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Investieren statt sparen – So funktioniert der Vermögensaufbau für junge Leute

Wenn sich Sparen nicht mehr lohnt, heißt es: investieren! Wir zeigen, wie und wo man das für den Vermögensaufbau für junge Leute am besten macht.
Author: Philip G.

Zuletzt Aktualisiert: 11. März 2020

Eine weitläufige Meinung ist, dass junge Menschen nicht wirklich an die Altersvorsorge denken möchten. Auch die Frage, ob man als junger Mensch grundsätzlich investieren oder sparen sollte stellt sich vielen Betroffenen nicht, oder nur unzureichend. In einer kürzlichen Umfrage gaben fast 90 Prozent der 14-24-Jährigen an, Geld zurückzulegen. Die meisten davon sogar regelmäßig. Häufig geht es hierbei um die Realisierung größerer Anschaffungen oder die Absicherung im Notfall. Für die Altersvorsorge hingegen spart tatsächlich nur etwa jeder 10. befragte.

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    Sparen oder Investieren: Wie lange kann ich auf das Geld verzichten?

    Wichtig ist, sich bewusst zu machen, wie lange man das eigene Geld ansparen möchte. Also auch, wie lange man auf das Kapital verzichten kann, da es in der Zeit häufig nicht zur Verfügung steht. Statistiken zeigen, dass ein langer Anlagenhorizont das Verlustrisiko minimiert und den Ertrag stabilisiert.

    Besonders wichtig ist es hierbei die aktuelle Entwicklung an den Finanzmärkten mit einzubeziehen. Denn das „klassische“ Sparen von früher ist heute nicht mehr erträglich. Besonders dann, wenn es um Anlagemöglichkeiten wie Sparbücher geht. Vielmehr sind in Zukunft sogar negative Zinsen möglich. Somit verliert man sogar Geld, wenn man es auf der Bank deponiert. Vor nicht allzu langer Zeit war das noch absolut unvorstellbar. Auch verlangen viele Banken immer höhere Kontoführungsgebühren.

    Sparen erfordert Disziplin

    Besonders in der Zeit des Überkonsums ist es nicht leicht, überhaupt damit anzufangen langsam ein Geldvermögen aufzubauen. Vielmehr sollte man sich fragen, ob es nicht Sinn ergibt, das Geld besser zu nutzen. Wenn man auf den Konsum verzichtet und das Geld anlegt und in diesem Fall also auch nicht benutzen kann, sollte man dies wenigstens mit dem höchst möglichen Gewinn machen. Sollte man das Geld jedoch trotz allem immer griffbereit haben müssen, schränken sich die Möglichkeiten stark ein.

    Für die meisten Personen dürfte ein Mittelweg sicherlich am sinnvollsten sein. Einen Teil des Geldes verwahrt man auf einem Girokonto. Auf dieses hat man immer sofort Zugriff und kann es somit auch für Notfälle nutzen. Denn wer weiß schon genau, wann die nächste Waschmaschine zu kaufen sein wird. Ein weiterer Teil des Geldes sollte in kurzfristige Anlagen investiert werden. Somit verdient man mit dem Kapital Geld, ohne das man zu lange darauf verzichten muss. Ein Nachteil davon ist die niedrige Rendite, die aber immer noch über den Möglichkeiten liegt, die das normale Girokonto oder Sparbuch bietet. Das letzte Drittel des Geldes kann man nun langfristig anlegen. Hierbei bekommt man mit Abstand die besten Konditionen. Dafür muss man jedoch auch lange ohne das Geld planen.

    Es gibt also gute Gründe warum man überlegen sollte, ob man das Geld nicht lieber investieren möchte, als es zu sparen. Hierbei spielt der Vermögensaufbau für junge Menschen ebenfalls eine zentrale Rolle. An dieser Stelle möchten wir besonders auf Kryptowährungen und Aktienportfolios eingehen.

    Investieren statt Sparen: Aktien für sich arbeiten lassen

    Es gibt Geldanlagen, die man so jung wie möglich in Angriff nehmen sollte, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Hierzu zählen auch die klassischen Aktien.
    Auf lange Sicht gesehen, schlägt eine Geldanlage in Aktien normale Anlageformen wie Anleihen oder das klassische Sparbuch deutlich. In den vergangenen 50 Jahren lag die jährliche Performance des DAX bei 7,3 %. In anderen Anlagemöglichkeiten sind diese Zahlen heute undenkbar. Wenn man heute als Mitte 20-Jähriger 10.000 Euro in diese Aktien investiert, hat man im Alter von 65 Jahren ganze 167.490 Euro an Wert – passend zum bevorstehenden Ruhestand und der Rente. So zumindest geschah es in der Vergangenheit. Regelmäßige Zukäufe oder Investitionen in andere Bereiche können diesen Betrag natürlich noch weiter steigern.

    Grundsätzlich bieten Aktien also eine gute Möglichkeit an, das eigene Geld zu investieren und für den langfristigen Vermögensaufbau zu nutzen. Wichtig ist hierbei jedoch, dass man das eigene Geld nicht nur in Aktien investiert, sondern auch in andere Anlageformen. Durch diese Verteilung minimiert man das eigene Risiko signifikant und erleidet somit im schlimmsten Fall einen deutlich niedrigen Verlust.
    Aktien sind nur eine Methode. Jedoch ergibt es zumeist Sinn mehrere Anlagen zu kombinieren, um das Risiko zu senken und den möglichen Gewinn zu erhöhen. Lohnen sich also Kryptowährungen als Investment zusätzlich zu einer anderen Strategie?

    Investieren statt Sparen: Kryptowährungen als Investment

    Kryptowährungen gibt es mittlerweile seit mehr als 10 Jahren. Zur Zeit gibt es mehr als 2.000 solcher Tokens. Schon seit der Einführungen der digitalen Währung wurde immer wieder über die Chancen und Risiken gestritten. Über die Jahre haben es Bitcoin und Co. von einer Randerscheinung für Tech Nerds zu einer breiten Nutzerbasis mit Millionen von Menschen geschafft. Dies verdanken sie nicht zuletzt ihrer interessanten Nutzung als Spekulationsobjekt.
    In den letzten Jahren konnten die Währungen extreme Wertsteigerungen (und Verluste) verzeichnen. Aus diesem Grund stellt sich natürlich für alle seriösen Trader und Broker die Frage, ob die Währungen überhaupt das Potential für eine sinnvolle Investition haben.
    Immer mehr Shops im Internet akzeptieren sie mittlerweile als Zahlungsmittel. Für viele User sind sie bereits das wichtigste Geldmittel, das sie überhaupt nutzen.

    Mittlerweile gibt es Buy&Hold Anleger, die Nutzer, die Miner und die Trader. Das klingt alles sehr vielversprechend, jedoch sollte man auch immer einen Blick hinter die Kulissen werfen. Kluge Investoren prüfen ja genauestens potentielle Anlageziele, wenn es um Aktien geht. Vermutlich schauen sich die meisten neben den aktuellen Zahlen auch die Vergangenheit und die Geschichte der Firma an. Dasselbe sollte man auch machen, wenn es um Krpyotwährungen geht. Leider fällt hierbei recht schnell ein Problem auf, welches alle Token leider gleichermaßen teilen.

    Kryptowährungen fehlt der innere Wert

    Für einen langfristigen Vermögensbau eignen sich Aktien auch deshalb gut, weil sie immer einen inneren Wert besitzen. Das heißt, das der Besitzer eines Wertpapiers auch Miteigentümer der jeweiligen Firma ist, was auch die Gewinne mit einschließt. Dasselbe gilt für Immobilen und andere Objekte.

    Kryptowährung haben jedoch keinen inneren Wert. Vielmehr kann man nur hoffen, dass der Kurs in Zukunft steigen wird. Dieser hängt vor allem von der teils stark schwankenden Nachfrage ab. Vor allem auf Dauer gibt es somit stabilere Anlagegüter. Es handelt sich deshalb um keine nachhaltigen Investments, sondern vielmehr um reine Spekulationsobjekte. Im Grunde genommen, gilt das auch für Gold. Jedoch hat Gold kaufen eine sehr lange Historie, was plötzliche Kursabstürze unwahrscheinlicher werden lässt.  Auch wird Gold für die Herstellung von Schmuck und anderen Dingen genutzt. Kryptowährungen existieren „nur“ als Zahlencodes und haben keinen fühlbaren Wert.

    Natürlich ziehen die hohen Gewinne viele Menschen an und dadurch, das auch bekannte Firmen wie Facebook in den Markt mit einsteigen, spielen vermutlich immer mehr Menschen mit diesem Gedanken. Denn wer hat nicht schon einmal vom schnellen Geld geträumt. Sicherlich gab es, vor allem zu Beginn der Token, User, die damit eine Menge Geld verdient haben.

    Sicherheit und langfristiges Investment sind mit Kryptowährungen eher nicht möglich. Hier steht meist die kurzfristige Rendite im Vordergrund. Für den Vermögensaufbau für junge Leute sollte man sie jedoch nur als reine Spekulation in Betracht ziehen.

    Krypto-Mining als Vermögensaufbau?

    Das sogenannte „Schürfen“ von Bitcoin und anderen Token war vor allem zu Beginn der Kryptowährungen die bekannteste Form des Investments in das digitale Geld. Bei Mining benötigt man einen sehr leistungsstarken Rechner. Grundsätzlich ist ein mittlerer vierstelliger Betrag zu investieren, wenn man es wirklich sinnvoll betreiben möchte. Hierbei ist besonders die GPU wichtig, da diese die meisten Leistung aufbringt. Aus diesem Grund waren Grafikkarten vor ein paar Jahren nur zu deutlich überhöhten Preisen zu erhalten.

    Den eigenen Rechner stellt man nun dem Bitcoin Netzwerk als Rechenleistung zur Verfügung, um Transaktionen zu verarbeiten und die Synchronisation sowie Absicherung des Netzwerkes zu gewährleisten. Im Gegenzug hierfür erhält man Bitcoins oder Anteile an dem Token. Da die Hash Raten (Maßeinheit der Rechenleistung des Bitcoin Netzwerkes) im Verhältnis zu den Kosten für das Mining inzwischen sehr hoch sind, lohnt sich diese Variante nur noch dann, wenn der Investor eine Möglichkeit zur eigenen Reduzierung der Kosten findet. Dies könnten etwa sehr billige Stromkosten sein. Als Vermögensaufbau und Investition für junge Leute ist das Mining also nur in bestimmten Ausnahmefällen geeignet.

    Tipps und Tricks zum Vermögensaufbau für junge Leute

    Bevor man mit der Vermögensbildung startet, sollte man die Rahmenbedingungen so positiv wie möglich beeinflussen. Hierbei gilt es sämtliche Risiken zu minimieren: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

    Ziele sollte man sich immer langfristig setzen und diese dann auch einhalten. Wenn möglich, sollten regelmäßig zehn Prozent des monatlichen Einkommens gespart oder investiert werden. Wer hiermit frühzeitig beginnt, kann großen Anschaffungen zu späteren Jahren gelassen entgegenblicken. Der Kauf eines Autos oder gar eines eigenen Hauses sind hierfür Beispiele. Pläne und Ziele sollte man schriftlich festhalten und am besten auch mit einem eignen Sparplan versehen. Diesen SOLL IST Vergleich sollte man dann einmal im Jahr abgleichen und prüfen, wo noch Potential für Verbesserungen bestehen könnte.

    Investieren statt Sparen: Nur freies Kapital nutzen

    Für Investments jeglicher Art sollte man immer nur eigenes, freies Kapital nutzen. Dabei ist es egal, ob man gerade in Aktien oder Bitcoins investieren möchte. Leider hört man immer wieder von vielen Tradern, das sie Geld investieren, welches eigentlich für bestimmte Zwecke, z.B. die Altersvorsorge gedacht war. Risikoabsicherung ist aber ein sehr wichtiger Punkt. Man sollte immer für genug Liquiditätsreserven sorgen. Auch gilt es Versicherungen für die wichtigsten, unvorhersehbaren Ereignisse abzuschließen. Häufig lässt man sich hierbei vom schnellen Geld täuschen. Dabei darf man nicht vergessen, dass schnelles Geld genauso schnell auch verloren gehen kann.

    Als junger Investor sollte man darüber hinaus bedenken, dass sich das Lebens- und Arbeitsmodell zukünftig noch ändern und wandeln kann. Partnerschaft, Familiengründung, berufliche Selbstständigkeit, steigende Ausgaben durch einen anderen Lebensstandard oder gänzlich neue Ziele beim Sparen wie die Finanzierung einer Immobilie oder die Rente können eine Strategie schnell ziemlich durcheinander bringen. All dies sollte man immer beachten und deswegen darauf bedacht sein, manche Verträge oder Laufzeiten nur variabel abzuschließen. Variable Zinsen bei der Kreditaufnahme sind hingegen ein Unding.

    Investieren statt Sparen: Das Fazit

    Ob man investieren oder sparen möchte, muss natürlich jeder für sich selber entscheiden. Für den langfristigen Vermögensbau lohnt es sich jedoch immer zu investieren. Oft ist es sinnvoll das eigene Kapital zu unterteilen und nicht alles nur für eine bestimmte Option zu nutzen. Ein breites Portfolio hat schon vielen Usern zu guten Renditen verholfen.
    Hierbei lohnen sich Aktien besonders, da man damit langfristig relativ sicher Gewinn erzielen kann. Besonders wenn man jung ist und in längeren Perioden denkt, kann mit somit für die Zukunft Geld erwirtschaften. Jedoch ist auch wichtig, das man das eigene Geld nicht nur auf eine Aktie setzt. Vielmehr sollte man eine Reihe von Firmen aus unterschiedlichen Branchen in Betracht ziehen. Auch sollte man nicht das ganze Ersparte in Aktien investieren.
    Für eine begrenzte Zeit kann man einen Teil auch in Kryptowährungen anlegen. Hierbei muss man sich jedoch bewusst sein, dass das Risiko deutlich größer ist. Kursänderungen treten sehr schnell und stark auf. Als hochspekulatives Anlagegut ist also nur eine vergleichsweise geringe Kapitalmenge für den Vermögensaufbau in Betracht zu ziehen.

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    Philip ist ein wahrer Finanz-Enthusiast und berichtet seit Januar 2019 für Kryptoszene. Dabei umfasst sein Spektrum sowohl die neuesten Errungenschaften der Kryptowelt, als auch klassische Angebote wie Aktiendepots und ETFs.