Einbruch im Kryptomarkt: Crypto.com Chain steigt trotzdem 50 Prozent

Tiefrote Zahlen so weit das Auge reicht: Der vergangene Handelstag war für die meisten Anleger am Kryptomarkt ein echtes Trauerspiel. Bitcoin und viele Altcoins mussten teilweise zweistellige Verluste hinnehmen. So fiel der Kurs von Bitcoin zeitweise etwa um gut zehn Prozent. Ethereum traf es mit 12 Prozent noch etwas härter. Beide Kryptowährungen konnten sich inzwischen aber wieder etwas erholen.

EOS bricht um 23 Prozent ein

Dramatischere Verluste gab es in der vergangenen Woche bei Ripple (-17 Prozent), Litecoin (-15 Prozent) und Bitcoin Cash (-18 Prozent). Ganz besonders stark erwischte es EOS. Hier steht sogar ein Minus von 23 Prozent zu Buche. Kaum eine Kryptowährung unter den Top 20 konnte sich dem Einbruch am vergangenen Handelstag entziehen. Noch am besten schnitten Monero (-0,5 Prozent), Cosmos (unverändert) und Chain Link (unverändert) ab.

Doch auf Platz 22 im Krypto-Ranking finden sich dann plötzlich ganz viel grüne Zahlen zwischen all den Verlusten. So hat der Altcoin Crypto.com Chain (CRO) allein binnen der vergangenen 24 Stunden um 20 Prozent zu gelegt. In der Sieben-Tage-Rückschau stieg der CRO-Kurs sogar um mehr als 50 Prozent.

CRO ist an den Top 20 dran

CRO konnte dank des steilen Kursanstiegs seine Marktkapitalisierung am vergangenen Handelstag um 145 Millionen Dollar steigern. Die Kryptowährung hat damit nun die Marke von 800 Millionen Dollar durchbrochen und nähert sich mit großen Schritten den Top 20. Dazwischen liegen nur noch Tezos und Huobi Token. Auf Tezos beträgt der Rückstand aktuell 70 Millionen Dollar und auf Huobi Token 160 Millionen Dollar.

Der Kurs von CRO notiert bei 0,103 Dollar. Damit bewegt sich der Coin in der Nähe seines Allzeithochs vom 15. März dieses Jahres. Erst seit Jahresstart ist die Kryptowährung verfügbar. Im März erfolgte die erste Kursexplosion. Ein zweiter Ausbruch fand im April statt und nun der dritte. Allerdings ging es zwischenzeitlich auch immer mal wieder steil abwärts. Die Volatilität des jungen Coins ist noch sehr groß. Kryptobörsen-Anleger die CRO zu ihrem Portfolio zählen, haben dennoch zur Zeit gut lachen.

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Photo by geralt (Pixabay)

Steffen

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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