Selbst 75 Prozent der Politiker sind der Auffassung, dass die Bundesregierung beim Digitalisierungsprozess nur unzureichend unterstützend aktiv ist. Bei den Wirtschaftsführungskräften vertreten sogar 90 Prozent diese Meinung.

Hinsichtlich der eigenen Fortschritte bei der Digitalisierung zeigen sich deutsche Konzerne durchaus selbstkritisch. Knapp 60 Prozent halten sich bei der Digitalisierung für Nachzügler. Rund 3 Prozent äußern sogar, dass sie den Anschluss komplett verpasst hätten. Etwa 37 Prozent der Unternehmen halten sich hingegen für Digitalisierungs-Vorreiter.

Insgesamt zeigt die Infografik, dass Deutschland in mehrerlei Hinsicht hinterherhinkt: sowohl hinsichtlich der Digitalisierung der Verwaltung, als auch im Bereich der ansässigen Unternehmen und Sozialen Plattformen. Zwar sind sich die Verantwortlichen aus Politik & Wirtschaft dessen bewusst, konkrete Maßnahmen scheinen jedoch noch nicht ergriffen worden zu sein. Nicht zuletzt DAX-Anleger sind womöglich gut beraten, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen.

 

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Raphael Lulay

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