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Analyse: Es geht wieder etwas bergauf mit Bitcoin und Co.

Kryptowährungskurse steigen

Nach dem Markteinbruch vom 14. November scheinen sich die Kryptomärkte wieder zu erholen. Alle Top-Coins befinden sich wieder im grünen Bereich, auch Bitcoin Cash (BCH) hat sich erholt und stieg bei Redaktionsschluss um rund 11 Prozent, sein Fork Bitcoin SV sogar um einen halben Prozent.

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Marktkapitalisierung Coin360

Marktkapitalisierung, Quelle: Coin360

Es scheint, als wären Investoren und Käufer wieder an den Kryptomärkten interessiert, nachdem durch den Markteinbruch viele Leute ihre Kryptos in Panik verkauft haben und dadurch die Preise auf ein Level gesunken sind, das einige als „wertlos“ bezeichnen würden. Aber es gibt auch eine Reihe anderer Gründe für den Marktaufschwung, die wir im Anschluss etwas näher durchleuchten werden.

Nasdaq & Bitcoin Futures

Bitcoin Futures (Terminkontrakte) waren diesen Monat bereits ein heiß diskutiertes Thema, vor allem in Zusammenhang mit der frühzeitigen Erfüllung durch BCH. Gestern gaben Nasdaq, die zweitgrößte Börse der Welt nach Marktkapitalisierung, und die US-amerikanische Investmentfirma VanEck eine Partnerschaft bekannt, um gemeinsam eine Reihe von „transparenten, regulierten und kontrollierten“ Digital-Asset-Produkten einzuführen. Die Ankündigung wiederholt den gestrigen Bericht von Bloomberg und zitiert „zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen“, dass Nasdaq bereits im ersten Quartal 2019 einen Bitcoin-Futures-Kontrakt (BTC) ausrollen würde.

Krypto „wird bleiben“

„Im Bereich Krypto werden die Kleinanleger immer vernünftiger, während Institutionen versuchen sich dauerthaft zu etablieren“, sagte Mohamed El-Erian, leitender Wirtschaftsberater bei Allianz, gestern auf der CoinDesk-Konsensuskonferenz in New York.

Der Ökonom erklärte gegenüber Reuters, dass seiner Ansicht nach Kryptowährungen „weiter existieren“ werden und „immer weiter verbreitet werden“. Allerdings fügte er hinzu, dass digitale Währungen die Finanzwelt nicht so sehr dominieren werden, wie einige der Erstanwender geglaubt haben.

Bitcoin sei „dem Dollar ähnlich“

Auf der CoinDesk-Konferenz bekräftigte der Vorsitzende der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC), Jay Clayton, dass Bitcoin (BTC) kein Wertpapier sei:

„Wir haben festgestellt, dass ein Vermögenswert wie Bitcoin, der ursprünglich als Ersatz für staatliche Währungen entwickelt wurde, nicht die Eigenschaften eines Wertpapiers besitzt.“

Auch zu dem, mit Spannung erwarteten, Exchange Traded Fund (ETF) auf Bitcoin-Basis waren Claytons Kommentare nicht wirklich positiv. Hinsichtlich der potentiellen ETF-Zulassung erklärte er, dass alles, worauf ein ETF basiert, „frei von Manipulationsrisiken“ sein muss. Zudem fügte er hinzu:

„Dies ist ein Problem, welches in Angriff genommen werden muss, bevor ich mich damit wohlfühle, ein Bitcoin-ETF zu genehmigen.“

Verhaltenskodex für Kryptos

Und genau diese Probleme scheint die Kryptoindustrie in Angriff zu nehmen. Zehn Finanzdienstleistungs- und Technologiefirmen, darunter Galaxy Digital, Paxos, Genesis Global Trading und andere, gründeten die Association for Digital Asset Markets (ADAM).

Nach Angaben des Berichts von Bitsonline wird ADAM mit den Aufsichtsbehörden eng zusammenarbeiten, um ein Verhaltenskodex zu schaffen, der Richtlinien für Marktintegrität, Risikomanagement, KYC (Know Your Customer) und AML (Anti-Geldwäsche), Verwahrung, Aufbewahrung von Aufzeichnungen, Clearing und Settlement, Marktmanipulation, Datenschutz und Forschung enhält.

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Dragan Marinkanovic

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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