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In Öl investieren: 3 Möglichkeiten, Öl als Investment zu kaufen

Was ist der beste Weg, um in Öl zu investieren? Kryptoszene hat verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie man von dem schwarzen Gold profitieren kann.
Zuletzt Aktualisiert: 19. April 2020

Der Ölpreis ist niedrig und die Aktien der Ölgesellschaften haben mit der Coronakrise zu kämpfen. Dies könnte der perfekte Zeitpunkt sein, in Öl zu investieren. Obwohl die Energiewende im Kommen ist, wird man auf Öl wohl auch in den kommenden Jahren nur schwerlich verzichten können.

Inhalt

    Öl Aktien kaufen – schnell und einfach

    Schritt 1: Melde dich an

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    Schritt 2: Tätige eine Einzahlung

    Zahle mithilfe der Kreditkarte oder Paypal ein und lade so dein Konto auf. Lege zuvor fest, welche Summe in Aktien investiert werden soll. Die Mindesteinzahlung liegt bei 200 €.

    Schritt 3: Kaufe deine erste Aktie

    Wähle eine Aktie aus. Lasse dich hierzu von unseren Tipps auf dieser Seite inspirieren. Lege die Anzahl und den gewünschten Preis fest und bestätige die Order.

    Ihr Kapital ist im Risiko.

    Man benötigt den Rohstoff nicht nur für die Herstellung von Benzin und Kerosin, sondern auch für die Produktion von Plastik und anderen Kunststoffen. Dadurch, dass die Wirtschaft auch in den Schwellenländern immer weiter wächst, steigt der Bedarf immer noch. Daher sollte man sich mit dem Öl Investment detailliert aus einander setzen.

    In Öl investieren: Eine aussichtsreiche Anlage?

    Wird Öl auch in Zukunft noch von Bedeutung sein? Zumindest in den nächsten Jahrzehnten kann auf Öl noch nicht verzichtet werden. Länder, die den Rohstoff exportieren, sollten daher für das eigene Portfolio nach wie vor eine größere Rolle spielen. Ein bekanntes europäisches Beispiel, welches die Chancen des Ölexports veranschaulicht, ist Norwegen.

    Lange Zeit war das skandinavische Land wirtschaftlich nicht sonderlich gut gestellt. Die meisten Gebrauchsgüter mussten importiert werden, und der Mangel an eigenen Exporten ließ die Wirtschaft schwächeln. Bald wurden jedoch große Ölreserven vor der Küste Norwegens gefunden. Sobald diese in den sechziger Jahren erschlossen wurden, ging es mit der Wirtschaft Norwegens steil bergauf. So wurde beispielsweise Anfang 1970 der Ölkonzern Statoil (seit 2018 Equinor ASA) gegründet, heute das zweitgrößte Unternehmen Norwegens. Wer schon mal Urlaub in dem skandinavischen Land gemacht hat, der weiß, dass die Preise, aber auch die Löhne hier außergewöhnlich hoch sind. Dies ist wohl dem Öl Handel geschuldet.

    In Öl Investieren: Die 3 besten Möglichkeiten

    Anfang 2020 ist der Ölpreis sehr niedrig. Dies hat zum einen mit einem wirtschaftlichen Konkurrenzkampf zwischen Russland, den arabischen Staaten und der USA zu tun, als auch mit der Coronakrise. Ein Thema, was es immer wieder die Nachrichten schafft, ist das sogenannte Fracking. Hier werden Gase in ein Gestein gepumpt, um so das Öl an die Oberfläche zu transportieren. Bei Naturschützern ist diese Methode hoch umstritten. Außerdem lohnt diese Methode sich erst, wenn der Ölpreis einigermaßen hoch ist.

    Trotzdem setzt gerade die USA heutzutage wieder vermehrt auf Fracking. Es gibt also die verschiedensten Möglichkeiten, Öl zu fördern. Doch wie investiert man am besten in diesen Rohstoff? Hierzu hat der Anleger die Wahl. So kann er beispielsweise Öl CFDs kaufen, in Öl Aktien und Öl Fonds investieren, auf Öl Zertifikate oder den Ölpreis spekulieren oder sogar physisches Öl kaufen. Wir vergleichen die Möglichkeiten und sehen uns die beliebtesten Alternativen einmal an.

    1. Öl CFDs

    Wer mit CFDs handeln will, der benötigt den passenden CFD Broker. In unserem CFD Brokervergleich kann man sich den passenden Partner auswählen. CFDs sind eine Form von Wetten auf den Verlauf eines Kurses. Man sucht sich also ein börsennotiertes Unternehmen heraus, dessen Geschäftsfeld im Ölbereich liegt, beispielsweise Equinor. Nun verfolgt man aktuelle Börsennews, um herauszufinden wie sich der Kurs wahrscheinlich entwickeln wird. Geht man davon aus, dass Kursgewinne anstehen, so lässt sich diese Wette abgeben. Tritt der Fall dann tatsächlich ein, so winken hohe Gewinne.

    Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass CFDs hochspekulative Instrumente sind. Weiter sind sie zumeist mit einer Hebelwirkung gekoppelt. Das bedeutet, dass man mit CFDs um ein Vielfaches mehr verdienen kann, als wenn man direkt in Aktien investiert. Auf der anderen Seite sind jedoch auch Verluste deutlich höher und wahrscheinlicher. Es bleibt festzuhalten, dass man sich mit CFDs sehr gut auskennen sollte, bevor man mit diesen in Öl investiert. Man sollte das Risiko nicht unterschätzen und nicht zuletzt über ein gutes Gespür für den Markt verfügen. Wer etwas konservativer anlegen möchte, für den werden wohl eher Öl Aktien und Öl Fonds infrage kommen.

    1. Öl Aktien & Fonds

    Die allermeisten Anleger werden wohl auf Aktien zurückgreifen wollen, um in Öl investieren zu können. Wir stellen einige bekannte Aktien vor, die unseres Erachtens eine ausgezeichnete Prognose haben. Wer Öl Aktien kaufen möchte, der sollte nicht nur den richtigen Zeitpunkt werden, sondern lässt sich auch die Hintergründe des jeweiligen Unternehmens genau ansehen. Auch die Ölmultis sind nicht immun gegen wirtschaftliche Schwankungen. Aktuell ist beispielsweise der Ölpreis vergleichsweise niedrig, sodass diese Unternehmen weniger Gewinn einfahren sollten. Sollte dieser jedoch wieder steigen, so werden auch die Aktienkurse erneut anziehen.

    Die Shell Aktie

    Royal Dutch Shell gehört zu den größten Mineralölfirmen weltweit. Über 8 Milliarden Aktien wurden ausgegeben und rund 1 Millionen Anleger besitzen Shell Aktien. Das Unternehmen steht für Stabilität und die Aktie lässt sich entweder direkt an der holländischen Börse oder an fast allen anderen großen Börsen handeln. Momentan ist die Aktie relativ günstig. Das liegt sowohl daran, dass der Ölpreis niedrig ist, als auch an der Krisensituation durch Covid 19. Shell Aktien sollten in jedem Ölportfolio enthalten sein.

    Die BP Aktie

    Auch BP sollte den allermeisten Anlegern ein Begriff sein. Der Mineralölkonzern aus London betreibt Tankstellen auf der ganzen Welt und bedient mit diesen täglich 13 Millionen Kunden. Über 80.000 Menschen sind bei dem Unternehmen angestellt. 2015 wurde BP zu einer Strafzahlung von über 20 Milliarden $ verurteilt. Der Grund hierfür war die Öl Katastrophe von Deepwater Horizon im Golf von Mexiko 2010. Seitdem konnte sich die Aktie aber wieder erholen. Bei BP handelt es sich also um ein klassisches „Too Big Too Fail“ Unternehmen. Auch diese Aktie sollte man in Erwägung ziehen, wenn man sich ein Öl Portfolio erstellen möchte. Sie ist ebenfalls relativ günstig und sollte bald wieder steigen.

    Die Aramco Aktie

    Aramco ist erst seit Dezember 2019 an der Börse. Das mag verwundern, handelt es sich doch um den größten Mineral Ölkonzern auf der ganzen Welt. Der Öl Multi aus Saudi-Arabien weist besonders in der Herstellung hervorragende Zahlen auf. Nach eigenen Angaben kostet die Herstellung von einem Barrel Öl Aramco nur 7,5 $. Im Gegensatz hierzu muss beispielsweise Shell über 22 $ pro Barrel aufwenden. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Laut Financial Times ist Aramco das wertvollste Unternehmen der Welt. Wer in Öl investieren will kommt um die vergleichsweise neue Aktie des größten Mineralölkonzerns der Welt nur schwer herum. Gerade jetzt könnte ein ausgezeichneter Zeitpunkt sein, in diese Aktie zu investieren.

    Die Equinor (Statoil) Aktie

    Equinor ist das größte norwegische Ölunternehmen. In der Forbes Global 2000 ist der Ölkonzern in den Top 100 vertreten. Diese Aktie empfiehlt sich vor allem für Anleger, die neben dem Investment in Öl auch eine umweltfreundliche Seite bestätigt haben wollen. Die Steuereinnahmen in Norwegen werden vor allem in regenerative Energien und ihre Erforschung gesteckt. Obwohl Equinor also mit Öl reich geworden ist, kann dieses Unternehmen noch als das grünste der vorgestellten Ölmultis angesehen werden.

    Die Exxon Mobil Aktie

    Natürlich darf in unserer Liste auch ein US-amerikanisches Schwergewicht nicht fehlen. ExxonMobil ist das größte Mineralölunternehmen der USA und auf Platz acht der weltgrößten Unternehmen. Der Umsatz beträgt über 290 Milliarden $. Mit einer ExxonMobil Aktie kann man daher nicht viel falsch machen. Auf der Schattenseite muss natürlich insbesondere hier die Umweltzerstörung stehen. Besonders ExxonMobil setzt verstärkt auf Fracking, vor allem in den USA. Daher sollte man abwägen, ob man dieses Unternehmen tatsächlich in sein eigenes Portfolio aufnehmen möchte.

     

    1. Physisches Öl kaufen

    Wenn man in Öl investieren möchte, dann muss man nicht unbedingt Aktien oder CFDs erwerben. Eine weitere Möglichkeit besteht in dem direkten Kauf von Öl. Natürlich macht es wenig Sinn, sich einige Barrel Öl zu bestellen und zu lagern. Stattdessen kann man bei gewissen Anbietern direkt in den Rohstoff investieren und dabei hoffen, dass der Preis weiter steigt. Hier ist natürlich das Risiko höher, als wenn man in Öl Konzerne investiert. Der Ölpreis schwankt häufig, was nicht zuletzt daran liegt, dass der Ölpreis als geopolitische Waffe eingesetzt werden kann. Wenn man physisches Öl kaufen, beziehungsweise auf den Ölpreis spekulieren möchte, meldet man sich einfach bei dem Online Broker der Wahl, welcher den Rohstoff führt, an. Lagerungen etc. werden von Drittunternehmen übernommen.

    Lohnt sich das Investment in Öl?

    Wir haben nun einen Überblick darüber erhalten, welche Möglichkeiten es gibt, Öl zu kaufen. Doch lohnt sich das tatsächlich? Es ist davon auszugehen, dass sich gerade jetzt Öl Aktien lohnen sollten. Sowohl der Coronacrash, als auch der niedrige Ölpreis haben die Aktien sehr weit nach unten drücken können. Daher sind Öl Aktien momentan um bis zu 60 % günstiger zu haben als noch vor sechs Monaten. Natürlich weiß man nicht, wie sich die Kurse in Zukunft entwickeln werden, die Chancen stehen aber gut, dass Öl künftig wieder teurer werden wird. Wer in Öl investieren möchte, der nutzt am besten einen Onlinebroker. In unserem Onlinebroker Vergleich wird man schnell fündig. Wer anstatt Aktien lieber CFDs benutzen möchte, der sollte unserem Artikel über CFD Broker einen Besuch abstatten.

    In Öl investieren: Prognose 2020

    Wie wird sich der Ölpreis und die Öl Aktien dieses Jahr weiter entwickeln? Um das herauszufinden kann man wie folgt vorgehen. Zunächst erfasst man den IST-Status. Coronakrise und niedriger Ölpreis ließen die Aktien der Ölkonzerne abstürzen. So war beispielsweise Shell bis vor einigen Monaten noch über 50 % mehr Wert. Doch heißt das, dass die Aktien dadurch gleich wieder steigen? Hierzu kann man sich die Aktienverläufe vor und nach der Finanzkrise 2008 ansehen.

    Oil platform photoDie meisten Ölunternehmen verloren auch hier erst viel an Wert, um danach langsam aber stetig wieder anzusteigen. Die Aktienkurse waren dabei streng an den Ölpreis gekoppelt. Natürlich kann es immer wieder vorkommen, dass unerwartete Ereignisse den Kurs einzelner Unternehmen weiter drücken. BP zum Beispiel musste aufgrund der großen Strafzahlung, die das Unternehmen wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu zahlen hatte, auch einige Aktien Verluste verkraften. Seitdem konnte sich die Aktie aber wieder mehr als erholen. Es scheint also durchaus wahrscheinlich zu sein, dass die Kurse bald wieder anziehen könnten. Dies sollte vor allem ab Ende diesen Jahres sichtbar werden.

    In Öl investieren: Das Fazit

    Es konnte gezeigt werden, dass das eigene Portfolio mit Öl Aktien aufgewertet werden kann. Wer dem Umwelt Aspekt eine größere Bedeutung zukommen lässt, der kann zum Beispiel auf das norwegische Unternehmen Equinor zurückgreifen. Wenn man lieber auf die ganz Großen vertrauen möchte, so sollte man mit der Aramco Aktie, der Shell Aktie oder der BP Aktie gut beraten sein. Wer in Öl Aktien investiert, der sollte sich mit dem gewählten Unternehmen genau auseinandersetzen. Da momentan die Kurse immer noch aufgrund der Corona Krise zu kämpfen haben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass in einiger Zeit gute Gewinne gemacht werden können, wenn man jetzt Öl Aktien kauft.

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    In Öl investieren: FAQs

    Wo kaufe ich Öl Aktien?

    Öl Aktien kann man ganz einfach beim Onlinebroker seiner Wahl kaufen. Nach der Anmeldung und der Einzahlung wählt man einfach das Unternehmen aus und investiert in die Aktie seiner Wahl.

    Energiewende: Wird man Öl überhaupt noch brauchen?

    Ja, auf Öl kann momentan noch nicht im Geringsten verzichtet werden. Man braucht es nicht nur für die Herstellung von Benzin oder Kerosin, sondern auch in der Chemie oder Kunststofferstellung. Derzeit führt noch kein Weg am Öl vorbei. Dies könnte sich jedoch in einigen Jahrzehnten durchaus ändern.

    Ölaktien oder Ölfonds: welches Investment ist besser?

    Das kommt darauf an, zu welchen Anlegertyp man sich selber zählen möchte. Wer in Ölfonds investieren will, der zählt meist zu den eher konservativeren Anlagetypen. Aktien sind hingegen direkter und mehr an das gewählte Unternehmen gekoppelt. Darüber hinaus kann man auch in Öl Zertifikate oder weitere Werte investieren.

    Wie wird die Ölpreis Entwicklung in der Zukunft aussehen?

    Der Ölpreis ist oft Spielball geopolitischer Mächte. Daher kann man nie mit Sicherheit sagen, wie dieser sich entwickeln wird. Wer auf Ölpreis spekulieren möchte, der sollte sich mit den geopolitischen Strategien der beteiligten Länder auseinandersetzen. Wer nur in Aktien investieren will, der sollte sich hingegen vor allem mit den einzelnen Unternehmen beschäftigen.

    Gibt es deutsche Öl Aktien?

    Wer Öl handeln möchte, sollte sich seiner eigenen Sicherheit vor allem an die großen Ölmultis halten. Deutschland hat keine Ölvorkommen, sondern beschränkte sich meist auf den Abbau von Kohle. Daher sollten internationale Aktien, Öl Zertifikate oder Ölfonds die erste Wahl darstellen.

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    Sebastian Schuster ist spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien. Schon früh beschäftigte er sich mit Finanzmarketing und entschloss sich darauf, sein Hobby zum Beruf zu machen, indem er Banking und Financing studierte. Neben seinem Hauptberuf als Analyst bei einer einflussreichen Finanzberatungsfirma schreibt er regelmäßig für Kryptoszene.de und analysiert Charts von Aktien und Kryptowährungen.