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In Öl Fonds investieren

Öl Fonds erfreuen sich auch in der heutigen Zeit einiger Beliebtheit. Doch wie investiert man am Besten? Kryptoszene erörtert die Möglichkeiten.
Author: Philip G.

Zuletzt Aktualisiert: 10. Juni 2020

Seit jeher ist Öl ein sehr beliebtes Gut, wenn es um die Suche nach einer guten Investition geht. Fast alle der sehr erfolgreichen Aktienhändler wollten früher oder später in Öl investieren. Nach hohen Preisen von teils über 70 USD pro Barrel im Jahr 2018, liegt der Kurs seitdem relativ stabil zwischen 50 und 60 USD. Aktuell sieht es jedoch sehr danach aus, als das der Preis von Öl sinken wird. Ein Grund ist das Coronavirus, dass sich wohl auch noch in den nächsten Monaten auf den Kurs und die gesamte Wirtschaft auswirken wird. Des Weiteren weigert sich Russland bei einer koordinierten Kürzung der Öl-Fördermenge mitzumachen. Hierdurch gibt es nach wie vor ein zu hohes Angebot auf dem Markt, wodurch der Preis weiter fällt.

Inhalt

    In Öl investieren: Der Aktienhandel beim Testsieger

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    Wenige Länder teilen sich die Vorkommen

    oil ship photoRund 40% der weltweiten Produktion kommt aus 4 Ländern (Iran, Kuwait, Saudi Arabien und Irak) rund um den Persischen Golf. Bezogen auf die gesamten Reserven sind es sogar 75%. Ein weiteres Schwergewicht, welches oft nicht genannt wird, ist Venezuela. Aufgrund der politischen Situation im Land ist jedoch nicht abzusehen, wann eine normale Förderung wieder möglich sein wird.

    In den letzten Jahren haben die USA die Förderung von Öl stark ausgebaut. Durch das Fracking ist es möglich auch kleinere Vorkommen mit Gewinn zu fördern. Somit haben die USA es geschafft nicht mehr von Importen abhängig zu sein. Sollte der Preis jedoch weiter sinken, wird sich das Fracking immer weniger lohnen.

    Langfristiger Preis vs. kurzfristiger Preis

    Auf lange Sicht sind jedoch andere Faktoren für die Entwicklung des Preises verantwortlich. Insbesondere das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern ist für eine steigende Nachfrage verantwortlich. Neben Deutschland versuchen mittlerweile auch andere Industrieländer weniger fossile Energieträger zu verbrauchen, wodurch davon auszugehen ist, dass von dieser Seite der Bedarf sinken wird. Das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern übertrifft dieses Minus jedoch deutlich.

    Es wird also auch in den kommenden Jahren mit einem stabilen, langfristigen Wachstum bei der Nachfrage zu rechnen sein. Abgrenzen muss man hiervon die kurzfristigen Schwankungen, wie wir sie gerade sehen. Diese werden auch in Zukunft immer wieder vorkommen und sind kaum vorherzusehen. Da es jedoch nach wie vor keine wirkliche (verbreitete) Alternative zum Öl gibt, muss man sich als Anleger nicht beunruhigen.

    Eine Investition in Öl macht also durchaus Sinn. Nun stellt sich die Frage, welches Finanzprodukt hierfür am besten geeignet ist. Je nachdem, ob man kurz- oder langfristige Ziele verfolgt unterscheiden sich auch die Strategien, die man nutzen sollte.

    Unterschiedliche Sorten

    Zunächst muss man sich als Anleger auch darüber informieren, womit man überhaupt handeln möchte. Denn Öl ist nicht gleich Öl. Beim Rohöl gibt es bereits verschiedene Sorten, welche sich in Preis und Herkunft unterscheiden. Auch ist es möglich, dass die Förderung einer Sorte für eine Zeit ausgesetzt werden muss, während sie an der anderen Stelle weiterläuft. Dies sind jedoch Faktoren, die niemand vorhersehen kann.
    So gibt es zum einen die Brent Crude Oil Sorte, die aus der Nordsee stammt.
    Zum anderen gibt es die West Texas Intermediate (WTI), die aus den USA kommt.
    Natürlich gibt es, je nach Herkunft, auch noch eine Reihe weiterer Sorten.

    In Öl investieren: Beliebte Varianten

    Öl Zertifikate

    Über ein Zertifikat können Anleger direkt auf den Ölpreis setzen. Dazu eignen sich insbesondere „Open-end-Zertifikate“ mit einer unbegrenzten Laufzeit. Jedoch sollte man vor allem bei diesen langfristigen Investitionen bedenken, das dies zu vergleichsweise hohen Kosten führen kann. Diese entstehen durch das Rollieren von einem Termin-Kontrakt in den nächsten. Jedoch gibt es auch Zertifikate, die über einen Hebel verfügen.
    Hiermit haben Anleger die Möglichkeit sowohl auf steigende, als auch auf fallende Ölpreise zu setzen. Somit können Zertifikate als Spekulations- als auch als Absicherungsinstrument zum Einsatz kommen, wenn man in Öl investieren möchte. Die Wahl nach dem Zertifikat hängt natürlich sehr von der eigenen Strategie ab. Man sollte hierbei immer das Währungsrisiko beachten, da Öl an den Terminbörsen in USD gehandelt wird. Das Zertifikat selber wird jedoch in Euro oder der jeweiligen Währung gehandelt.
    Öl Zertifikate können sowohl an Börsen, als auch im außer Börsenhandel direkt beim Emittenten gehandelt werden.

    Öl Aktien

    In den vergangenen Jahren haben die meisten Öl Aktien (z.B Shell, BP, ExxonMobile) stark gelitten. Grund hierfür ist der in den letzten Jahren wieder günstigere Ölpreis. Sollten die Preise jedoch wieder anziehen, so würde man mit eigenen Aktien stark profitieren. Aktuell ist hiervon jedoch abzuraten, da dauerhaft höhere Preise nicht in Sicht sind.

    Öl Fonds

    Einzelinvestitionen sind immer mit einem erhöhten Risiko verbunden, da jedes Unternehmen in eine Krise rutschen kann. Deswegen sollte man das Risiko möglichst breit fächern und nicht nur auf ein Pferd setzen. Insbesondere Umweltskandale können für Öl Firmen zu einem großen Problem werden. Wie im Fall von BP können die Kurse hierdurch extrem einbrechen und sich auch über eine längere Zeit nicht wieder komplett erholen. BP war verantwortlich für die Umweltkatastrophe im Golf von Mexico.

    Aus diesem Grund ist es sinnvoll in aktiv gemanagte Fonds zu investieren. Diese haben dann zumeist gleich mehrere Unternehmen aus der Ölbranche im Portfolio. Hierbei muss man als Anleger nichts selber machen, sondern überlässt die Auswahl den Experten des Fonds. Das Risiko eines Verlusts ist mit einem solchen Fonds stark minimiert. Wer in Öl investieren möchte, für den könnte ein Öl Fonds also eine unkomplizierte Wahl darstellen.

    Öl CFDs

    CFDs sind eine Methode, die es Einzelpersonen ermöglicht, einen Vermögenswert zu traden oder in ihn zu investieren. Dies geschieht hierbei durch den Abschluss eines Vertrages zwischen dem Trader und einem Markler. Beide Parteien kommen hierbei überein, das die Marktkonditionen repliziert werden. Wenn die Position wieder geschlossen ist, wird die Differenz untereinander ausgeglichen.

    CFDs sind grundsätzlich nur etwas für fortgeschrittene Anleger, die sich gut mit der Materie auskennen. Denn mit den höheren Gewinnchancen ist auch ein deutlich erhöhtes Risiko für einen Verlust verbunden. 75% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs Geld. Ob die Unwissenheit der Kunden Schuld ist oder das Problem bei dem Broker liegt lässt sich hierdurch nicht sagen. Es gibt jedoch Anlagemöglichkeiten, die ein deutlich niedrigeres Risiko aufweisen. Leider weisen die meisten Anbieter nicht auf diesen Aspekt hin.

    Wenn man sich der Risiken bewusst ist kann man mit CFDs jedoch auch eine Menge Geld verdienen.
    Etoro und P500 bieten an mit Hebeln zu investieren, wodurch die Summe, die man investieren muss, deutlich geringer ist. Bei eToro kann man mit einem Hebel von bis zu 1:30 handeln. Darüber hinaus handelt es sich um eine wettbewerbsfähige Streuung ohne Handelsprovision. Aufgrund der Eigenschaften und Beliebtheit von Öl hat man Zugang zu einer hohen Liquidität und Volatilität. Sowohl P500, als auch eToro bieten einen kostenlosen Roll-Over von alten auf neue Verträge an. Auch ist der Ölmarkt über die Broker an 5 Tagen die Woche zu je 23 Stunden erreichbar. Weitere Vorteile von CFDs sind der Zugang zu Auslandsmärkten und die Transparenz bei der Preisgestaltung. Auch sind die Transaktionskosten niedrig und die Handelszeiten sehr flexibel.

    Beide Broker bieten ein kostenloses Demokonto an, womit man sich gut einarbeiten kann und neue Funktionen testen kann. Sämtliche CFD Möglichkeiten lassen sich hiermit genau nachbilden und auch der Einsatz von Hebeln kann getestet werden.

    Langfristige Prognose für Öl

    oil ship photoDas Öl Peak der Förderung wurde schon vor längerer Zeit erreicht. Seitdem ist die Menge, die jährlich gefördert wird, stetig gesunken bis sie seit Jahren auf einem relativ stabilen Niveau verbleibt. Steigendes Wirtschaftswachstum der Schwellenländer wird auch weiterhin dafür sorgen, dass die Nachfrage hoch sein wird. Das lässt die Öl Prognose langfristig attraktiv erscheinen.

    Jedoch muss man auch beachten, dass das Öl der Erde aktuell noch für circa 50 Jahre reichen wird. Hierbei sind nur Vorkommen eingeschlossen, die auch sinnvoll gefördert werden können. Denn schon heute werden Zugänglichkeit und Erschliessbarkeit immer schwieriger. Das heißt für die Öl Prognose langfristig, dass Öl umso teurer wird, je näher man dem Zeitpunkt kommt, an dem kein Öl mehr gefördert werden kann.

    Wenn man also jetzt in Öl investiert, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Wert der Anlage über die nächsten Jahrzehnte deutlich steigen könnte. Natürlich werden jetzt schon viele alternative Energiequellen erschlossen. Aber Öl ist heute immer noch essentiell. Es wird nicht nur im Energiesektor benötigt, sondern auch zur Herstellung der unterschiedlichsten Produkte, wie zum Beispiel Plastik. Wenn man jetzt in den Rohstoff investiert, dann bleibt die Öl Prognose langfristig also trotzdem sehr gut bis optimal.

    In Öl Investieren: Das Fazit

    Öl ist als Investmentobjekt weiterhin sehr beliebt und wird dies auch in Zukunft noch bleiben. Sicherlich sind die erneuerbaren Energien auf dem Vormarsch. Bis diese das Öl jedoch wirklich ersetzen können werden noch Jahrzehnte vergehen. In Deutschland sieht man die Sache etwas anders und versucht das Ganze zu beschleunigen. Hierbei darf man aber nicht vergessen, das es auf der Welt viele Länder gibt, die weiterhin auf Öl setzen werden. Ob sie wollen oder nicht, manche Länder haben gar keine andere Wahl.

    Die Preisentwicklung von Öl ist jedoch sowohl auf kurze, als auch auf lange Sicht äußerst volatil. Besonders die Weltwirtschaft, militärische Konflikte und andere Ereignisse erklären die starken Schwankungen des Preises. Aktuell ist mit dem Coronavirus ein gutes Beispiel hierfür gegeben.
    Für kurzfristige Investitionen sollten beim Öl vor allem Derivate wie Zertifikate oder CFDs verwendet werden. Hierfür bieten sich die beiden Broker eToro oder Plus500 an, die beide über jahrelange Erfahrung verfügen. Auch bieten beide ein sehr breites und gutes Angebot an.
    Wer langfristig vom Öl Business profitieren möchte, kann Anteile an einem entsprechendem Unternehmen erwerben. Hierbei muss man jedoch beachten, das man sich als Trader zumeist auf längere Zeit festlegt. Fonds und ETFs bieten diese Möglichkeit darüber hinaus ebenfalls, sind aber deutlich diversifizierter.

    Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie .Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen oder anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte, immer wenn möglich, eingeholt werden. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

    Philip ist ein wahrer Finanz-Enthusiast und berichtet seit Januar 2019 für Kryptoszene. Dabei umfasst sein Spektrum sowohl die neuesten Errungenschaften der Kryptowelt, als auch klassische Angebote wie Aktiendepots und ETFs.