Continental-Aktie profitiert von möglichem Ende des USA-China-Handelsstreits

Anleger des Automobilzulieferers Continental dürften heute gerne aufs Börsenbarometer schauen. Die Aktie legt deutlich zu.

Im Handelskonflikt zwischen den USA und China zeichnet sich eine Entspannung ab. Das beflügelt den heutigen Dax-Kurs. Fast alle Dax-30-Konzerne notieren im Plus. Zu den großen Gewinnern zählt die Aktie von Continental.

Continental blickt nach China

Aktuell steht die Continental-Aktie bei knapp 148,50 Euro. Das entspricht einer Kurssteigerung von etwa vier Euro bzw. rund 2,8 Prozent. Der Kursgewinn von Continental könnte damit allerdings erst am Anfang stehen. Für einen weiteren Trend nach oben spricht die sich entspannende Situation zwischen den USA und China im Handelsstreit.

Insbesondere die Automobilbranche blickt sehr genau auf die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft. Schließlich gilt China als wichtigster Zukunftsmarkt und Wachstumstreiber für deutsche Unternehmen. Das betrifft nicht nur die heimischen Autobauer VW, BMW und Daimler sondern auch die Zulieferer zu denen allen voran Continental zählt.

Weit vom alten Höchststand entfernt

Ein deutlicher Ausbruch nach oben in den nächsten Wochen und Monaten, wäre für die Continental-Anleger nach einer schwierigen Phase eine willkommene Erholung für ihre Investments. Mit dem aktuellen Kurs steht Continental nämlich dem 52-Wochen-Tief von 118,45 Euro noch deutlich näher als dem 52-Wochen-Hoch von 229,40 Euro.


Seit dem Juni vergangenen Jahres zeigte der Trend der Continental-Aktie nach unten. Zwischenzeitlich ging es zwar auch wieder leicht bergauf, aber nicht mehr über die Marke von 150 Euro hinaus. Zum Vergleich: Im Januar 2018 stand Continental noch bei knapp 250 Euro je Aktie.

Die Marktkapitalisierung von Continental an der Börse beträgt aktuell 28,31 Milliarden Euro. Mit Platz 15 im Dax-Ranking liegt der Automobilzulieferer damit genau in der Mitte der Top 30. Vor Continental befindet sich mit 32 Milliarden Euro die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft. Knapp hinter Continental liegt das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius.

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Bildquelle: Photo von Janitors/Flickr 

Steffen

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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